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Schnürt MSV-Manager Grlic ein Paket?

13.05.2012 | 23:27 Uhr
Schnürt MSV-Manager Grlic ein Paket?
Jürgen Gjasula hat den Ball im Blick. Rechts: Nedzad Dragovic vom VfB Homberg (Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool)

Duisburg.  Mit 4:3 (2:2) setzte sich Zweitligist MSV Duisburg in einem Freundschaftsspiel beim VfB Homberg durch. Manager Ivica Grlic treibt die Personalplanungen voran. Auf der Kandidatenliste der Zebras stehen Philipp Hofmann, Jaroslaw Lindner, Freddy Borg und Timo Perthel.

Den ganz großen Andrang gab es beim Freundschaftsspiel zwischen NRW-Ligist VfB Homberg und den Profis des MSV Duisburg nicht. „Trotzdem waren wir mit den 600 Zuschauern zufrieden. Es war kein enttäuschender Nachmittag und unter dem Strich blieb auch noch etwas für uns hängen“, bilanzierte VfB-Geschäftsführer Wilfried Conrad.

Die Zebras, ohne Valeri Domovchiyski (Zahnschmerzen), Felix Wiedwald (zwei Weisheitszähne gezogen), Florian Fromlowitz (krank), Branimir Bajic (Rückenprobleme), Andre Hoffmann (Trainingslager mit der U-19-Nationalelf) und Benni Kern (Sprunggelenks-Operation) angetreten, setzten sich am Ende 4:3 (2:2) durch. Für den MSV trafen Flamur Kastrati (24./65.), Goran Sukalo (44.) und Srdjan Baljak (58.). Für die Homberger waren Almir Sogolj (8./53.) sowie Nedzad Dragovic (38.) erfolgreich.

„Spaß am Sonntag“ für MSV-Co-Trainer Uwe Schubert

„Das Spiel hat das hergegeben, für das es auch gedacht war: Ein bisschen Spaß am Sonntag“, bilanzierte MSV-Co-Trainer Uwe Schubert, der Chefcoach Oliver Reck (Trainerfortbildung) vertrat. Schubert: „Als Bundesligaverein haben wir in Duisburg Präsenz gezeigt. Darauf kam es an.“ Günter Abel, Coach der Homberger, zeigte sich mit dem Auftritt seiner zuletzt enttäuschenden Truppe ebenfalls einverstanden: „Die Begegnung war okay, es gab sieben Tore für die Zuschauer, alles ist fair abgelaufen.“

Zebra-Manager Ivica Grlic fehlte beim Freundschaftsspiel im PCC-Stadion wegen eines privaten Termins, treibt die Personalplanungen beim MSV aber mit großen Schritten voran. Für die Offensive hat Grlic mit dem Schalker Stürmer Philipp Hofmann (19) und Jaroslaw Lindner (23/Holstein Kiel) zwei jüngere Kandidaten auf seiner Gesprächsliste. Freddy Borg (28/Hansa Rostock) gilt als routiniertere Lösung.

Ebenfalls das Interesse geweckt hat Linksfuß Timo Perthel (23), der für Hansa Rostock 25 Partien absolvierte und sowohl als linker Außenverteidiger als auch als linker Mittelfeldspieler Verwendung findet. Zurzeit kuriert der ehemalige Bremer einen Mittelfußbruch aus.

Die linke Planstelle in der Viererkette muss bei den Zebras durch den Abgang von Vasileios Pliatsikas neu besetzt werden. Pliatsikas, der nicht zum griechischen Kader für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine zählen wird („Ich bin enttäuscht, aber so ist das Leben“), kehrt zum Bundesligadritten FC Schalke 04 zurück.

Nantes fordert rund 500 000 Euro Ablöse für Olivier Veigneau

Der Option, Olivier Veigneau (26) vom französischen Zweitligisten FC Nantes zurück nach Duisburg zu holen, wird aufgrund der frechen Ablöseforderung (rund 500 000 Euro) der „Kanarienvögel“ jeglicher Nährboden entzogen, zumal Veigneau ablösefrei nach Nantes wechselte.

Unterdessen hat Mittelfeld-Allzweckwaffe Zvonko Pamic (24 Einsätze/ein Tor) seinen Kompass aufgeklappt. Der 21-Jährige kam von Bayer 04 Leverkusen auf Leihbasis nach Duisburg. „In dieser Woche gibt es Gespräche mit Bayer 04. Ich möchte wissen wie es weitergeht. Es gibt einige Möglichkeiten für mich“, sagt Pamic und scheint eine Verlängerung seines Engagements an der Wedau nicht auszuschließen: „In Duisburg hat es mir gut gefallen. Ich weiß, dass der MSV mich gerne erneut ausleihen würde. Für mich ist die Wettkampfpraxis ganz wichtig. Wenn ich kaum eine Chance auf Einsätze habe, dann macht es keinen Sinn.“

Thomas Tartemann

Kommentare
15.05.2012
16:34
Veigneau? No!
von JotZee | #7

Die Zeit von O. Veigneau in Duisburg ist abgelaufen. Er hat den Verein in der denkbar schlechtesten Situation und mit einer denkbar schlechten PR...
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2012-05-13 23:27
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