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Hertha BSC

Hertha BSC zieht erneut vors Sportgericht

12.06.2012 | 18:21 Uhr
Hertha BSC zieht erneut vors Sportgericht
Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz (rechts) kündigt Einspruch gegen das Kontrollausschuss-Urteil an.Foto: imago

München.   Berlin übt sich in seiner neuen Lieblingsdisziplin und legt Einspruch gegen die Entscheidung des DFB-Kontrollausschusses ein. Dieser hatte einen Teilausschluss der Hertha-Fans beim ersten Heimspiel sowie eine Geldstrafe von 50 000 Euro gefordert.

Hertha BSC Berlin zieht erneut vor das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Berliner lehnen den Strafantrag des Kontrollausschusses, in dem ein Teilausschluss der Zuschauer für das erste Heimspiel der kommenden Saison und zudem 50.000 Euro Geldstrafe gefordert werden, entschieden ab.

"Wir halten diesen Antrag des Kontrollausschusses für vollkommen unangemessen und nicht hinnehmbar. Wir werden alles unternehmen, damit nicht Zehntausende unschuldiger Herthafans für das Verhalten einiger weniger Chaoten bestraft werden", sagte Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei der Hertha.

Insgesamt dürfen nur 20 000 Karten verkauft werden

Nach dem skandalösen Relegationsrückspiel bei Fortuna Düsseldorf am 15. Mai hatte die Hertha Einspruch gegen die Wertung eingelegt - scheiterte damit aber sowohl vor dem Sportgericht als auch dem Bundesgericht des DFB.

Wegen Ausschreitungen ihrer Fans in Düsseldorf sollen die Berliner nun insgesamt lediglich 20 000 Karten für ihr erstes Heimspiel der Saison 2012/12 verkaufen dürfen, 5000 davon an Gästefans. (sid)
 


Kommentare
13.06.2012
14:28
Hertha BSC zieht erneut vors Sportgericht
von randori20 | #2

Auch hier gilt, das die Strafe viel zu gering ist, das stattdessen ein deutlicher Punktabzug für die kommende Saison angemessen wäre.

Bei den Millionenumsätzen der Vereine sind die Geldstrafen einfach lächerlich.

1 Antwort
Hertha BSC zieht erneut vors Sportgericht
von lightmyfire | #2-1

Richtig

13.06.2012
00:10
Hertha BSC zieht erneut vors Sportgericht
von wolla | #1

In Düsseldorf müssen auch über 50.000 Fans unter ca. 1000 (friedlichen) Platzstürmern leiden.
Ich finde die Berliner sind bei den Gewalttaten, die deren Fans in Düsseldorf und bei anderen Gelegenheiten ausgeübt haben, noch gut weggekommen mit dieser Strafe.

Wetten, daß diese "netten Menschen" bis zum letzten Tag der Berufungsfrist abwarten und dann doch vor das Schiedsgericht ziehen? Die haben einfach nen miesen Charakter und können nicht fair verlieren.

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