Fan-Beauftragte laufen gegen mögliches Stehplatzverbot Sturm
04.06.2012 | 12:01 Uhr 2012-06-04T12:01:44+0200
Frankfurt. Die Diskussion der Innenminister um die mögliche Abschaffung von Stehplätzen in den Bundesligastadien ist bei den Klubs und Fans auf große Ablehnung gestoßen. Fan-Beauftragte sehen die Tribünen nicht als Ursache für Ausschreitungen rund um die Bundesliga.
Die Androhung eines Stehplatz-Verbotes in der Fußball-Bundesliga stößt auch bei
den Fans auf großen Widerstand. 'Das Stehplatzverbot
würde das Problem nicht
lösen, sondern verschärfen', sagte Michael Gabriel, Leiter der
Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), der
Bild-Zeitung.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich
hatte im
Zusammenhang mit der Konferenz der Innenminister der Bundesländer reine
Sitzplatzarenen als mögliche Reaktion auf die jüngsten Exzesse in deutschen
Stadien genannt. Zuletzt war die Gewalt beim Bundesliga-Abstieg des 1. FC Köln,
in der Zweitliga-Relegation in Karlsruhe und in der Bundesliga-Relegation in
Düsseldorf eskaliert.
Widerstand der Bundesligaklubs gegen Stehplatzverbot
'Gewalt hat zudem nichts damit zu tun, ob jemand im
Stadion sitzt oder steht', sagte Gabriel: 'Und in Italien, wo rund um den
Fußball Gewalt an der Tagesordnung ist, haben fast alle Stadien nur noch
Sitzplätze. Ohne Erfolg.' Auch aus der Bundesliga waren bereits zum
Vorschlag des Politikers äußerst kritische Töne gekommen. 'Nur weil wir 12.000
Bekloppte haben, darf es keine Bestrafung von 54 Millionen Fußballfans geben',
sagte Werder Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.
Auch Fischers
Kollege Hans-Joachim Watzke vom deutschen Meister und Pokalsieger Borussia
Dortmund sowie Präsident Walter Seinsch vom FC Augsburg ('Wir verwahren uns
gegen die dümmlichen Aussagen von Polizei-Gewerkschaftern und gegen die
Kurzsichtigkeit von einigen Innenministern, die alles mit Verboten regeln
wollen') hatten sich wie zuvor auch Liga-Präsident Reinhard Rauball
nachdrücklich gegen eine Abschaffung der Stehplätze in den Bundesliga-Arenen
ausgesprochen.

13:52
Punkteabzug für die Mannschaften deren "Fans" irgentwelche Randale machen und das konsequent direkt am gleichen Spieltag. Die Berücksichtigung in der Tabelle muss sofort mit einfließen. Da können die "Fans" sofort erkennen wie sie ihrer Mannschaft weiter geholfen haben. Ich denke mal dass dann auch die Vorstände der Vereine tätig werden
Dann fahre ich mit einem gelben Schal nach Dortmund , mache Randale und Dortmund ist die Punkte los.
12:30
Weder ein Stehplatzverbot, noch ein Alkoholverbot in den Stadien löst das Problem der Randalierer. Nur ein konsequentes Vorgehen der Vereine, der Polizei und der Justiz gegen diese Schwachköpfe kann was ändern.
Warum soll immer die Allgemeinheit leiden, weil einige wenige zu dumm für das normale Leben sind?
Wie zu dumm fürs normale Leben? Ein nicht unerheblicher Teil der Leute dir ihr hier für ein bisschen Feuerwerk und Schubserei kritisiert, hat mehr Bildung im Kopf und mehr Asche auf dem Konto als die meisten Leser dieser Boulevard-Seite, Arbeitslose sind in den kreisen selten ;)
Jedes Internetcafe / Spielhöllchen hat mehr kriminelle Energie als der Satz junger Erwachsener, die sich beim Fussball die Hörner abstoßen.
Das sehe ich auch so! Es kann nicht sein, dass ein paar Chaoten, die vieles kaputt machen immer wieder in Schutz genommen werden und keine Konsequenzen zu fürchten haben. Hier sind insbesondere auch die Vereine gefordert.
Die Täter sind ja in einem definierten Areal unter Beobachtung von Kameras. Wer Straftäter unterstützt oder deren Identifizierung verhindert, muss gleich mitbestraft werden.
12:14
Der Veranstalter muss für die Sicherheit von Unbeteiligten und Besuchern garantieren können. Kann er das wie es zur Zeit beim Fußball ist nicht, muss es Auflagen geben, die für die Sicherheit garantieren. Auch die Fußballvereine haben soclche Auflagen entweder zu erfüllen oder sie müssen die Veranstaltungen eben absagen.