Klinsmann verteidigt Bundestrainer Löw nach EM-Aus
01.07.2012 | 14:41 Uhr 2012-07-01T14:41:07+0200
Stuttgart. Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat seinen Nachfolger Joachim Löw nach dem Aus bei der Europameisterschaft in Schutz genommen. "Jogi muss unbedingt Bundestrainer bleiben. Diese Mannschaft ist noch nicht am Ende ihrer Entwicklung", sagte Klinsmann.
Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann stützt seinen Nachfolger Joachim Löw auch nach dem EM-Aus, erwartet aber eine längere Durststrecke bis zum nächsten Titel. "Jogi muss unbedingt Bundestrainer bleiben. Er muss den Weg mit der Goldenen Generation weitergehen", sagte der Weltmeister von 1990 im Interview mit der Bild am Sonntag. Klinsmann (47) fügte an, die Welt beneide Deutschland um "Spieler wie Götze, Özil oder Reus".
Vergleich mit Johan Cruyff und dem spanischen Spielstil
Er habe jedoch selbst erlebt, wie Johan Cruyff beim FC Barcelona den spanischen Spielstil kreiert habe. "Auch da hat es 20 Jahre gedauert, bis Spanien 2008 seinen ersten Titel gewann. Erst dann hat das System Früchte getragen. Und jetzt räumen sie ab", sagte Klinsmann.
Joachim Löw sucht nach dem Aus im EM-Halbfinale gegen Italien erst einmal Abstand. Die Aufarbeitung, warum es mit dem ersehnten Titel nicht geklappt hat, muss noch einige Zeit warten.
Den Nationalspielern beschied er, diese müssten sich "auch an die eigene Nase" fassen. Vom Trainerstab bis zum Präsidenten werde alles für sie getan, aber die Italiener hätten ihnen "die Grenzen aufgezeigt". Das sei dann "total frustrierend", sagte Klinsmann, der nach der WM 2006 an Löw übergeben hatte.
Dennoch sieht er trotz des Halbfinal-Ausscheidens gegen Italien (1:2) gute Perspektiven. "Diese Mannschaft ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung. Sie war die jüngste Mannschaft des Turniers, und jetzt drängen schon wieder noch jüngere Spieler ins Team. Das sichert auf Jahre hinaus den notwendigen Konkurrenzkampf, den man braucht, um eine Mannschaft weiterzuentwickeln", sagte der Nationaltrainer der USA den Stuttgarter Nachrichten.
Löw hatte sich bei der Aufstellung verzockt
Löw, der sich bei der Aufstellung verzockt hatte , nahm er ausdrücklich in Schutz. "Es ist doch klar, dass nicht jede Maßnahme eines Trainers automatisch zum Erfolg führt. Der Trainer trifft vor dem Spiel Entscheidungen, die nicht willkürlich sind. Sie sind das Ergebnis seiner Beobachtungen und seiner Arbeit. Es gibt eben keine Garantie für Siege." Er sei sich sicher, sagte Klinsmann in beiden Interviews, dass Löw nicht hinschmeißen werde. (sid)
06:03
die technisch ok ist. Jetzt wird es Zeit für einen Trainer der siegen will und aus den Jungs Kämpfer macht.
05:47
... alles soswieso grundsätzlich ANDERS gemacht...
05:46
... aus der EM und 80 Mio. Bundestrainer haben es "mal wieder vorher gewusst und hätten alles soswieso grundsätzlich gemacht"!.
Es ist doch zum ko***! Geht auf den Rasen und macht es besser, statt hier "den Breiten" zu machen!!!
22:57
So ein Quatsch. Wenn sie eine gute EM gespielt hätten und ein gutes Halbfinale und dann wegen zweier Schnitzer rausgeflogen wären, hätte man keinen Grund zu moppern. Ich habe aber kein einziges wirklich gutes Spiel gesehen, und die zwei Schnitzer waren zwei von vielen. Und von welcher Entwicklung spricht denn Klinsmann?? Die findet doch seit Jahren gar nicht statt. Bestenfalls Stagnation.
22:45
an all die tollen kritiker und klug sch... hier .
soeben wurden acht verlierer von real madrid und cf barcelona europameister.
einer kam von valencia und zwei von chelsea.
vielleicht sollten die meisten hier mal kapieren ,das fußball ein fehlerspiel ist
und wir am donnerstag eben zwei schnitzer zuviel gemacht haben.
so ist eben fußball!
jeder der selbst spielt ,weiß das!!
dümmliches philosophieren und unterstellen bringt gar nichts.
wir müssen so weiter machen und unseren weg gehen und in den entscheidenden situation eben auf das nötige quentchen glück hoffen ...
21:35
Herr Löw wurde als Fussballtrainer bereits mehrmals wegen Erfolglosigkeit entlassen. In jedem anderen Beruf würde er heute Harz IV beziehen. Wofür er jährlich ein
Millionengehalt kassiert erschliesst sich somit nicht. Mit dem vorhandenen Spielerpotential hätte auch jeder Kreisligatrainer das Viertelfinale erreicht.
20:49
Ja richtig, Löw muss weg.
Wir alle sehnen uns nach dem Zauberfußball unter Völler und Ribbeck zurück.
Nein, das war ja noch schlimmer! Lach!
Der Derwall war gut!
20:19
WAZ:
"Klinsmann (47) fügte an, die Welt beneide Deutschland um "Spieler wie Götze, Özil oder Reus".
das mag ja richtig sein, aber der horizont des bundes-jogi scheint nur auf fc bayern + x beschränkt zu sein. bisher hat er immer spieler von bayern und stuttgart bevorzugt. diesmal fiel es sicher schwer die stuttgarter, nach der leistung in der bl, zu berücksichtigen. trotzdem hat er bis kurz vor der em an cacao festgehalten, der selbst im eigenen verein keinen stammplatz hatte.
in der bl sind 18 vereine, die ersten 6 haben sicher gute kader mit guten spielern, trotzdem werden sie nicht berücksichtigt.
20:18
Wenn das Wetter und die Stimmung nicht so goil gewesen wäre,wären sich nicht einmal dritter geworden,die Zuschauer waren der 12-13-14 Mann.
20:17
der löw ist ein ganz großer..
..verlierer!
gott,war das ein elender kick. ich hoffe diese fratzen nie wieder zu sehen.