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Stressfrei und entspannt durch Check-in und Sicherheitskontrolle

14.06.2012 | 08:45 Uhr
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Stressfrei und entspannt durch Check-in und Sicherheitskontrolle
Lange schlangen am Check-in sind keine Seltenheit.Foto: dapd

Berlin/Potsdam.  Beim Start in den Urlaub kann es am Flughafen stressig werden. Lange Schlangen am Check-in und bei der Sicherheitskontrolle können Zeitpolster dahinschmelzen lassen. Doch mit ein bisschen Vorbereitung kommt man schneller und entspannter durch die Prozeduren.

Check-in am Vorabend oder im Internet

"Bei vielen Fluggesellschaften können Sitzplätze vorab reserviert werden", sagt Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband. So sichere man sich rechtzeitig seinen Wunschplatz. Auch der Check-in lässt sich vorverlegen : "Häufig gibt es die Möglichkeit, schon am Vorabend des Abflugs einzuchecken." Fast alle großen Fluggesellschaften böten diesen Service mittlerweile an. Auch sei es bei vielen Airlines möglich, den Check-in vorab über das Internet zu erledigen. "Für den Online-Check-in benötigt man die Buchungs- oder Ticketnummer und druckt sich die Bordkarte selbst aus", erläutert Zeuch.

Am Flughafen müsse man dann in der Regel nur noch sein Gepäck am Baggage drop-off-Schalter der jeweiligen Fluggesellschaft abgeben. Das gelte auch für den Fall, dass man direkt am Flughafen den Check-in am Automaten vornimmt, wie es inzwischen von vielen Airlines angeboten werde. Dazu müsse man sich am Automaten beispielsweise mittels einer Vielflieger-, EC- oder Kreditkarte identifizieren und könne sich dann den Sitzplatz direkt am Bildschirm selbst aussuchen.

Gut vorbereitet durch die Sicherheitskontrolle

Die nächste Hürde beim Start in den Urlaub ist die Sicherheitskontrolle . Hauke Blohm von der Bundespolizei rät, sich frühzeitig dort einzufinden und die Bordkarte bereitzuhalten. Damit der Sicherheitscheck möglichst schnell verlaufen kann, sollte Flüssiges in den vorgeschriebenen durchsichtigen Beuteln verstaut sein. Dabei gelte: pro Passagier ein Beutel, nicht mehr als 100 Milliliter pro Behältnis und ein Liter insgesamt . Ausnahmen gebe es für Babynahrung und notwendige Medikamente. "Was manche nicht bedenken ist, dass auch Cremes, Pasten und Gele von dieser Vorschrift betroffen sind", sagt der Experte.

Jacken und Gürtel ablegen

Bevor man durch die Torsonde geht, muss nicht nur das Handgepäck für die Durchleuchtung aufs Band gelegt werden. Auch die Passagiere müssen einiges ablegen: "Man sollte daran denken, rechtzeitig metallische Gegenstände wie Kleingeld und Kugelschreiber aus Hosen- und Hemdtaschen zu entfernen", sagt Blohm. Auch Gürtel müssen ausgezogen werden, genauso wie manches Kleidungsstück: "Das gilt für lockere Oberbekleidung, bei der nicht zu erkennen ist, was der Betreffende darunter trägt", erläutert der Experte. Dazu gehören beispielsweise Jacken, Strickjacken und lockere Pullover.

Alle diese Dinge kommen zusammen in eine Plastikwanne. Elektrische Geräte wie Laptops oder Tablet-Computer müssen extra in eine zweite Wanne gelegt werden, betont Blohm. Damit bei der Kontrolle alles problemlos verläuft, empfiehlt der Sicherheitsexperte, sich über Verbote zu informieren. Taschenmesser, Scheren und andere spitze Gegenstände gehören ins große Reisegepäck. Und mit Benzin gefüllte Feuerzeuge sind selbst dort nicht erlaubt. (dapd)

Kommentare
14.06.2012
12:31
Stressfrei und entspannt durch Check-in und Sicherheitskontrolle
von harrass | #2

Der Versuchte Anschlag mit Chemikalien war ohne Zweifel der erfolgreichste Anschlag aller Zeiten.
Obwohl überhaupt nichts passiert ist, hat kein anderer Anschlag so viel Ärger, Arbeit, Geld und Zeit gekostet.

1 Antwort
Stressfrei und entspannt durch Check-in und Sicherheitskontrolle
von Binabik | #2-1

Na, den Getränkeverkauf in den Läden nach der Security und an Bord hat es bestimmt angekurbelt.

14.06.2012
10:59
Stressfrei und entspannt durch Check-in und Sicherheitskontrolle
von Binabik | #1

Bin grade aus dem Urlaub zurück. An die Sicherheitskontrollen haben sich die meisten schon gewöhnt, obwohl es immer noch Speziallisten gibt, die ihre Wasserflasche mit durchschleppen wollen. Insgesamt hatte ich aber das Gefühl, das die kleinen Flüssigkeitsmengen eigentlich gar nicht mehr kontrolliert wurden.
Aufhalten beim Check-In tun die Leute, die Übergepäck haben oder sich nicht vorher informiert haben, dass sie bei Abgabe eines Gepäckstückes noch extra zahlen müssen (zum Glück nicht bei Pauschalbuchungen).
Insgesamt war es aber alles recht entspannt, aber das wird sich wohl bei Ferienanfang schlagartig ändern :)

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