Ruhrbischof Overbeck rügt Umgang mit Opel-Belegschaft
27.05.2012 | 17:00 Uhr 2012-05-27T17:00:39+0200
Essen. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat den Umgang mit der Belegschaft des Bochumer Opel-Werkes ungewohnt scharf attackiert. Die schon lange andauernden Unsicherheiten seien nicht mehr hinnehmbar, sagte Overbeck am Sonntag in seiner Pfingstpredigt im Essener Dom.
In seiner Pfingstpredigt hat Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck die Unternehmensspitze von General Motors angegriffen. Er kritisierte ihren Umgang mit den Mitarbeitern des Bochumer Opel-Werks. "Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklungen sind immer Entscheidungen, die das Wohl und Wehe vieler Menschen betreffen", sagte Overbeck und nannte explizit das Bochumer Opelwerk.
Dass die Mitarbeiter dort seit langer Zeit im Unklaren über ihre Zukunft sind, sei "für die Betroffenen schon ebenso lange nicht mehr hinnehmbar", so der Bischof.
Bei Opel, so Overbeck weiter, herrsche ein "Ungeist, der am Ende allen schadet, nicht nur den von Arbeitslosigkeit Betroffenen, den Zulieferfirmen und Verantwortungsträgern, sondern unserer ganzen Region". Entscheidungen und verantwortungsbewusstes Handeln bräuchten jetzt dringend einen "guten Geist, um den hohen Wert eines gesamtgesellschaftlichen Friedens zu fördern". (mit dapd)

22:24
Overbeck war schon in Münster der meistgehaßte Kirchenmann; die Münsteraner waren froh, als er nach Essen ging. Jetzt ist er im Ruhrgebiet der meistgehaßte Kirchenmann.
17:08
Bischof Hengsbach kaufte sich einen Opel nachdem er bei Opel war.
http://www.duh.de/uploads/media/Dienstwagenliste_Kirchen_2011_alle.pdf
Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck: VW Phaeton 3.0 V6 TDI 4MOTION (Diesel)
11:57
Wie, Belegschaft? Was soll denn der Terminus aus dem (gefühlten) Mittelalter der abhängigen Beschäftigungs-Verhältnisse?
Human-Kapital (HK) wird das in Neusprech genannt - und warum soll mit dem HK bei Opel anders umgesprungen werden als in jedem anderen Werk in dieser globalisierten Wirtschaft?
11:52
Ich rüg mal den Ruhrbischof, wegen seines umgangs mit katholischen Christen.
Thema Kirchenschliessungen und damit verbundenen Entlassungen.
11:18
overbeck sollte sich lieber um die mißbrauchsopfer kümmern.
auch diese zeitung sollte da mehr drüber schreiben sonst wird das wieder unter den tisch gekehrt.
Das Missbrauchsthema beschränkt sich nicht auf die Kirche. Leider geht das quer durch alle Gruppen usnerer Gesellschaft. Es führt daher nicht weit, diese Thema nur der Kirche anzuhängen - es sein denn, man nutzt es aus purem Kirchenhass. Oder haben sie schon die Odenwaldschule vergessen sowie die Missbräuche in kommunalen, saatlichen Einrichtungen?
10:26
wohl ein klassisches Eigentor.
08:22
Opel muß man sagen ( GM) wird es wenig Interessieren ob ein Bischof oder eine Frau Hannelore Kraft sich gegen GM ( Opel ) stemmt,denn hier wird mit Geld gerechnet und nicht mit Mitleid,denn die Werte die BochumerBelegschaft vertritt haben die in den USA schon vor 15 Jahren abgelegt.
Die Möglichkeit die überhaupt noch in frage kommt und das glaube ich auch nicht mehr,ist wenn die Opel Belegschaft auf 20% der Löhne verzichtet. Die Mitarbeiter in Bochum werden aber nicht mehr auf Lohnkürzungen verzichten wo sie auch recht haben,denn GM hat seinen Masterplan schon lange in der Schublade und hat die Belegschaft schon oft genug belogen, und ob eine Frau Kraft nach Detroit fliegt ,oder nicht das geht GM am A... vorbei.
06:49
Bin ich froh das ich gleich mit meinem neuen Audi A6 zur Kirche fahren kann und auf das Schützenfest ins Nachbardorf gehen kann. Bin so froh im Katholischen Sauerland zu leben, uns geht es gut hier...
gut das es Ihnen gut geht. Wie gut das Sie nur an sich denken. AMEN
01:25
der verweis auf die kirchengeschichte wird solange seine berechtigung haben wie diese nicht erledigt ist und erraubtes gut als "besitz" der kirche stolz präsentiert wird und nicht den besitzern zurückgegeben wurde....
genau so lange ist JEDE kritik an der kirche gerechtfertigt und genausolange hat sie KEINERLEI recht sich in irgendeiner weise einzumischen....
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...ist auch so ein lustiger Spaßgeselle. Unten ausschließlich (!) die letzen 800 Jahre Kirchengeschichte Anprangern (und sich wahrscheinlich gegen den vor ziemlich genau 915 Jahren beginnenden Kreuzzug aufzuregen) und hier dann auf einmal die gesamte Kirchengeschichte in einen Topf werfen?
Und was ist mit geraubtem Kirchengut? Das ist in ihrer Welt natürlich völlig legitim, oder? Weil, es der Kirche zu rauben ist in ihrer Welt ja etwas feines. Das ein Raub zwar immer ein Raub bleibt, egal von wem, ist ihenn ja völlig fremd.
Und wenn man keine Ahnung von Geschichte hat, einfach diese als "Argument" auch nicht verwenden.
Um es mal in ihre Sprache zu setzen: Solange man keine Ahnung von der (kirlichen) Geschichte hat, darf derjenige KEINERLEI Kritik darüber äußern, im gegezug muß dieser JEDE Kritik über sich ergehen lassen!
Natürlich absoluter Blödsinn, aber so es sind ihre Worte, nur umgesetzt. Ganz schön peinlich oder?
Jeder hat das Recht sich einzumischen - ausnahmslos jeder! Bitte unterlassen Sie es, hier irgendeiner Gruppe dieses Recht abzusprechen!
Ansonsten empfehle ich Ihnen einen sachlicheren Blick auf die Kirchengeschichte.
01:12
Dieser so aufopfernde Mensch Overbeck, soll doch mal sein Jahresgehalt bekannt geben, dann fallen die Bürger hinten rüber. Ich weiss gar nicht woführ er das Geld braucht. Achja, ein schweren Wagen hat er ja auch noch vor der Haustür stehen, natürlich auch mit einem Fahrer.
Dieser Mensch soll doch nicht so ein Schmarren reden, als er an diesem Dilemma was Opel angeht, noch etwas bewegen könnte. das einzige was er damit erreichen möchte, ist dass er wieder ein paar Schäfchen aufnehmen kann, die ja so reichlich aus der so guten Kirche ausgetreten sind.
Reg dich ab! Bischofsgehälter sind kein Geheimnis (siehe Besoldungsgruppe B). Und ich vermute mal, dass auch die Hannelore Kraft einen Chauffeur hat, einen dicken Wagen fährt und ein hohes Gehalt hat - also hör auf, hier so tendeziös auf den Kirchenmann einzuhacken. Dir geht es nur um vulgäre Kirchenpolemik und die Opelaner interessieren dich einen Dreck.
Ach ja, und bevor Du verlangst, dass jemand sein Gehalt offenlegt - geh doch mal selbst mit gutem Beispiel voran!