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Facebook-Partys

Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?

09.07.2012 | 19:28 Uhr
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
Die Masse feiert sich selbst: Auch wenn es in der Wohnstraße in Waltrop nichts gab, hatten die 700 ungebetenen Gäste ihren Spaß am Regelbruch.

Hagen/Waltrop/Herne.   Und plötzlich standen sie im Vorgarten: Facebook-Partys laufen immer häufiger aus dem Ruder. Die Hauptattraktion ist die Masse selbst - so wie nun in Waltrop und Wesel. Für Polizei und Ordnungsamt sind die Partys schwierig: Sie müssen einen Verantwortlichen finden, der die Zeche bezahlt.

Kampfschauplatz Hagen: Aus dem Mob tönt „Pflastersteine auf die Bullenschweine“. Im Volkspark fliegen Flaschen, Vandalen stürmen die Konzertmuschel. Sitzblockade vor dem Einkaufszentrum, Böller explodieren. Eine „Riesenparty im Hausflur bis auf die Straße“ hatte der 18-jährige Timo K. über Facebook versprochen. Und Hunderte sind Anfang Juli nach Hagen gekommen, um zu feiern.

Das Problem ist nur: Die Vorstellungen, was eine gelungene Feier ausmacht, gehen weit auseinander. (Partyregel Nr. 1)

Facebook-Partys sind an diesem Wochenende auch in Waltrop und Wesel aus dem Ruder gelaufen. In Waltrop bleiben die 700 Party-Touristen immerhin friedlich. In eine Wohnstraße hat ein Scherzbold eingeladen, der das Facebook-Konto des dort wohnenden Jugendlichen geknackt hat. „Facebook-Partys sind legal!“, skandiert die Menge hier. Volksfeststimmung kommt auf zum Ferienbeginn, bevor die Polizei die Party auflöst. In Wesel dagegen stürmen die 150 betrunkenen Jugendlichen ein Privathaus, schmeißen Scheiben ein, reißen Regenrohre aus der Verankerung.

Wenn Du die Kontrolle aus der Hand gibst, weißt Du nie, wie viele Leute kommen. Und vor allem: welche Sorte. (Partyregel Nr. 2)

Facebook-Party
Hunderte Gäste bei Facebook-Party in Waltroper Vorgarten

700 ungebetene Gäste in einem Vorgarten - das ist die Bilanz einer Facebook-Party in Waltrop. Offenbar über ein geknacktes Nutzerkonto hatten Unbekannte eingeladen. Es kamen Hunderte Jugendliche und Polizisten aus mehreren Städten. Krawall machten die Gäste aber nicht.

Herne weiß das: „Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass solche Partys extrem ausufern können.“ Drum stoppte Herne erst gestern eine Party, die nächsten Samstag vor einer Grundschule hätte stattfinden sollen. Das Problem ist nicht rechtlicher Natur, Herne etwa hat gleich ein Verbot für das gesamte Stadtgebiet erlassen. Das Problem ist die spontane Natur der Spontanpartys. Und die Polizei patrouilliert in der Regel nicht bei Facebook.

Warum überhaupt Facebook? Einfach, weil das Netz so ungeheuer effektiv ist. Der Knopf auf dem Bildschirm ist unscheinbar: „Neue Veranstaltung erstellen“? Na klar. Ein flotter Satz. Und die Freundesschar organisiert sich auf wundersame Weise selbst. Vor allem können die Freunde weitere Personen einladen. Aber Probleme gibt es nur, wenn der Veranstalter seine Einladung bewusst oder versehentlich öffentlich macht. Dann kann ein Schneeballeffekt einsetzen. Und die Partylawine rollt heran.

Masse sucht Masse. Für manche Menschen wird eine Party einfach dadurch interessant, dass sie groß ist. (Partyregel Nr. 3)

Gerade professionelle Veranstalter wünschen sich natürlich genau das, kaum eine Veranstaltung die heute nicht so beworben würde. Bands zum Beispiel annoncieren so ihre Spontankonzerte im Waschsalon zu Nullkosten, und mit dem anschließenden YouTube-Video wird die Fete als spontaner Ausbruch aus dem Regelwerk des Alltags erneut gefeiert. Nur steuerbar sind solche Partys kaum noch.

Je größer der Erfolg, desto größer das Risiko. (Partyregel Nr. 4)

Und wer bezahlt das Ganze? Das hängt auch davon ab, ob die Party bewusst geöffnet wurde. Im rheinland-pfälzischen Lemberg rief eine 16-jährige Gastgeberin am Samstag selbst die Polizei, weil 250 statt 25 Gäste gekommen waren. Ob sie und ihre Eltern die Kosten für den Einsatz tragen müssen steht noch nicht fest. Im baden-württembergischen Backnang dagegen sucht die Polizei noch den Hauptveranstalter einer Party mit 1000 Teilnehmern, der offenbar einen falschen Namen oder einen öffentlichen Computer genutzt hat. Einsatzkosten: 140 000 Euro.

Timo K. wird eine saftige Rechnung bekommen

Der Fall von Timo K. ist dagegen einfach gelagert. Die Polizei konnte dem Hagener nachweisen, dass er seine Party absichtlich geöffnet hatte. Und Timo K. ist offenbar Überzeugungstäter: Für Samstag hatte er erneut eingeladen – in den Dortmunder Stadtgarten. Das Ordnungsamt verbot die Party, für die Polizei aber bedeutete allein die „Androhung“ wieder einen Großeinsatz. Kosten: im hohen fünfstelligen Bereich. Plus der Hagener Einsatz. Timo K., der sich auf seiner Facebook-Seite ausgerechnet als „Event-Manager“ bezeichnet, droht eine Rechnung, die ihn in die Insolvenz treiben könnte.

Aber es geht auch anders: In Syke bei Bremen verlor am Freitag ein Laster seine Ladung mit Getränken. Über Facebook verbreitete sich die Nachricht, 200 Einwohner kamen, um beim Aufräumen zu helfen – und wurden belohnt mit Freigetränken. Die Polizei steuerte die spontane Facebook-Party per Megafon: „Keine Kästen, nur Flaschen mitnehmen. Und der junge Mann mit dem Rucksack hat noch nicht angepackt.“

Thomas Mader



Kommentare
11.07.2012
06:59
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von Kritiker2012 | #19

Bei Fussbalspielen ist die Polizei auch mit mehreren Hundertschaften im Einsatz. Soweit ich weiss, zahlt der Fussballverein diesen Einsatz auch nicht selbst.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass wir in einem freien Land, für einen Einsatz der Polizei zahlen sollen, nur weil man vom Recht der Versammlungsfreiheit Gebrauch nimmt.

10.07.2012
21:12
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von dergdh | #18

warum macht man keine facebookparty als demo gegen z.b. panzerauslieferung nach saudi arabien. spontandemos sind doch erlaubt

1 Antwort
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von JollyGreenGiant | #18-1

Weil eine über Facebook aufgerufene Demo keine Spontandemo ist und somit noch zusätzlich ein Vergehen nach dem Versammlungsgesetz dazu kommt.

10.07.2012
19:58
Das heisst zukünftig
von meigustu | #17

sollte zu FB Partys dort eingeladen werden, wo die Infrastruktur für viele Menschen vorhanden ist. Beispielsweise in die Dortmunder Fußgängerzone oder ins CentrO oder auf den Messeparkplatz in Essen - natürlich nur wenn der nicht gebraucht wird. Die Brehm durfte es ja aus irgendeinem Grund nicht sein, obwohl die ohne FB tagsüber auch gut voll ist.

10.07.2012
18:42
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von khokamoya | #16

Kommt hier eigentlich niemand auf den Gedanken, dass die Jugend einfach rebelliert? Und clever genug ist sich der "neuen" Medien (Internet) zu bedienen? Hätten wir auch gemacht, wenn wir die Möglichkeiten gehabt hätten. Ich verstehe nicht mehr wirklich, was der Staat eigentlich will. Die Jugendlichen haben keine Schwimmbäder, Jugendzentren (von denen der Ditib abzusehen) mehr. Viele können sich noch nicht einmal mehr Sportvereine leisten. Nicht weil die Mitgliedsbeiträge so hoch sind, sondern weil sie die Anfahrt nicht mehr zahlen können, geschweige denn ein Auto besitzen. Und so Vollhörner wie Timo wären nicht so, wenn sie die Möglichkeit auf eine Ausbildung und eine entsprechende Zukunft hätten. Unsere Politiker riskieren sehr viel zur Zeit!

10.07.2012
14:02
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von JollyGreenGiant | #15

Nur um mal ein paar Fakten in die Diskussion einzubringen:
Ja, Polizei kostet Geld und ist nicht frei verfügbar. Auch für die Polizei gibt es eine Arbeitszeitverordnung, die die Wochenarbeitszeit begrenzt, auf 41 Stunden, Darüber hinaus anfallende Überstunden müssen abgefeiert oder ausgezahlt werden. Zudem kümmern sich um solche Einsätze nicht die Polizisten, die, wie so schön formuliert auf der Wache an sich rumspielen (das dann aber auch nachts und am Wochenende), sondern Einsatzhundertschaften, die ohnehin schon jeden Quatsch bearbeiten und vielleicht 3-5 freie Wochenenden im Jahr haben.
Ja, bei Fußballspielen ist auch Polizei eingesetzt, aber Die Vereine beschäftigen trotzdem massenhaft Security, da sie im Stadion Hausrecht haben. Außerdem stellen die Vereine auch noch Sanitäre Anlagen zur Verfügung und sorgen für den Rettungsdienst.
Haben die Facebook-Einlader auch an solche Begleiterscheinungen gedacht?
Wie sieht es mit einem Entfluchtungskonzept aus?

10.07.2012
13:21
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von Dr.Seltsam | #14

@Robert_Meier

Viel mehr als "Mund zu Mund Propaganda" ist es auch über Facebook nicht.
Man muss schon die entsprechenden Freunde in der Freundesliste haben oder bestimmten Gruppen angehören, um von solchen Einladungen zu erfahren.

Ich bin bei Facebook, ich war es schon vor "Thessas Party*", ich habe nie eine solche Einladung auf Facebook gesehen.
Selbst von der geplanten Party in meiner Heimatstadt habe ich über die Presse erfahren.
Wie viele erst nach solchen Berichten aktiv danach suchen, kann ich natürlich nicht beurteilen, ich vermute aber dass es schon der eine oder andere sein wird.


*sucht mal zum Spaß "thessa facebook party"
505.000 Treffer, die allermeisten auf Nachrichtenportalen
Steht das noch in irgendeinem Verhältnis?

10.07.2012
12:25
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von Robert_Meier | #13

Was entstehen denn hier für zusätzliche Kosten? Spritkosten, dies ist korrekt, Verschließ des Polieziautos, und evtl. Müllabfuhr. Aber in diesen Berichten werden immer die Kosten schön gerechnet und jeder einzelne Polizist berechnet.

Nur der Staat muss diese auch zahlen, wenn diese auf der Wache sitzen und an sich rummfummeln...

1 Antwort
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von MisterStringer | #13-1

"und jeder einzelne Polizist berechnet."
Was ist daran denn falsch? Denn ohne diese Partys würden die Dienststunden nicht anfallen. Warum sollen sie dann nicht auch in rechnung gestellt werden?
Und zu dem "an sich rumfummeln". Wenn ich solche Sätze lese, geht mir echt der Hut hoch. Ein befreundeter Polizist hat die Kleinigkeit von 2500 Überstunden. Nach drei Tagen Castor-Transport (wohlgemerkt ohne Pause) darf er ohne Umschweife bei Fußballspielen die Idioten voneinander fernhalten. Warum muß er dann auch noch zu solch sinnlosen Verantaltungen, anstatt zu Hause bei Frau und Kind zu sein?

10.07.2012
11:48
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von esquerda | #12

von der_gehetzte | #11
Im Prinzip haben sie natürlich Recht,aber ein Fussballspiel bringt Millionen von Einnahmen und die Facebook Randalierer kosten nur Geld und es wird nicht in irgendein Vorgarten Randaliert oder eine Wohnung zerlegt.

1 Antwort
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von der_gehetzte | #12-1

Und weil gewisse Personen Millionen an Einnahmen erzielen, soll man denen noch die Polizei-Einsätze schenken? Eher umgekehrt müsste es sein.
Für Randale und Schäden bei Facebook-Partys ist natürlich der jeweilige Täter verantwortlich und zur Rechenschaft zu ziehen.
Aber warum man jemandem einen Polizeieinsatz in Rechnung stellen will, der ohnehin schon bezahlt ist, erschließt sich mir nicht.

10.07.2012
11:15
Niemand muss zahlen!
von der_gehetzte | #11

Bisher dachte ich, dass die Polizei vom Steuerzahler bezahlt wird.
Oder wurden die Polizisten eigens für die Facebook-Party eingestellt?

Davon abgesehen kann es nicht sein, dass bei Fußballspielen wie selbsterständlich der Steuerzahler für die Polizeieinsätze aufkommen muss, obwohl 22 Millionäre auf dem Platz stehen. Der Normalbürger wird für Polizeieinsätze, die er ohnehin schon bezahlt, nochmals zur Kasse gebeten. Dabei sind es grad die jede Woche stattfindenden Fußballspiele, die dazu führen, dass weitaus mehr Polizisten eingestellt werden müssen, als dies ohne Fussballspielen der Fall wäre.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch Fussball-Fan. Aber alle muss seine Grenzen haben und darf nicht zur oben beschriebenen perversen Situationen kommen.

10.07.2012
11:11
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von Dr.Seltsam | #10

Also zunächst mal..
Facebook schafft hier doch keine neuen Möglichkeiten.
Man hätte genauso gut per Telefon, Chat oder Aushang am schwarzen Brett einladen können.

Ein Problem sehe ich hier eher bei den Medien.
Muss denn überregional berichtet werden, wenn sich 200 Leute zu einer "illegalen" Party treffen?
Das ist doch früher auch nicht passiert, wenn solche "Veranstaltungen" per fotokopierter Flyer und Plakate stattgefunden haben.
Und das haben sie.. Ich war in den 1990ern auf dutzenden Underground Partys, in leerstehenden Industriegbäuden und ähnlichem.

Und heute reichen 2-3 Mausklicks auf Facebook um "berühmt" zu werden.
Darüber ist doch sicher auch schon in den TV-Boulevardmagazinen berichtet worden.

Der Bengel kann doch noch gar nicht abschätzen, welche Folgen da auf ihn zukommen.
Im Augenblick ist er cool und berühmt, darauf kommt es ihm wohl an.

1 Antwort
Was ist bei Facebook-Partys erlaubt - und wer muss zahlen?
von Robert_Meier | #10-1

Richtig. Früher gab es desöfteren in alten Industriegebäuden Partys die auch ausuferten. Aber es wurde nicht drüber berichtet. Auch ist dort die Polizei ab und an aufgetaucht. In den meisten Fällen zog man weiter und machte wo anders party weiter. Aber es gab auch andere Szenen...

Dank Facebook passiert dies nicht mehr über Mund zu Mund propaganda, oder Flyer, Telefon, etc. sondern mit einem einfachn klick und schon weiß halb Deutschland was da abgeht....

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