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Das Sauerland freut sich über tausende Karnevalsflüchtlinge

03.02.2008 | 22:43 Uhr

WINTEREINBRUCH. Mehr als 40 Lifte sorgten am Wochenende für Pistenspaß. 20 Zentimeter Pulverschnee auf dem Kahlen Asten.

WINTERBERG. Nach den Schneefällen der vergangenen Tage haben sich die Hochlagen des Sauerlandes wieder in eine Winterlandschaft verwandelt. Auf dem Kahlen Asten bei Winterberg wurden am Wochenende 20 Zentimeter Pulverschnee gemessen. "Der Wind ist ein wenig schneidend", sagte Wetterbeobachter Jürgen Weiler vom Deutschen Wettterdienst.

Auf den Skipisten der Region liefen wieder mehr als 40 Lifte - selbst in mittleren Lagen wie bei Bestwig-Wasserfall oder Sundern-Wildewiese. Für Langläufer wurden mehr als 15 Kilometer Loipen gespurt. Ab Dienstag sind aber auch in den Hochlagen wieder Regenfälle wahrscheinlich. Dann geht es nach Auskunft Weilers mit den Schneehöhen "wieder rückwärts". Die Betreiber vieler Skigebiete hatten aber in den vergangenen Frostnächten mit ihren Schneekanonen vorgesorgt und Kunstschnee auf Vorrat produziert.

Aufgrund des Wintereinbruches registrierten die Buchungszentralen in der Region einen Ansturm von tausenden Kurzentschlossenen. Der Andrang der "Karnevalsflüchtlinge" sei wieder "deutlich zu spüren", sagte Susanne Schulten von der Wintersport-Arena Sauerland. Die Anreise machte kaum Verkehrsprobleme, berichtete die Polizei. Aufgrund der Wetterlage hatte es zwar einige Unfälle mit Blechschäden mehr gegeben, aber die Lage blieb entspannt. "Das ist witterungsbedingt, bis die Leute sich daran gewöhnt haben, dass das Weiße auf der Straße kein Puderzucker, sondern Schnee ist", sagte ein Polizist auf der Mescheder Leitstelle.

Weitere Infos unter: www.wintersport-arena.de

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