Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Bombe

Bahn zahlt Belohnung für Hinweise auf Bombenbastler in Bonn

23.01.2013 | 07:30 Uhr
Bahn zahlt Belohnung für Hinweise auf Bombenbastler in Bonn
Am 10. Dezember 2012 war die Tasche mit einer Bombe am Bonner Hauptbahnhof deponiert worden.Foto: dpa

Berlin.  Nach dem versuchten Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof im Dezember 2012 hat die Deutsche Bahn nun eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgelobt. Sie möchte damit einem Medienbericht zufolge die Ermittlungsarbeit der Polizei ergänzen. Die Belohnungssumme ist ungewöhnlich hoch.

Nach dem versuchten Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 50 000 Euro ausgesetzt. Wie die "Welt" berichtet, will der Konzern so die Ermittlungsarbeit der Polizeibehörden ergänzen.

"Die Sicherheit in Zügen und auf Bahnhöfen hat für die Deutsche Bahn absolute Priorität. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit den Ermittlungsbehörden dazu entschlossen, diese Belohnung auszuloben", sagte Gerd Becht, Vorstand Compliance, Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit.

Das Bundeskriminalamt mit Hinweise entgegen

Die Täter müssten schnell gefasst werden. "Von dieser ungewöhnlich hohen Summe erhoffen wir uns, dass sie einen finanziellen Anreiz für Zeugen bietet, sich mit wichtigen Informationen zur Tat an die Ermittlungsbehörden zu wenden", sagte Becht. Wer sachdienliche Informationen zu den gesuchten Personen und den Vorgängen am Hauptbahnhof Bonn machen kann, könne sich an das Bundeskriminalamt wenden.

Am 10. Dezember vergangenen Jahres hatten Unbekannte am Bonner Hauptbahnhof in einer Tasche eine Bombe deponiert, die zwar gezündet wurde, aber nicht detonierte. (dpa)



Kommentare
23.01.2013
13:17
Bahn zahlt Belohnung für Hinweise auf Bombenbastler in Bonn
von Schorlemme | #2

Merkwürdig, das BKA hat neue Fotos/Videos von dem bärtigen Mann mit der blauen Tasche veröffentlicht, und hier sieht man nichts davon.

Möglicherweise paßt das nicht ins Konzept, das es Neonazis waren die die Tasche abgestellt haben.

Ich fasse zusammen, es werden ein dunkelhäutige Mann mit mutmaßlicher afrikanischer Abstammung und ein Bärtiger gesucht.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das das deutsche Nazis waren.

Natürlich schließt die Polizei nicht aus das es deutsche Nazis waren. Sie schließt aber auch nicht aus das es Zb. Islamisten waren, oder Christen, Hindus, Niederländer, Allgemeinkriminelle, Erpresser. Die Polizei schließt nichts aus

23.01.2013
09:03
Bahn zahlt Belohnung für Hinweise auf Bombenbastler in Bonn
von harrass | #1

Die sollten mal lieber eine Belohnung für das Finden von Kabeldieben bieten.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Aus dem Ressort
Unbekannte töten sechsjährigen Ziegenbock Theo in Marsberg
Tiere
In Marsberg im Hochsauerland haben unbekannte Täter den sechsjährigen Ziegenbock „Theo“ gestohlen und getötet. Die Besitzerfamilie hatte das Tier mit der Flasche aufgezogen. Nach Polizeiangaben wurde "Theo" die linke Keule herausgetrennt. Wer macht so etwas Furchtbares?
Prozess um Kuttenverbot - Bandidos fürchten um Identität
Rocker
Die Kutte mit Vereinsemblem ist für die Bandidos von herausragender Bedeutung. Das wurde am Dienstag zum Auftakt des Prozesses gegen zwei Bandidos in Bochum deutlich. Sie sind angeklagt, weil sie ihre Kutte mit Vereinsemblem gezeigt hatten. Der Ausgang des Verfahrens ist für die Bandidos von großer...
25-Jährige aus Menden betrügt mit Helene-Fischer-Karten
Gericht
Ein Mann (55) aus Oberhausen hatte bei einer Frau (25) aus Menden für 360 Euro zwei Eintrittskarten für ein Konzert mit Helene Fischer gekauft. Statt der sehnlichst erwarteten Karten enthielt der Umschlag nur zwei unbeschriebene Blatt Papier. Jetzt musste die Mendenerin vors Amtsgericht.
Die Wunden heilt der Arzt, die Seele das Friedensdorf
Friedensdorf
Das Friedensdorf in Oberhausen hilft kranken und verletzten Kindern aus Krisengebieten der Welt in ein neues, besseres Leben. Wir haben einige Tage mitgelebt, -gelitten und-gespielt. Eine Geschichte zwischen Lachen und Weinen. Eine Reportage von Annika Fischer (Text) und Jakob Studnar (Fotos).
Warnung vor Sturmböen mit Windstärke 11 und Gewitter in NRW
Wetter
Meteorologen warnen vor einer Kaltfront: Sie kann Sturmböen mit Windstärke 11 bringen, starken Regen und wohl auch Gewitter. An der deutschen Nordseeküste wird die erste Sturmflut des Herbstes erwartet. Erst zum Ende der Woche ist Besserung in Sicht. Bis dahin bleibt es herbstlich.
Umfrage
Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?

Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?

 
Fotos und Videos