Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Politik

Wiesbadener OB wird in Stichwahl bestimmt

24.02.2013 | 20:19 Uhr

Der künftige Oberbürgermeister von Wiesbaden wird in einer Stichwahl am 10. März bestimmt. In der ersten Runde am Sonntag konnte nach Auszählung fast aller Stimmbezirke keiner der fünf Bewerber in der hessischen Landeshauptstadt eine absolute Mehrheit erringen. Die meisten Stimmen erhielt demnach der CDU-Kandidat und amtierende Oberbürgermeister Helmut Müller mit 47,8 Prozent.

Wiesbaden (dapd). Der künftige Oberbürgermeister von Wiesbaden wird in einer Stichwahl am 10. März bestimmt. In der ersten Runde am Sonntag konnte nach Auszählung fast aller Stimmbezirke keiner der fünf Bewerber in der hessischen Landeshauptstadt eine absolute Mehrheit erringen. Die meisten Stimmen erhielt demnach der CDU-Kandidat und amtierende Oberbürgermeister Helmut Müller mit 47,8 Prozent. Er muss sich aber in 14 Tagen einem zweiten Wahlgang gegen den SPD-Bewerber Sven Gerich stellen, auf den am Sonntag nach Auszählung von 236 der 239 Wahlbezirke 38,5 Prozent der Stimmen entfielen.

Der heute 60-jährige CDU-Politiker Müller war vor sechs Jahren mit 65,6 Prozent der Stimmen zum Oberbürgermeister gewählt worden. Allerdings hatte die SPD damals vergessen, ihren Kandidaten rechtzeitig anzumelden, und die Wahlbeteiligung betrug nur 26,9 Prozent. Am Sonntag gingen nach dem Zwischenergebnis 33,5 Prozent der Stimmberechtigten zur Wahl.

Auf die Grünen-Kandidatin Christiane Hinninger entfielen nach diesem Stand 9,4 Prozent, auf Torsten Hornung von der Partei "Die Mitte" 3,0 und auf den unabhängigen Bewerber Peter Silbereisen 1,2 Prozent.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7654900/create

Umfrage
Blitzer-Marathons sollen auf ganz Deutschland ausgedehnt werden . Was halten Sie davon?
 
Fotos und Videos
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Trauer um Margaret Thatcher
Bildgalerie
Begräbnis
Japan bringt Raketen in Stellung
Bildgalerie
Korea-Konflikt
Nackt-Protest bei Putin-Besuch
Bildgalerie
Femen
Aus dem Ressort
Premier Orban unterstellt Kanzlerin Merkel Nazi-Methoden
Nazi-Vergleich
Der ungarische Ministerpräsident hat die deutsche Politik mit einem Vergleich mit dem Nazi-Einmarsch im Zweiten Weltkrieg verstört. Mit schroffem Ton richtete er sich an die Adresse von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und hat damit bei der ungarischen Opposition völliges Unverständnis ausgelöst.
Günther Oettinger will Fracking auf EU-Ebene regeln
Fracking
Während sich in Deutschland nicht einmal Länder und Bundesregierung beim Thema Fracking einigen können, will EU-Energiekommissar Günther Oettinger das umstrittene Verfahren auf europäischer Ebene behandeln. Man werde sich das genau anschauen, sagte er - und kritisierte Deutschlands Zurückhaltung.