Das aktuelle Wetter NRW 20°C
Politik

Weihnachtsamnestie: Mehr als tausend Gefangene vorzeitig entlassen

15.12.2012 | 07:28 Uhr

Weit über tausend Gefangene in Deutschland werden zu Weihnachten vorzeitig entlassen und dürfen das Fest in Freiheit verbringen. Das geht aus einer Länderumfrage der Nachrichtenagentur dapd vom Wochenende hervor.

Berlin (dapd). Weit über tausend Gefangene in Deutschland werden zu Weihnachten vorzeitig entlassen und dürfen das Fest in Freiheit verbringen. Das geht aus einer Länderumfrage der Nachrichtenagentur dapd vom Wochenende hervor.

Spitzenreiter bei den Entlassungen ist in diesem Jahr das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dort werden 710 Häftlinge schon seit dem 7. November nach und nach entlassen. An zweiter Stelle bei der Zahl der Entlassungen steht Hessen. Dort kamen zwischen 150 und 200 Häftlinge frei. Auch Baden-Württemberg ließ mehrere Hunderte Häftlinge frei. Dort gibt es aber keine zentrale Statistik.

Die Bundesländer haben vor Weihnachten die Möglichkeit, Gefangene zu begnadigen, die ohnehin im Winter ihre Strafe abgesessen haben. Voraussetzung ist, dass sie sich gut führen. Zudem dürfen keine weiteren strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn laufen.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Bastian Schweinsteiger wird neuer Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Was halten Sie von der Entscheidung?

Bastian Schweinsteiger wird neuer Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Was halten Sie von der Entscheidung?

 
Aus dem Ressort
Parteiübergreifender Widerstand gegen Pkw-Maut in NRW wächst
Pkw-Maut
Im Bund ringen SPD und Union um eine Einigung zur Pkw-Maut. In der Drei-Länder-Region NRW nehmen SPD und CDU darauf keine Rücksicht. Sie machen entschieden Front gegen das Vorhaben. Schäuble wolle private Finanzierungsmöglichkeiten prüfen. NRW-Finanzminister Walter-Borjans ist dagegen.
SPD sucht Rezepte für Umgang mit Rechten in den Räten
Rechte
Ignorieren, Isolieren oder Bekämpfen? SPD-Kommunalpolitiker beraten in Dortmund über Umgang mit rechtsextremen Parteien. Doch es gibt keine einfachen Rezepte.
Bundeswehr bringt verwundete Ukrainer nach Deutschland
Ukraine-Konflikt
19 ukrainische Soldaten, die bei Kämpfen gegen prorussische Soldaten verletzt worden sind, werden von der Bundeswehr nach Berlin-Tegel geflogen. Fünf der Verletzten sollen im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin versorgt werden, die anderen Patienten werden nach Hamburg, Ulm und Koblenz gebracht.
Haderthauer-Rücktritt - Seehofer muss Nachfolge klären
Regierung
Nach dem Rücktritt seiner Staatskanzleichefin Christine Haderthauer muss Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) möglichst rasch einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin präsentieren.
Amnesty wirft IS systematische "ethnische Säuberung" vor
Konflikte
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) will nach Erkenntnissen von Amnesty International ethnische Minderheiten im Nordirak systematisch auslöschen.