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Von der Leyen warnt CDU vor zu großer Nähe zur FDP

26.01.2013 | 18:45 Uhr

Nach der Niederlage bei der niedersächsischen Landtagswahl fordert Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine klarere Abgrenzung ihrer Partei zur FDP. "Die Wahl in Niedersachsen hat gezeigt, dass das bürgerliche Lager wie kommunizierende Röhren funktioniert. Wir haben nur Stimmen ausgetauscht, das reicht nicht", sagte von der Leyen dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Hamburg (dapd). Nach der Niederlage bei der niedersächsischen Landtagswahl fordert Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine klarere Abgrenzung ihrer Partei zur FDP. "Die Wahl in Niedersachsen hat gezeigt, dass das bürgerliche Lager wie kommunizierende Röhren funktioniert. Wir haben nur Stimmen ausgetauscht, das reicht nicht", sagte von der Leyen dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Daher komme es darauf an, dass Union und FDP "jeder für sich" über das eigene Lager hinaus Wähler binde.

Von der Leyen, die auch stellvertretende CDU-Chefin ist, will den aufziehenden Gerechtigkeitswahlkampf der SPD mit eigenen Vorschlägen kontern. "Es ist doch mit den Händen zu greifen, dass es gerecht zugehen muss. Deshalb kann unsere Botschaft nicht allein ,Wachstum' lauten", sagte von der Leyen. Das hatte sich die FDP als Markenzeichen auf die Fahnen geschrieben.

Unterstützung erhielt von der Leyen von Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). "Wenn wir in der Union etwas richtig finden wie einen von den Tarifpartnern festgesetzten Mindestlohn, müssen wir das auch ohne Rücksicht auf die FDP durchsetzen", sagte Lieberknecht dem Magazin.

dapd

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