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Joachim Gauck

Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt

28.12.2012 | 17:20 Uhr
Joachim Gauck wurde am 18. März von der Bundesversammlung zum neuen Bundespräsidenten gewählt.Foto: Sean Gallup/Getty Images

Berlin.   Für Joachim Gauck war 2013 ein aufregendes Jahr: Nach dem erzwungenen Rücktritt von Christian Wulff wurde er plötzlich Bundespräsident, gegen den Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sein neues Amt musste er erst erlernen musste. Im Volk sorgt Gauck immer wieder für Stirnrunzeln.

Ob das nicht schon wieder manchem als ungehörig erscheinen könnte, dieser Dank ans Militär ganz zu Beginn ausgerechnet einer Weihnachtsansprache: „Es hat mich beeindruckt,“ heißt es da schon im dritten Absatz, „wie deutsche Soldatinnen und Soldaten unter Einsatz ihres Lebens Terror verhindern und die Zivilbevölkerung schützen.“

Der Dank an ehrenamtlich engagierte Zivilisten nicht in Afghanistan, sondern im eigenen Land kommt erst sehr viel später gegen Ende der Rede. Schickt sich das? Ist das noch der gute bundesdeutsche Nachkriegston?

Stirnrunzeln hier und da hat Joachim Gauck ja schon im Juni erzeugt, als der neu gewählte Präsident der Bundeswehr seine Aufwartung machte und die Soldaten als „Mutbürger“ würdigte. Es hat ihm den Vorwurf eingetragen, einer Militarisierung des Denkens Vorschub zu leisten. Nicht, dass er davon beeindruckt gewesen wäre.

Gauck ist Bundespräsident

„Hoppla, das bin ja ich“

Gegenüber der in langen Nachkriegsjahrzehnten gewachsenen deutschen Militärphobie beharrt Gauck auf der intellektuellen Anstrengung einer sauberen Differenzierung. Zwischen einer Armee in der Demokratie und einer Armee in der Diktatur, wie sie der einstige DDR-Bürger aus eigener Anschauung kennt. Zwischen einem Einsatz, der wie der in Afghanistan zumindest mit dem Anspruch einhergeht, eine Zivilbevölkerung gegen Terrroristen zu verteidigen, und einem Eroberungsfeldzug.

Nein, das Unterscheidungsvermögen, also die Geistesgaben, seines Publikums zu unterfordern, wäre das Letzte, was diesem Präsidenten einfiele. Für ihn geht in diesen Tagen ein Jahr zu Ende, das ihm die - nach der friedlichen Revolution der Ostdeutschen - vielleicht zweitgrößte Überraschung seines Lebens beschert hat.

Bundespräsident zu werden, das hatte Gauck eigentlich abgehakt, nachdem er in der Bundesversammlung 2010 dem politischen Willen Angela Merkels unterlegen war . Und auch ein Dreivierteljahr nach seiner Wahl hat er, wie er gesteht, das Gefühl, er müsse sich manchmal „kneifen“, wenn er morgens ins Schloss Bellevue fahre: „Dann denke ich mir: Hoppla, das bin ja ich!“

Joachim Gauck in NRW

Dass ein „Demokratielehrer“, wie Gauck bis dahin seine Rolle gesehen hatte, gegenüber einem Präsidenten das Privileg der Unbefangenheit genießt, hat er in den ersten Wochen seiner Amtszeit erfahren müssen. Beim Antrittsbesuch in Brüssel hat er damals die Erwartung geäußert, das Verfassungsgericht werde den Euro-Rettungsfonds ESM durchwinken. In Jerusalem hinter die These der Kanzlerin, Israels Sicherheit sei für Deutschland „Staatsräson“, große Fragezeichen gesetzt.

Zurückhaltung gelernt

Beides ist ihm zu Hause verübelt worden. Er hat schnell gelernt. „Der deutsche Präsident regiert nicht und darf auch nicht Entscheidungen des Bundestages vorgreifen, deshalb kann ich nur Wünsche und Vermutungen äußern“, so oder ähnlich pflegt er sich mittlerweile einzulassen, wenn etwa im Ausland die Rede auf allzu aktuell Politisches kommt.

Womöglich hat die Bundesrepublik noch nie einen Präsidenten erlebt, der sich so sehr wie dieser über Jahrzehnte seines Erwachsenenlebens hinweg aus dem Widerspruch zu einem diktatorischen Regime definiert hat. Die Erfahrung des einstigen DDR-Bürgers prägt seine Amtsführung mehr als alles andere.

Gauck in der TU Dortmund

Dass „Unterdrücker“ und „Unterdrückte“ für ihn keine abstrakten Kategorien sind, unterscheidet ihn von der Mehrzahl der deutschen Zeitgenossen. „Erwachsen“ zu sein und sich so zu verhalten ist sein kategorischer Imperativ an Bürger wie Nationen - noch immer die Absage an den „bevormundenden“ Staat .

Und im Nachdenken über die Bedingungen des Umgangs einer Gesellschaft mit einer schuldbeladenen Vergangenheit fühlt sich Gauck den osteuropäischen Nachbarn verbunden. Dass die deutsche Nachkriegserfahrung mit dieser Schulddebatte „so etwas wie ein humanes und kulturelles Angebot an andere Nationen“ sein könnte, ist seine Überzeugung.

Teil des politischen Systems

Mit der Prägung des einstigen DDR-Bürgers, dem Demokratie noch immer keine Selbstverständlichkeit ist, hat es wohl auch zu tun, dass sich Gauck sehr im Unterschied zu manchen seiner Vorgänger nicht in erster Linie als Kritiker, eher als Interpret demokratischer Politik begreift.

„Erlösungserwartungen“ an die Politik stimmen den Protestanten skeptisch. Dass ihre Kehrseite rabiater Politikverdruss sein kann, weiß er. Er würde die Deutschen davon gerne kurieren, sie, wie er es selbst nennt, mit dem Staat „neu anfreunden“

Dass manche den Bundespräsidenten als Anti-Politiker wahrnehmen möchten, davon hält er folglich überhaupt nichts. Sehr bewusst nimmt für sich in Anspruch, Teil des politischen Systems zu sein. Und sieht sich mithin auch in der Pflicht, etwa den Euro-Kurs der Kanzlerin gegen den Vorwurf deutscher Selbstüberhebung bei den Nachbarn zu verteidigen. „Man kann die deutsche Position hinterfragen, sie tut aber Europa nichts Böses“, sagt er. Arrogant seien die Deutschen nicht. Zum Selbstbewusstsein haben sie nach Ansicht ihres Präsidenten allen Grund.

Sie blicken schließlich nicht allein auf eine finstere Vergangenheit im Dritten Reich zurück, sondern mittlerweile auch auf die Errungenschaften ihrer Nachkriegsdemokratie. Darauf haben andere schon hingewiesen. Roman Herzog hat sich ein „unverkrampftes“ Deutschland gewünscht und ist dafür schwerstens gerüffelt worden. Horst Köhler die Deutschen als „zur Freiheit begabt“ gewürdigt, ohne Resonanz. Ist Gauck derjenige dem die Leute zuhören?

Winfried Dolderer



Kommentare
01.01.2013
20:44
Gauck und Akten - Lesen hilft - PS: und schon landen wir wieder bei den Linken als Quelle
von teetrinker82 | #26

Wenn, dann sollte man schon den Original-Artikel im Spiegel in der Gänze lesen:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489951.html

z.B.
"Die Beleglage, sofern sich dieses Wort überhaupt gebrauchen läßt, bleibt dürftig. Allenfalls mag erreicht worden sein, den Sonderbeauftragten, der nach eigenem Bekunden in der Normannenstraße manchmal "im Dreck" wühlt, selbst ein bißchen anzuschmuddeln. Aber das wäre ja schon immerhin etwas."

PS:
Die Gießener Zeitung ist „Deutschlands erste Mitmachzeitung“. Sie wird seit September 2008 jeweils mittwochs und samstags mit vier Lokalausgaben als kostenlose Druckausgabe in den rund 125.000 Haushalten:
Den Artikel schrieb Michael Beltz (DKP)
2008 in der Presse :"in Gießen verharmloste und relativierte ein Stadtverordneter das Grenzregime der DDR." "blieb die umstrittene Erklärung des Gießener Stadtverordneten Michael Beltz im vergangenen August ein Ereignis von lokalpolitischer Bedeutung""Michael Beltz, zugleich Landesvorsitzender der DKP in Hessen"

2 Antworten
Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt
von GregoryHouse | #26-1

Na dann, vorwärts immer, rückwärts nimmer, anstatt im Osten machen Mutti und Joschi dann im Westen Karriere.

#26-1
von teetrinker82 | #26-2

Spiegel gelesen.
Keine Argumente mehr.

Und zurück ins letzte Jahrhundert - zurück in Ost-West-Denken. Gute Reise - zurück in die Vergangenheit.

01.01.2013
19:55
Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt
von GregoryHouse | #25

@teetrinker82

"Über einige Details seiner Vergangenheit möchte Gauck heute gerne den Mantel des Schweigens breiten. Im Sommer 1990 hat er sich mit seinen eigenen persönlichen Akten stundenlang alleine im Rostocker Bezirksarchiv beschäftigt (vgl. Spiegel 17/91), ein Vorgang, den der damalige Innenminister Diestel als „eindeutig illegal und rechtswidrig“ bezeichnete."

Quelle: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/62456/dr-hc-joachim-gauck-ein-saubermann-mit-dreck-am-stecken/

01.01.2013
18:20
Wie bestellt
von teetrinker82 | #24

äußert sich einer der Anhänger des Napoleons von der Saar und bestätigt wiederum, das Zitat trifft zu.

Zu Gauck und seinem Lebensweg finden sich auch bei wikipedia Informationen:
"als evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär, Volkskammerabgeordneter für Bündnis 90, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen sowie als Publizist tätig."
" von 2003 bis 2012 als Vorsitzender der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“. Er ist einer der Initiatoren der Prager Erklärung und der Erklärung über die Verbrechen des Kommunismus"
usw. usw.

Kein Wunder, dass die Wähler der LINKEN ihn ablehnen.

01.01.2013
17:33
kuba4711 | #12-2, Ondramon | #12-3
von wohlzufrieden | #23

Ihnen auch ein frohes neues Jahr, und vielen Dank für das Kompliment! Ich werde mich auch im neuen Jahr nach Kräften bemühen, der Stachel im Fleisch des verfaulenden Kapitalismus zu bleiben, Ihre Wünsche und Komplimente werden mich beflügeln!

3 Antworten
Euer Merkwürden Joachim
von wohlzufrieden | #23-1

Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Unser Präsidialer Pater Braun erinnert mich immer mehr an den Film und seinen Titel: "Doktor Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben."

Nachwirkungen
von juppko | #23-2

Sie Ärmster-
Sie glauben Sie seien ein deutscher Wissenschaftler, Sie sitzen in einem Rollstuhl und denken über ein Zuchtprogramm für Menschen (darunter zehn Frauen auf einen Mann) nach um die Menschheit zu retten.
Haben Sie diese (Wahn-)Vorstellungen schon länger oder erst seit der letzten Nacht? Wissen Sie noch was Sie gegessen und/oder getrunken haben (seltsame Flüssigkeiten oder undefinierbare Pillen)?
Falls dieser Zustand auch morgen noch anhält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.


# 23 i.V.m. #12-xx
von weihnachtsmann78 | #23-3

Achtung Schleimspuren - Rutschgefahr.

"die Feder des härtesten Glossisten im Westen spitz und scharf bleibt"

Wenn man denn wüsste, was eine Glosse auszeichnet:
"als leicht lesbarer Text daherkommt, muß ihr Autor eine große Sachkenntnis über den zu glossierenden Gegenstand besitzen und über ein sehr gutes Ausdrucksvermögen verfügen. Denn in erster Linie unterscheidet sich die Glosse vom Kommentar nicht im Thema, sondern in ihrer sprachlichen Form. Hier wird polemisch oder satirisch eine (meist) aktuelle Nachricht des Tages aufs Korn genommen. Die Glosse zeichnet sich durch Eleganz in der Formulierung, eine schlagende Beweisführung und überraschende Pointen aus."
Polemik damit kennen Sie sich aus, aber
- große Sachkenntnis
- gutes Ausdruckvermögen
- Elegante Formulierung
- Beweisführung und Pointen.

Davon sind Sie meilenweit entfernt Herr Wohlzufrieden. Vielleicht war es aber auch nur ein "vergiftetes Kompliment"?
Fliegen Sie nicht zu hoch, es stürzt sich dann auch sehr tief.

01.01.2013
15:52
Napoleon - Deutsche Leichtgläubigkeit
von teetrinker82 | #22

Das Zitat in #21 ist nicht schlecht.

In der deutschen Politik bemüht sich insbesondere der Napoleon aus dem Saarland (Oskar) mit seinen Mannen dieses Zitat mit populistischen Parolen zur Wahrheit zu verhelfen. Zwar haben DIE LINKEN nur ca. 65.000 Mitglieder - aber diese 65.000 dürften dem deutschen Napoleon als Beweis für Leichtgläubigkeit reichen.

Hier im Blog äußert sich dies in den verunglimpfenden abfälligen Kommentaren zu unserem Bundespräsidenten. Die Saat des deutschen Napoleon bei seinen leichtgläubigen Anhängern geht auf.

#20 wie Sie empfinde ich es als angenehm einen - wie Sie anmerken - Mann mit Geschichte und Gesicht,... - als Bundespräsidenten zu haben.

1 Antwort
Napoleon von der Saar
von weihnachtsmann78 | #22-1

Richtig Oskar - der deutsche Napoleon:

Februar 2012: "Den Dreispitz auf dem Kopf, die Uniform-Jacke an – so gefällt er sich: Oskar Lafontaine im Kostüm des französischen Kaisers und Schlachtenlenkers Napoleon. An seiner Seite: seine Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht. So ausstaffiert, gingen beide in Saarbrücken zur Fernsehsitzung der Saarbrücker Karnevalsgesellschaft"

Das Zitat passt zu ihm - weiß man doch was er von seinen Wählern hält.

Helau, alaaf, ............ alleh hopp !!!

31.12.2012
18:43
Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt
von CBaumann | #21

Hochgelobt - und versagt.

Gauck ist er letztendlich nur ein Weichspüler der es allen rechtmachen will.
Die eignen Leute dabei moralisch an die Wand zu stellen, ist halt immer am einfachsten. Diese Eigenart hat schon Napoleon bei den Deutschen erkannt:

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um einer Parole, die man Ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größter Erbitterung als Ihre wirklichen Feinde.“

1 Antwort
Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt
von wohlzufrieden | #21-1

Guter Kommentar! Genau so ist es.

31.12.2012
18:34
So denn Gauck und nicht Sodann
von weihnachtsmann78 | #20

Gauck macht sich gut und kommt sympathisch rüber, er vergisst nicht die Deutschen und turnt nur wie seine Vorgänger stets nur im Ausland herum.
Und es ist gut, dass der Mann auch Ecken und Kanten hat, an denen man sich reiben kann.
Kein Besserwisser und kein Allwissender. Ein Mann mit Geschichte und mit Gesicht, geprägt von Erfahrungen.

Auch ein Bundespräsident ist fehlbar und das ist gut so.

Die Handvoll LINKER beglückwünschen und behudeln sich hier gegenseitig. Es sei Ihnen gegönnt, die Anderen werden es nämlich nicht tun. Auch das ist gut so.
Und so nebenbei: DIE LINKE schickt sich selbst in die Wüste - schon wieder fast 5.000 Mitglieder verloren - auch das ist gut so. Die Wunschträume DER LINKEN wären im Übrigen nur finanzierbar wenn das alte SED-Parteivermögen - gesichert von der SED-PDS - bei ihnen wieder auftauchen würde - was aber nicht passieren wird.

Allen Anderen ein gutes friedvolles Jahr 2013.

2 Antworten
Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt
von Ondramon | #20-1

"Die Handvoll LINKER beglückwünschen und behudeln sich hier gegenseitig."

Könnte das vielleicht damit zusammenhängen, daß es der Masse der Bürgerlich-Konservativen an Zusammenhalt fehlt?

#20-1
von weihnachtsmann78 | #20-2

Richtig lesen:

Weil sie (die LINKEN) nur eine Handvoll sind!!!!
Viel Spass noch miteinander.

31.12.2012
17:15
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #19

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

31.12.2012
17:06
Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt
von kuba4711 | #18

Dieser amtierende Präsident Gauck ist der erste Präsident der bestehenden banana republika auf deutschem Boden ,der es schon im ersten Jahr seiner Amtszeit fertig gebracht hat ,einen Teil der Bevölkerung vor Offizieren der sog. Bundeswehr als "geschichtsvergessen " zu denunzieren.
Damit hat sich dieser Präsident zum einen kein gutes Zeugnis über seine Fähigkeiten - im Amt zu integrieren- ausgestellt.
Zum anderen zeigt dieser Vorfall ,dass es wohl einfacher zu sein scheint über die sog. "Freiheit" in einer Gesellschaft im Amt zu labern ,als genau dieser Freiheit im Amt ein Fundament zu bereiten.
Dieser Präsident ist damit ein Repräsentant der politisch - ökonomischen Nomenklatura dieses Landes.
Und damit mindestens so weit von den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entfernt ,wie es diese einen Block gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung bildenden sog. Elite unserer banana republika tagtäglich verwirklicht.

31.12.2012
16:14
Plötzlich Bundespräsident - Joachim Gauck im neuen Amt
von taosnm | #17

Ob 2013 für #Gauck ein aufregendes Jahr war, wird er erst am 31.12.2013 wissen. Liebe Redaktion, die Einleitung ist nun wirklich nicht in Ordnung, auch im weiteren Text nicht. Bitte korrigieren. Weder falsche Jahreszahlen noch falsche Grammatik resp. Satzstellung dienen der ordentlichen Berichterstattung. Soviel Zeit muss sein, dass man kurz noch einmal gegenliest.

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