Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Politik

Patientenbeauftragter fordert strengere Gesetze gegen Ärztekorruption

18.01.2013 | 06:12 Uhr

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), hat sich im Kampf gegen Ärztekorruption für schärfere Gesetze ausgesprochen. "Noch in diesem Monat muss etwas passieren, sonst wird es schwierig, strengere Gesetze noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen", sagte Zöller den Zeitungen der WAZ-Gruppe und dem Internetportal "DerWesten".

Essen (dapd). Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), hat sich im Kampf gegen Ärztekorruption für schärfere Gesetze ausgesprochen. "Noch in diesem Monat muss etwas passieren, sonst wird es schwierig, strengere Gesetze noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen", sagte Zöller den Zeitungen der WAZ-Gruppe und dem Internetportal "DerWesten".

"Wir brauchen ein strengeres Berufsrecht für Ärzte. Die Konsequenzen für korrupte Mediziner müssen wesentlich schärfer werden - bis hin zum Entzug der Zulassung." Es müsse auch im Interesse der Ärzte sein, sich von den schwarzen Schafen schnell zu trennen.

Als weitere Sanktionsmöglichkeit schlug Zöllner eine Verschärfung des Heilmittelwerbegesetzes vor. "Verstöße in diesem Bereich sollten künftig nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat gelten. Dann könnte automatisch die Staatsanwaltschaft ermitteln." Bund und Länder sollten dafür rasch die Voraussetzungen schaffen.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7494205/create

Umfrage
Blitzer-Marathons sollen auf ganz Deutschland ausgedehnt werden . Was halten Sie davon?
 
Fotos und Videos
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Trauer um Margaret Thatcher
Bildgalerie
Begräbnis
Japan bringt Raketen in Stellung
Bildgalerie
Korea-Konflikt
Nackt-Protest bei Putin-Besuch
Bildgalerie
Femen
Aus dem Ressort
Premier Orban unterstellt Kanzlerin Merkel Nazi-Methoden
Nazi-Vergleich
Der ungarische Ministerpräsident hat die deutsche Politik mit einem Vergleich mit dem Nazi-Einmarsch im Zweiten Weltkrieg verstört. Mit schroffem Ton richtete er sich an die Adresse von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und hat damit bei der ungarischen Opposition völliges Unverständnis ausgelöst.
Tote und Verletzte bei Doppelanschlag im Nordkaukasus
Terror
Bei einem Doppelanschlag in der russischen Kaukasusrepublik Dagestan sind am Montag mindestens acht Menschen getötet worden. Zwei Autos seien nacheinander explodiert. Die Sprengsätze detonierten demnach in der Nähe eines Justizgebäudes in der Republikhauptstadt Machatschkala.