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Reisekosten

Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten

19.02.2013 | 18:02 Uhr
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
Foto: WAZ FotoPool

Essen.   Lehrer haben neuerdings das Recht auf Erstattung von Reisekosten – aber die Schulen haben kein Geld. Überall in NRW bangen Schulen um ihre Reiseprojekte für 2013 und 2014. Sie wollen schnell Unterstützung von Land, doch NRW muss sparen.

An vielen nordrhein-westfälischen Schulen werden in diesen Wochen bereits geplante Klassenfahrten und Ausflüge gestrichen . Hintergrund: Die Schulen haben Angst, ihr Budget für Klassenfahrten zu überziehen. Weil weiter ungeklärt ist, in welchem Umfang Schulen künftig noch Klassenfahrten anbieten können , sind die Schulen in NRW zutiefst verunsichert.

Die Situation ist entstanden, weil Lehrer neuerdings Reisekosten für Klassenfahrten in voller Höhe geltend machen können . Eine Verzichtserklärung wie sie bisher üblich war, darf von den Pädagogen nicht mehr verlangt werden. Die Landesregierung fordert die Schulen derzeit auf, nur dann Reisen zu genehmigen, wenn die Kosten dafür gedeckt sind. Maßstab dafür ist das Reisekostenbudget des vergangenen Jahres.

In vielen Fällen können zurzeit nur wenige Klassen und Kurse einer Schule verreisen, andere müssen zu Hause bleiben. Schulleitungen, Eltern sowie die Gewerkschaften VBE und GEW verlangen von der Landesregierung, schnell zu handeln. Um Fahrten in ähnlichem Umfang wie bisher organisieren zu können, müsse der Reiseetat der Schulen erheblich erhöht werden.

Reisekosten verfünffachen?

Was das in der Praxis bedeutet, erklärt Bernhard Arens, Sprecher der Bochumer Gymnasialdirektoren, so: „Um alle Fahrten wie bisher durchführen zu können, müssten die Haushaltsmittel für die Reisekosten der Gymnasien verfünffacht werden.“ Im Schnitt hätten Bochumer Gymnasien im Jahr 2012 rund 2250 Euro für Reisen erhalten. Nun müssten es laut Arens 11.000 Euro sein.

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Nach zwei eindeutigen Gerichtsurteilen gibt es keine Alternative: Das Land muss Lehrkräften, die Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrten begleiten, die Reisekosten erstatten. Nun will die Regierung den Etat für 2013 vervierfachen.

Es ist noch nicht einmal März, und schon sind die Mittel des Schulleiters am Dortmunder Bert-Brecht-Gymnasium ausgeschöpft. Jene 2200 Euro, mit denen das Land im Januar die Klassenfahrtenkasse von Direktor Wolfgang Hardering füllt, sind längst verfrühstückt. „Wir waren im Januar mit vier Klassen und zehn Lehrern zur Ski-Freizeit in Südtirol.“

Nun darf Hardering nur noch Fahrten genehmigen, wenn dafür schon vor dem 1. Februar rechtsverbindliche Verträge zustande gekommen sind. Weitere Fahrten – darunter Austausche mit Partnern in Israel, Frankreich und Italien – muss Hardering absagen.

Reiserücktritt kann teuer werden

„Wir müssen vor allem die internationalen Austausche retten“, fordert Oliver Brosch-Guesnet (Landeselternschaft Gymnasien). Die Verunsicherung zieht sich durch alle Schulformen und alle Regionen in NRW.

Kommentar
Klassenfahrten, ein großer Markt - von Sigrid Krause
Klassenfahrten, ein großer Markt - von Sigrid Krause

Segeln auf dem Plattbodenschiff in Friesland, Flöße bauen im Spreewald, in Warschau in die deutsch-polnische ­Geschichte eintauchen oder – auch das gibt es ja längst – Endlos-Fete im All-inclusive-Hotel auf Mallorca. Wer im Internet „Klassenfahrten“ sucht, ­erhält binnen 1,7 Sekunden rund 940.000 Angebote.

Das zeigt: Klassenfahrten sind längst mehr als frühere Busreisen ins Sauerland. Kein Wunder: Allein in NRW gibt es rund 100.000 Schulklassen, gut 20.000 davon dürften im Jahr auf Reisen gehen.

Dass Klassenfahrten Jugendlichen guttun, ist unstreitig, deshalb hat das Land für dieses Jahr 5,9 Millionen Euro eingeplant. Der Betrag ist jetzt nicht nur zu knapp, er zeigt auch: Hier geht es um jede Menge Kohle. Viele Reiseanbieter sind auf Klassenfahrten spezialisiert, etliche bieten an: Zwei Lehrkräfte pro Klasse reisen kostenlos mit.

Die Verunsicherung an den Schulen ist groß, viele Fahrten stehen zurzeit auf der Kippe. Das Ministerium muss nun zügig klären, wie die ­Finanzlücke 2013 zu schließen ist. Auch, welche Reisen es künftig fördert. Gelingt das nicht, könnte am Ende der „freie Markt“ gewinnen.

Der Leiter der Adolf-Reichwein-Gesamtschule in Lüdenscheid quält sich wie viele seiner Kollegen derzeit mit dem Prüfen von Reisekosten. Mehr als 15 Fahrten möchte die Schule in diesem Jahr anbieten. Aber niemand weiß, ob das klappt. Denn Klassenfahrten dürften bald viel teurer sein, weil neuerdings Lehrer Anspruch auf Erstattung ihrer Reisekosten haben.

„Wer kommt dafür auf, wenn wir Reisen stornieren müssen?“, fragt Rektor Michael Lohr. Weil viele Fahrten im Vorhinein angezahlt werden, könnten beim Reiserücktritt Gebühren entstehen. Lohr ahnt: Für alle geplanten Fahrten seiner Schule werden die vom Land in Aussicht gestellten Mittel nicht ausreichen.

Überall im Land stellen sich Lehrer, Eltern und Schüler diese Fragen: Wird es in diesem oder im nächsten Jahr was mit der Klassenfahrt nach Florenz, mit dem Ausflug an den Rhein, mit der Skifreizeit in Tirol? „An große Fahrten wie die Studienfahrten der Oberstufe ist gar nicht mehr zu denken“, fürchtet Gabriele Krüsmann, Leiterin der Hermann-Runge-Gesamtschule in Moers. Elmar Prinz, Sprecher der Gymnasial- und Gesamtschul-Direktoren in Essen, ist ratlos: „Wir können für 2014 keine Fahrten planen.“

Muss der Förderverein einspringen?

Manche Schulen denken darüber nach, mit Tricksereien und alternativen Finanzierungen Klassenfahrten doch noch zu ermöglichen. Insider aus Südwestfalen berichten, dass Anträge auf Tagesausflüge an die Bezirksregierung von den Schulen rückdatiert werden. So wolle man sichergehen, dass die Zuschüsse auch fließen. Mögliche neue Geldquellen für Klassenfahrten sind die Fördervereine der Schulen oder Sponsoren aus der Wirtschaft. Aber der Gedanke, diese Quellen anzapfen zu müssen, gefällt nicht jedem. „Sollen wir unsere Schüler mit Sponsoren-Aufklebern auf Fahrt schicken?“, fragt Bernhard Arens, Sprecher der Gymnasialdirektoren in Bochum.

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Obwohl Lehrer künftig einen Rechtsanspruch haben auf volle Erstattung der Reisekosten, hat das Land den Etat für die Schulen in diesem Jahr nicht erhöht. „Bereits gebuchte Reisen müssen storniert werden“, warnt die CDU im Landtag.

„Die Eltern an den Mehrkosten zu beteiligen sehe ich sozial kritisch“, sagt Oliver Brosch-Guesnet von der Landeselternschaft der Gymnasien. Auch Fördervereine schließt er als Geldgeber aus, weil dies „juristisch schwierig“ sei. Fördervereine sollten sozial benachteiligten Schülern unter die Arme greifen. „Einem Lehrer dürfen wir aus diesen Mitteln keine Klassenfahrt bezahlen“, so der Vater dreier Kinder. Inzwischen reagieren die ersten Reiseveranstalter auf die neue Lage und bieten „Freiplätze“ für Lehrer an, die die Kosten für Fahrt, Verpflegung, Unterkunft und Versicherungen beinhalten.

Nicht alle Schulleiter klagen

Das NRW-Schulministerium arbeitet gerade an der Neukonzeption der „Wanderrichtlinien“. Dabei soll erstens die pädagogische Bedeutung von Klassenfahrten und zweitens die angespannte Haushaltslage des Landes berücksichtigt werden. Schwer vorstellbar, dass dabei ein Angebot an die Schulen herauskommt, das Klassenfahrten wie bisher üblich ermöglicht. Aber genau das wollen viele Schulleitungen und viele Eltern im Land. Werner Volmer, Vorsitzender der Stadteltern in Dortmund, macht sich für eine rasche Lösung stark, die rechtssicher wäre und dem Ausfall weiterer Klassenfahrten sofort vorbeugt: „Entweder das Land stockt den Fonds sofort bedarfsgerecht auf oder es sagt die spätere Kostenübernahme zu.“

Übrigens: Es gibt auch Pädagogen, die sich in Gelassenheit üben. Wie Christiane Feldmann, Chefin der Emmericher Hanse-Realschule. „Wir bekommen einen Pauschalbetrag für Fahrten“, sagt sie. „Der wird auch in Zukunft reichen.“ Weder die Fahrten in den Stufen 7 und 10 seien gefährdet, noch die Fahrt für die Klassen 9 und 10 ins ehemalige KZ Auschwitz.


Kommentare
21.02.2013
21:48
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von a_ha | #55

Danke - für beide Erklärungen.

20.02.2013
22:53
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von a_ha | #54

Kann mir bitte jemand erklären, warum, wenn nun die Lehrer mitfinanziert werden müssen, die Kosten fünffach erhöht sein sollen?
Ich bewundere Lehrer, die - egal ob mit oder ohne Kostenerstattung - noch auf Klassenfahrt gehen.
Da muss einem schon recht viel recht egal sein.
Und wenn es nur zuwenig Schlaf ist.

3 Antworten
Gute Frage, steuerberechnet sind es etwa 55% mehr, also knapp das doppelte, zunächst muss das land aber statt 20-25% 100% der basiskosten (das ist der Betrag, den die fahrtleitung für die Schüler errechnet) überweisen. Spesen, die laut LRSG
von SMcCullen | #54-1

zustünden, werden ohnehin nicht gezahlt. Rechnet man das Steueraufkommen durch die Klassenfahrten, die bis auf den Lehreranteil von Eltern bezahlt werden und den Vorteil durch Arbeitsplätze, macht die öffentliche hand eigentlich sogar richtig Gewinn.
ein "Sterben" von Klassenfahrten wird für den Staat teurer als die paar Kröten, die man Lehrern nun erstatten muss.

sollte "steuerbereinigt heißen
von SMcCullen | #54-2

sorry!

Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von vbrockho | #54-3

Warum die fünfache Erhöhung? Ein Besipiel: Unsere Schule (vierzügig mit 800 Schülern) erhält vom Land ca. 2000 Euro pro Jahr für die Fahrtkostenerstattung. Das reicht gerade mal, um pro Jahr einen einzigen Jahrgang für fünf Tage auf eine (Low-Budget-)Tour zu schicken. Alle anderen acht Klassenstufen gingen dabei leer aus. Selbst Tagesausflüge sind dann vor diesem Hintergrund nicht mehr möglich. Denn: Lehrern ist es jetzt GERICHTLICH UNTERSAGT, auf die Erstattung der Fahrtkosten zu verzichten.

20.02.2013
22:40
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von vbrockho | #53

Der Artikel hat eine kleine sachliche Ungenauigkeit. Die Lehrer haben nicht NEUERDINGS einen Erstattungsanspruch. Den hatten sie schon immer. Sie haben aber seit vielen Jahren darauf verzichtet, weil die Landesregierung die entsprechenden Mittel dafür dem Rotstift geopfert hatte. Klassenfahrten durften daher in dieser Zeit nur genehmigt werden, wenn die Lehrer auf den Anspruch ausdrücklich, schriftlich verzichtet hatten. Diese Verzichtserklärungen hat das Gericht nun für ungültig erklärt. Lehrer können nun gar nicht mehr auf die Erstattung verzichten, selbst wenn sie es -wie bisher - getan haben.
Ich selber arbeite als Lehrer an einer Gesamtschule im mittleren Ruhrgebiet. "Luxusreisen" gibt es bei uns nicht - wie an den meisten Schulen übrigens auch nicht. Das könnten die Eltern gar nicht bezahlen. Wir fahren ins Sauerland, nach Schleswig-Holstein und in der 10. Klasse ins benachbarte Ausland. Zum Low-Budget Tarif.

20.02.2013
20:31
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von mane2012 | #52

Schade, dass nun Klassenfahrten zum Luxusgut geraten. Ich erinnere mich sehr gerne an meine eigenen. Allerdings gab es damals noch kein Skifreizeit in Südtirol, sondern 10 Tage im schuleigenen Landschulheim. Die Kosten waren sehr übersichtlich, sodass auch Lehrer nicht in so tief in die Tasche greifen mussten. Die Sau wurde auch nur bedingt rausgelassen, da das Landschulheim von Eltern und dem Förderverein über 70 Jahre unterhalten wurde und somit quasi eine Eigenverantwortung der Schüler vorhanden war. Aber erstaunlicherweise entschieden Lehrer nach so langer Zeit dieses so wunderschöne Landschulheim zu einem Spottpreis zu veräußern. Der Hunsrück war zu nah und wenig attraktiv.

20.02.2013
20:07
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von Altpauker | #51

Ich habe selbst etwa 30 Klassenfahrten durchgeführt bzw. als Begleitperson an ihnen teilgenommen und dabei selbstverständlich auf die mir gesetzlich eigentlich zustehendende Kostenbeteilung durch den Arbeitgeber verzichtet. Ich habe zwei Schwäger, die im Auftrag ihrer Arbeitgeber ständig um die halbe Welt fliegen. Beide machen bei jeder Dienstreise "ordentlich was übrig" und bemitleiden jemanden wie mich, der so doof ist, seiner Schulkinder zuliebe Busfahrt und Jugendherbergskosten aus eigener Tasche zu bezahlen.
Für mich kommt die Neuregelung leider zu spät; denn auch die überfällige Aussicht auf Kostenerstattung kann mich nicht mehr dazu bringen, eine Klassenfahrt durchzuführen. Das vorrangige Ziel der heutigen Kinder ist es mehr als jemals zuvor, die Klassenfahrt dazu zu nutzen, um einmal richtig "die Sau rauszulassen", was übrigens viele Eltern unterstützen. Die Nacht muss zum Tage gemacht werden, sonst war es keine "geile" Klassenfahrt. Da sage ich: Mit mir nicht mehr!!!

20.02.2013
19:47
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von badchefin | #50

Auch Lehrer haben einen Arbeitsvertrag, indem die Arbeitszeit - weitesgehend - festgeschrieben ist. Da ist kein 24 Stundendienst auf eigene Kosten festgeschrieben. Pädagogische Verpflchtungen bekommt man nicht zum Nulltarif! Wenn Klassenfahrten für sinnvoll erachtet werden, dann müssen sie bezahlt werden! Jeder Arbeitnehmer erwartet, dass Dienstreisen vom Arbeitgeber reell entlohnt werden - die Lehrer auch. Hut ab vor all den Lehrer und Lehrerinnen, die ihren Schülern und Schülerinnen Erfahrungen ermöglichen, die viele Familien nicht mehr vermitteln können und dann auch noch die Verantwortung übernehmen müssen.
Hochachtung und Respekt sind vonnöten!!!!

20.02.2013
19:15
Nixlos will unbedingt, dass wir jetzt "jammernde Lehrer" diskutieren, statt beim Thema Klassenfahrten zu bleiben.
von SMcCullen | #49

Wo anders schrieb Nixlos schon mal, Lehrer seien DIE EINZIGE Berufsgruppe, die jammert, obwohl sie gar nicht hart arbeitet. In ANTWORT 47-1 schreibt er jetzt von streikenden Lehrern, oder ob das Dummies gewesen seien? Hat er/sie einfach mal übersehen, dass die paar streikendenL ehrer völlig unterbezahlte angestellte Lehrer sind, die auch nicht mehr als seine/ihre geliebten Krankenschwestern verdienen. Aufforderung und Vorschlag zur Güte:

Wir diskutieren jetzt nicht über die lamentierenden Lehrer, die alle viel zu viel verdienen und auf Luxusreisen fahren wollen, die der Steuerzahler bezahlt, sondern orientieren uns an den tatsächlichen Verhältnissen.

Nixlos, lospolloshermanos: Sie wollen also jetzt das richterliche Urteil anzweifeln, das dazu geführt hat, dass der Staat zunächst einmal mehr ausbezahlen muss?
Oder finden Sie es gut, dass Klassenfahrten abgeschafft werden? Und Leute in de
Oder glauben Sie, dass die Lehrer die Ziele bestimmen?
Oder die Preisobergrenzen?
Ich bin gespannt

1 Antwort
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von KritischeBuergerin | #49-1

Da liegt wahrscheinlich einfach nur von eigenem Schulversagen vor. Anders ist dieses peinliche und unsachliche Auftreten kaum zu erklären.

20.02.2013
19:12
# Nixlos
von Zecke | #48

Es sind Kommentare wie Ihre, die jede sachliche Diskussion im Keim ersticken. Mit keiner Silbe haben Sie sich zu dem obigen Artikel geäußert. In jedem Ihrer Beiträge haben Sie sich abfälllig und beleidigend gegenüber Lehrern geäußert und sie pauschal und stereotyp angegriffen.

Sie schrieben u.a.:
"... Lehrer haben und machen noch viele andere Fehler.! (#29-1)
"... hättet ihr mal was anständiges gelernt, dann bräuchtet ihr euch nicht mit fremden" Blagen" abzugeben." (# 41-2)
"Es gibt genug Berufe die mindestens eine adäquate Qualifikation erfordern wie der Beruf des Lehrers.. Nur dass solche Berufe wirklich harte Arbeit bedeuten können..." (#43)
"Wer sich die nervende und unterbezahlte Arbeit als Lehrer ausgesucht hat, hätte einfach bei der Berufswahl besser aufpassen sollen." (#45-1)

Wo ist hier der Sachzusammenhang zum Thema "Kostenerstattung für Klassenfahrten", zumal die meisten Lehrer jahrzehntelang auf eigene Kosten diese Fahrten durchgeführt haben?

20.02.2013
16:06
Nixlos hat ein Dauerthema: Jammernde Lehrer gegen hart arbeitende Krankenschwestern
von SMcCullen | #47

Nein, Nixlos - die Debatte um die Klassenfahrten kommt nicht von den Lehrern.
NEIN - hier hat heute noch kein Lehrer gejammert.
Außer über dumme Nörgler.

2 Antworten
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von Nixlos | #47-1

Machen Sie sich nicht lächerlich. Lesen Sie Berichte und Kommentare bevor Sie antworte, und seien nSie etwas vorsichtiger mit Beleidigungen. Übrigens, die gestreikt haben-waren das nur Dummies oder Lehrer?

Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von KritischeBuergerin | #47-2

Oder Flughafenpersonal, Ärzte, Krankenschwestern, Erzieher, Metaller, Lokführer, Verkäufer..... Alles jammernde Weicheier, haben ja auch schon mal gestreikt.

20.02.2013
16:05
Kosten für Lehrer zu hoch - Schulen streichen Klassenfahrten
von astor97 | #46

ich finde, dass Klassenfahrten sinnvoll sind... aber müssen es immer so teure Ziele sein...es geht doch eher um das soziale Verhalten untereinander...und es gibt sicher Städtetouren oder Ziele,die bezahlbar sind, hier ist halt Kreativität gefragt...aber grundsätzlich für alles ist Geld da..wenn irgendwo Kriege angezettelt werden, weil sich das Kapital Gewinne verspricht...oder wenn die Banken unser Geld verspielen..oder andere Staaten ihre Haushalte nicht in Ordnung bringen können... die Jugend ist unsere Zukunft... und das sollte endlich mal praktisch umgesetzt werden.... schönen Tag noch....

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