Jahresrückblick 2012 - die politischen Absteiger
11.12.2012 | 11:02 Uhr 2012-12-11T11:02:29+0100
Christian Wulff ist sicherlich DER politische Absteiger des Jahres. Aber auch anderen Hoffnungsträger haben im zurückliegenden Jahr - nun ja - die Hoffnungen nicht erfüllt oder aber sich selbst aus der politischen Umlaufbahn geschossen. Unsere Hitliste:
Christian Wulff ist als Bundespräsident zurückgetreten. In einer Erklärung sagte Wulff, Deutschland brauche einen Bundespräsidenten, der das Vertrauen "einer breiten Mehrheit" der Bürger habe. Bundesratspräsident Horst Seehofer übernimmt vorläufig die Amtsgeschäfte. Merkel will nun gemeinsam mit der SPD nach einem Nachfolger suchen.
In unserem Ranking der politischen Absteiger auf Platz 1: Christian Wulff. Bereits die Wahl des CDU-Politikers ins höchste Amt verlief holprig. Sein Sturz über mögliche "Mitnahmeffekte" war krachend.
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13:56
Christian Wulff ist sicherlich DER politische Absteiger des Jahres, so schreiben Sie. Hier müsste stehen: Der politische Journalismus ist der Absteiger Nr. 1 im Jahre 2012!!Herr Wulff ist das größte Opfer einer journalistischen Hetzjagd. Durch massivste Mobbingattacken wurde ein Mensch durch die Medienmassen gejagt.
Schade, daß er kein SPD-Mann war, dann wäre es richtig gewesen, oder? :-)
12:23
Nur 2 Anmerkungen:
Das "Scheitern" Becks als SPD-Vorsitzender sollte man korrekterweise lieber als "Putsch" der PD-Seeheimer gegen einen demokratisch gewählten Vorsitzenden bezeichnen. Diese Aktion war ein Tiefpunkt der innerparteilichen Demokratie der Sozialdemokraten.
Das Absetzen Röttgens als Bundesminister nach der verlorenen Wahl in NRW gehört in die gleiche Kategorie. Mich wundert immer wieder, wie dieser Umgang mit Menschen von den Wählern immer wieder toleriert wird.
Da werden Menschen von Medien und Öffentlichkeit zur Jagd freigegeben, quasi vogelfrei. Dadurch wird dann jede, noch so schäbige Aktion gegen diese Menschen, gerechtfertigt.
11:47
Liebe WAZ, wäre doch schön wenn sie das auch mal erwähnen würden.!
Vielleicht wäre sogar eine Entschuldigung angebracht?
Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Berichterstattung über Verfehlungen für eben jende verantwortlich sein soll. Ich denke, die Zeiten, in denen der Überbringer der schlechten Nachricht getötet wurde, haben wir hinter uns gelassen.
Herr Wulff ist ein Opfer seiner selbst unter tätiger Mithilfe seiner attraktiven Gattin und glücklicherweise nicht mehr unser Bundespräsident. Das können Sie der Presse nicht ernsthaft anlasten.
11:07
Bitte zügig Korrektur lesen - unfassbar viele Fehler!