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Betreuungsgeld

Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration

11.06.2012 | 09:58 Uhr
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
Kinder in einer Kindertagesstätte.Foto: Getty

Berlin.   Das in Deutschland geplante Betreuungsgeld kann einer OECD-Studie zufolge nicht nur die Beschäftigungsquote von Frauen schwächen, sondern sich negativ auf die Integration von Zuwanderern auswirken. Kanzlerin Merkel versucht indes, die Kritiker zu besänftigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel widmet sich dem Unmut über das Betreuungsgeld in ihrer Fraktion: Die CDU-Vorsitzende will sich nach dapd-Informationen am Donnerstag mit den Frauen der Unionsfraktion treffen, um deren Unmut über das Betreuungsgeld, den schleppenden Krippenausbau und die quälende Debatte über eine Frauenquote zu dämpfen. An dem Gespräch will auch Familienministerin Kristina Schröder (CDU) teilnehmen. Am Freitag steht die erste Lesung des Gesetzentwurfs zum Betreuungsgeld im Bundestag an. In den Reihen der Koalition gibt es Widerstand gegen die geplante Familienleistung.

Unterdessen stößt das Betreuungsgeld bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf Kritik. Eine solche Leistung schwäche nicht nur die Beschäftigungsquote von Frauen, sondern wirke sich auch negativ auf die Integration von Zuwanderern aus, berichtete die "Welt" am Montag unter Berufung auf eine ihr vorliegende OECD-Studie. Besonders Frauen aus Zuwandererfamilien mit sozial schwachem Hintergrund tendierten dazu, Geld vom Staat anzunehmen und Kinder zu Hause zu versorgen, statt eine Arbeitsstelle und Betreuung zu suchen.

Studie belegt große Nachteile für die Integration

Der Studie zufolge ist in Norwegen, wo ein Betreuungsgeld gezahlt wird, die Quote der am Arbeitsmarkt beteiligten Zuwanderinnen um 15 Prozent gesunken. "Subventionen, die Eltern gezahlt werden, deren Kinder nicht in einen Kindergarten gehen, können sich auf die Arbeitsmarktbeteiligung von Zuwandererfrauen höchst nachteilig auswirken", heißt es in der Studie "Jobs for Immigrants". Dies gelte besonders für gering ausgebildete Frauen mit mehreren Kindern, die in Ländern mit hohen Betreuungskosten lebten. Für die Studie wurden Zahlen aus Norwegen, Österreich und der Schweiz ausgewertet.

Die schwarz-gelbe Koalition hatte sich in der vergangenen Woche auf die Einführung eines Betreuungsgeldes geeinigt. Es soll ab 2013 an Eltern gezahlt werden, die ihre Kinder nicht in einer öffentlichen Kita betreuen lassen. Die von der CSU geforderte Leistung war auch in der FDP und bei manchen CDU-Politikern auf Skepsis gestoßen. Die Opposition lehnt sie ab. (afp/dapd)



Kommentare
13.06.2012
00:04
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von Vulcanodos | #14

[Spam]

11.06.2012
20:17
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von Tosan | #13

@12 keiner behauptet, dass freie kita-plätze sozial sind. aber es ist auch nicht sozial, wenn arbeitnehmer für kita bezahlen müssen, aber geld dafür bekämen, wenn sie nicht arbeiten würden. soll ich oder meine frau nun einen -relativ- sicheren arbeitzplatz aufgeben, um auch in den "genuss" des betreunungsgeldes zu kommen? wer zahlt den dann in die rentenkasse ein? wenn erziehungssgeld, dann auch für diejenigen, die keine "oma" mehr an der hand haben, die mal schnell einspringen kann, wenn die schichten unglücklich liegen...

2 Antworten
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von xxyz | #13-1

Ich habe für mich immer dafür entschieden, mein Geld selber zu verdienen.
Auch damals war es als Student nicht einfach, und es gab viele süße Geschenke vom Staat, die sofort entfallen, wenn man arbeitet (GEZ, Versicherung, Steuerfreibetrag, Bafög etc). Ich hatte damals für Netto 1 DM/Stunde zusätzlich gearbeitet.

Das Ehegattensplitting sorgt doch auch dafür, dass sich die Arbeit des Partners nicht lohnt.

Tosan
von joergel | #13-2

Niemand bekommt Geld weil er nicht arbeiten geht, sondern höchstens weil er sein Kleinkind zuhause erzieht. Das muß dem Staat genau so viel wert sein, als wenn er den Kita-Platz für Doppelverdiener aus Steuergeldern bezuschußt.

Niemand braucht auch deswegen seinen Arbeitsplatz aufgeben. Das ist eben seine Wahlfreiheit. Er muß sich nur darüber im Klaren sein, dass er für seinen Kita-Platz weniger bezahlt als dieser kostet und er somit soziale Leistungen in Anspruch nimmt.

Im Übrigen, wenn jeder der sein Kleinkind in eine Tagestätte abgibt dafür den vollen Preis bezahlen würde, gäbe es auch kein Problem von fehlenden Kita-Plätzen. Aber deswegen den zuhause Erziehenden den Anteil an staatlichen Leistungen zu verweigern, den Doppelverdiener mit Kita-Platz noch zusätzlich bekommen, ist einfach ungerecht. Denn wie jemand sein Kind erzieht, ist allein seine Sache...

11.06.2012
18:17
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von xxyz | #12

@11: Frei Kita-Plätze sind nicht sozial, sondern eine super Subvention für die Spitzenverdiener. Also zielt die Subvention voll auf die Wähler der Grünen, und die SPD-Wähler freuen sich, wenn sie ein paar Euros sparen. Es ist ja so sozial.

In vielen Ländern geben die Familien alles, damit die Kinder eine Spitzenausbildung erhalten. Fast jede amerikanische Serie enthält die Szenen, wo für Bildung gespart wird. In Indien sparen sich die Ärmsten das Schulgeld zusammen.

Nur in Deutschland muss alles frei sein, und Kinderzeugung soll zum Erwerbsfaktor werden. Bei einem guten Sozialsystem ist es ja auch sinnvoll, wenn man schon keine Aussichten auf Spitzenjobs hat, lieber die nächsten 20 Jahre mit der Kindererziehung zu verbringen. Dass damit nichts für die Rente übrig bleibt und die Kinder oftmals die Sozialhilfekarriere der Eltern weiterführen, ist statistisch belegt.

Hier müssen die Eltern, bei Entwicklungsdefiziten stärker in die Pflicht genommen werden.

11.06.2012
15:12
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von Tosan | #11

@6
kostenlose Kita? knapp 400€ für 25 (!) Stunden sind für mich nicht kostenlos!
wenn ich jetzt noch die 100€ betreunungsgeld gegenrechne, entspricht das "fast" dem geld, welches meine Frau als 50% fachkraft im altenheim bekommt... soll meine frau nun zu hause bleiben??

3 Antworten
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von joergel | #11-1

Von "sollen" ist gar keine Rede - nur davon, dass die gleichen Zuschüsse aus Steuergeldern die sie bekommen, auch den zu Hause Erziehenden zustehen...

#11-1 joergel
von taosnm | #11-2

In Ihrer Argumentation gibt es einenn Denkfehler. Diejenigen, die arbeiten, zahlen Steuern und Sozialversicherung, diejenigen, die zuhause bleiben können, nicht. Deshalb geht Ihre Rechnung leider nicht auf.

taosnm
von joergel | #11-3

Der Denkfehler ist ganz bei ihnen. Denn ein Verdiener ist im Normalfall auch bei den Familien anzutreffen, die ihr Kleinkind zuhause erziehen - und dessen Steuern und Abgaben richten sich nach seinem Verdienst, der theoretisch sogar höher sein kann als der von Familien mit Doppelverdienern.

Warum sollte dieser also mit seinen Steuergeldern Doppelverdiener unterstützen, die ihr Kind in die Kita abgeben? Die somit eine staatliche Leistung in Anspruch nehmen, die er nicht bekommt, weil er sein Kind zuhause erzieht. Genau deshalb steht ihm das Betreuungsgeld zu...

11.06.2012
15:12
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von B.Schmitz | #10

Und was ist mit den sozial schwachen Deutschen? Aber die zählen nicht. Es zählen ja immer nur die Migranten.
Wer Kinder in die Welt setzt sollte diese auch bis zum 3. Lebensjahr erziehen. Man kann nicht Kinder in die Welt setzen und anderen die Verantwortung übertragen. Die Kita sollte für diejenigen sein, die darauf angewiesen sind zu arbeiten und auch arbeiten gehen und nicht für diejenigen, die zu Hause sind und ihre Ruhe haben wollen. Solche gibt es nämlich auch. Kinder in die Welt setzen und dann abschieben. Kinder machen ja bekanntlich viel Arbeit. Ich finde es schon reichlich lächerlich, Eltern die ihre Kinder erziehen, was die natürlichste Sache der Welt ist, noch zu bezahlen. Aber die Dummheit der Politiker kennt schließlich keine Grenzen.

1 Antwort
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von randori20 | #10-1

Auch von Kindern haben sie keine Ahnung.

11.06.2012
15:05
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von mar.go | #9

Für das, was eigentlich jedem Bürger auf der Straße klar ist, mußte nun extra eine OECD-Studie her!

11.06.2012
15:01
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von wilbec | #8

"Besonders Frauen aus Zuwandererfamilien mit sozial schwachem Hintergrund tendierten dazu, Geld vom Staat anzunehmen und Kinder zu Hause zu versorgen, statt eine Arbeitsstelle und Betreuung zu suchen."


Welch eine Schandtat, da gibt es doch Menschen, mit einem sozial schwachen Hintergrund, die es sich erlauben ihre Kinder selbst zu erziehen.
Dürfen denn Menschen mit einem sozial starken Hintergrund, die nicht dem Mammon und dem Zweitauto himterherhecheln, ihre Kinder daheim erziehen?
Oder müssen die auch wegen den sozial Schwachen arbeiten gehen und die wenigen Kitaplätze belegen?

Oder dürfen die nicht am Herd stehen? Am Herd stehen sollen doch bitteschön die Kitafrauen mit Abitur, nicht wahr? Die kochen dann aus der Tüte mit der Ampelkennzeichnung.

2 Antworten
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von randori20 | #8-1

Versuchen sie einfach einmal aus der Perspektive von Kindern zu denken. Nein, es in Zeiten von Einkindfamilien und geringer Kinderzahl im Wohnumfeld nicht gut für die Kinder statt in die Kita zu gehen und dort soziale Kontakte mit anderen Kindern zu haben, zuhause auf Mutter und Fernseher beschränkt zu bleiben.

randori20
von joergel | #8-2

Was für ein Quatsch. Auch Kleinkinder die zuhause erzogen werden sind nicht auf Mutter und Fernseher beschränkt. Stellen sie sich vor, es gibt Spielplätze wo gleichalterige Kinder unter Aufsicht ihre Mütter spielen können, es gibt Mütter die treffen sich untereinander damit ihre Kinder miteinander spielen können.

Gerade in den ersten Jahren ist ein Kind weit mehr auf die Mutter angewiesen wie später. Viele sind sich offenbar gar nicht darüber im Klaren, was sie ihren Kindern antun, wenn sie so früh schon täglich mehrere Stunden außer Haus in fremde Hände geben. Vor allem wenn es dabei nur um den schnöden Mammon geht...

11.06.2012
13:26
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von taosnm | #7

Wo käme denn dieses Kabinett des fossilen Denkens hin, wenn sie Erkenntnisse aus dem Ausland berücksichtigen würden? Nein, unsere Fehler machen wir in Berlin selbst, und lernen wollen wir auch nichts daraus, wie sind ja bescheiden!
Viel schlimmer noch als die negativen Auswirkungen auf die Integrationsbereitschaft ist die Tatsache, dass die Spaltung der Gesellschaft mit dem Betreuungsgeld endgültig manifestiert wird: Betreuungsgeld für die Fabrikatengattin, kein Betreuungsgeld für Arbeitnehmer, die zu Sklavenlöhnen ausgebeutet werden, damit Gewinne maximiert werden und Fabrikantengattinen mehr Taschengeld erhalten, wofür die Sklavenarbeiter zur ARGE müssen. Deren Erziehungsleistung hat keinen Wert, der durch christliche Parteien staatlich anerkannt werden muss. Unbedingt die Abgeordneten merken, die dafür stimmen werden, denn 2013 sind Bundestagswahlen.

11.06.2012
13:19
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von wilbec | #6

Das Beteuungsgeld ist nicht dazu da, Kinder in einer Kita zu betreuen, sondern Eltern die Wahl zwischen Berufstätigkeit und reiner Familienerziehung zu erlauben.

Was die Nichtnutzung einer Kita betrifft. Solange doppelt verdienende Berufstätige die Kita kostenlos bekommen sind sie gegenüber einer Famililie in der nur ein
Familienmitglied arbeitet klar im finanziellen Vorteil. Da ist es gerecht einen Allmosen von 100 Euro zu zahlen.

Das eine mit Abitur bestückte Erzieherin mehrere Kinder gleichzeitig besser als die Ehefrau eines Maurers betreuen kann, halte ich für ein Gerücht und ist eine Beleidigung aller Mütter, die bisher die Kinder in den ersten drei Jahren selber betreut haben.

Außerdem wird es da es keine hundert Prozent Kitaplatzbetreuung geben wird, zu neuen Ungerechtigkeiten kommen. Es wird zu Verteilungskämpfen kommen und das System "Eine Hand wäscht die andere Hand" wird auch hier Einzug halten.

3 Antworten
#6 wilbec
von taosnm | #6-1

Auch ohne Betreuungsgeld hat jeder die Wahl, sein Kind in die KiTa zu geben oder nicht. Mit 100€ im Monat kann fehlende Berufstätigkeit eh nicht ausgeglichen werden. Darum geht es ja auch nicht.

Wenn ich vorhandene städtisch subventionierte Schwimmbäder nicht nutze, musste ich Ihrer Logik folgend auch einen Almosen dafür erhalten. Ich weiss nur noch nicht, wie ich meiner Gemeinde klarmache, dass es gerecht wäre, diesen Almosen an mich zu zahlen.

Im letzten Absatz beschreiben Sie das, was passieren wird: zu wenig KiTa-Plätze. Dem könnte entgegengearbeitet werden, wenn man das Betreuungsgeld in die Hand nimmt und es in KiTa-Plätze steckt. Das Betreuungsgeld ist ein ideologische und anachronistischer Schwachsinn und wird hoffentlich gar nicht erst installiert. Ich hoffe immer noch, dass Frauen aus den konservativen Parteien sich da nicht völlig mundtot machen lassen werden. Vielleicht gibt es dort auch noch den ein oder anderen vernünftigen Mann.

Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von wilbec | #6-2

Weil es aus subventionierten Schwimmbädern für Nichtnutzer keine Ersatzzahlung gibt darf es kein Betreuungsgeld geben?
Bo, äh, welch eine idiotische These.

Herdfrau kann aber jederzeit mit Klenkind zum Kleinkindschwimmen gehen. In diesen Genuss kommt Kitakind nicht.

Wenn Mutter ihr Kleinkind krault und es lacht zufrieden erfreut es sowohl die Mutter, wie auch das Kind. Wer krault es in den Kitas?.
Wer nimmt es auf den Arm und lenkt es ab wenn es weint? Die hochgebildeten Kitasfrauen?

Ach was frage ich, ich lebe ja noch im vorigen Jahrhundert.

taosnm
von joergel | #6-3

"Wenn ich vorhandene städtisch subventionierte Schwimmbäder nicht nutze, musste ich Ihrer Logik folgend auch einen Almosen dafür erhalten."

Was für ein blödsinniger Vergleich. Es geht hier um lebensnotwendige Kindererziehung und nicht um Spaß - und die muß vom Staat gleichwertig behandelt werden, egal ob in der Kita oder zuhause.

Es kann doch wohl nicht sein, dass Abschiebestellen für Kleinkinder subventioniert werden, damit die Eltern beide arbeiten gehen können und sich einen erheblich besseren Lebensstandard leisten können als Alleinverdiener, die ihr Kind in Eigenregie zuhause erziehen.

Gerecht wäre wenn Doppelverdiener gefälligst bei ihrem höheren Lebensstandard den vollen Preis für die Erziehung ihrer Kinder bezahlen, ohne das die Steuerzahler sie dabei unterstützen. Nämlich auch die Steuerzahler die ihr Kind zuhause erziehen.

Da dies nicht so ist müssen die Eltern, die für ihr Kind rund um die Uhr da sind, einen Ausgleich erhalten. Da sind 100 € oder 150 € viel zu wenig...

11.06.2012
12:01
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von hardcore69 | #5

Ich dachte dass sind alles Fachkräfte und eine Bereicherung?

3 Antworten
Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von jcm | #5-1

Nimmt Mensch Zeitgenossen wie sie als Messlatte, dann passt das schon...
Kehrkehrkehr, nicht mal EINEN Satz unfallfrei hin bekommen, das ist schon sehr befremdlich.
Verstehen sie jetzt, warum Fachkräftemangel herrscht? Denn - falls sie das tröstet - sie sind ja keine Ausnahme...

Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von hardcore69 | #5-2

Ich geh wenigstens für mein Geld arbeiten...

Betreuungsgeld laut OECD-Studie nachteilig für Integration
von jcm | #5-3

Schön für sie, aber (sofern sie - entgegen der naheliegenden Vermutung - nicht eine unverzichtbare Fachkraft sind): das kann sich auch schnell wieder ändern. Und dann bereichern sie das Heer der Arbeitslosen...

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