Das aktuelle Wetter NRW 21°C
Politik

Alt begrüßt EU-Konzept zur Frauenquote als längst überfällig

14.11.2012 | 15:31 Uhr

Die rheinland-pfälzische Frauenministerin Irene Alt (Grüne) ist hochzufrieden mit dem Beschluss der EU-Kommission zur Frauenquote. "Das ist eine große Chance für die Gleichstellung von Frauen und Männern", sagte Alt am Mittwoch in Mainz.

Mainz (dapd-rps). Die rheinland-pfälzische Frauenministerin Irene Alt (Grüne) ist hochzufrieden mit dem Beschluss der EU-Kommission zur Frauenquote. "Das ist eine große Chance für die Gleichstellung von Frauen und Männern", sagte Alt am Mittwoch in Mainz.

Sie hoffe, dass nun auch das EU-Parlament und der Ministerrat dem Vorschlag zustimmen. "Dann gilt über den Umweg der EU endlich auch für Deutschland eine längst überfällige Frauenquote", unterstrich die Ministerin.

Der EU-Gesetzesvorschlag sieht vor, dass Firmen Frauen bei gleicher Qualifikation den Vorrang geben, wenn ihre Aufsichtsräte nicht zu 40 Prozent weiblich besetzt sind. Halten sich die rund 5.000 börsennotierten Unternehmen in der EU bis 2020 nicht daran, sollen in den Mitgliedsstaaten "wirksame, verhältnismäßige und abschreckende" Sanktionen verhängt werden - etwa indem Geldbußen ausgesprochen oder die Besetzungen für ungültig erklärt werden.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Die Städte in NRW fordern viele Millionen von Bund und Land, um marode Straßen zu reparieren . Wie zufrieden sind Sie mit dem Zustand der Straßen?
 
Aus dem Ressort
Fast die Hälfte aller Syrer sind auf der Flucht
Syrien
Das Leid und die Verzweiflung der Flüchtlinge in Syrien werden immer größer. Die Vereinten Nationen schlagen Alarm. UN-Blauhelmsoldaten sind auf den Golanhöhen eingekesselt - sie wollen sich verteidigen.
Marode Brücken und Straßen - NRW-Städte fordern Soforthilfen
NRW-Straßen
Schlaglöcher, Teilsperrungen von maroden Brücken: Das ärgert alle. Die Städte in NRW fordern viele Millionen von Bund und Land, um Abhilfe zu schaffen. Die kommunalen Kassen sind leer, deshalb wurde zuletzt nur "Flickschusterei" für Notfälle betrieben. Alleine Köln bräuchte rund eine Milliarde Euro.
Loch an Loch - So mies sind die Straßen an Rhein und Ruhr
Schlaglöcher
Löcher, Buckel, Risse – immer mehr Straßen an Rhein und Ruhr verkommen. Im Sauerland pflanzten Politiker vor vier Jahren einen Baum in ein Schlagloch. Die Aktion war witzig, genützt hat sie nicht. Die Löcher sind immer noch da. Für die städtischen Straßen fehlen im Jahr fast drei Milliarden Euro.
EU-Außenminister beraten über Ukraine und Irak
EU
Die Außenminister der 28 EU-Staaten beraten in Mailand über die sich verschärfende Krise in der Ukraine. Von dem informellen Treffen werden keine Entscheidungen erwartet, sagten Diplomaten.
2600 Tote im Ukraine-Krieg - Merkel setzt auf Diplomatie
Ukraine-Krieg
Die Warnungen aus dem West haben Russlands Präsident Wladimir Putin nicht aufgehalten: 1000 russische Soldaten befinden sich nach westlichen Angaben auf ukrainischem Terrain. Merkel und Obama sind sich einig: Das darf nicht folgenlos bleiben. An ein militärisches Eingreifen ist aber nicht zu denken.