Vegetarier und Veganer introvertierter als Fleischesser
07.08.2012 | 13:48 Uhr 2012-08-07T13:48:58+0200
Hannover. Eine Internetpartnerbörse hat eine Untersuchung zu dem Essverhalten und den Persönlichkeiten ihrer Mitglieder gemacht. Danach sind Veganer und Vegetarier zurückhaltender und reflektierter als Fleischesser. Die Untersuchung sagt auch - Vegetarier und Veganer sind einander ähnlicher als Fleischesser.
Eine Internetpartnerbörse hat die Persönlichkeiten, das Gesundheitsverhalten, die gesellschaftlichen Einstellungen und die Beziehungswünsche von Mitgliedern verglichen, die Vegetarier , Veganer oder Fleischesser sind. Dabei seien sich vor allem Vegetarier und Veganer ähnlicher als Fleischesser.
Die Ergebnisse zeigen, dass Vegetarier und Veganer in ihren Persönlichkeiten introvertierter sind als Fleischesser. Damit wissen Vegetarier und Veganer eher weniger ausgelassene Geselligkeit und Trubel zu schätzen. Sie sind in ihrem Wesen zurückhaltender und reflektierter. Dabei weisen Vegetarier und Veganer aber eine erhöhte Offenheit für Erfahrungen auf, sind also eher bereit, sich neuen Erfahrungen zu stellen, Konventionen zu hinterfragen und Veränderungen zu bejahen.
Die Untersuchung habe eine große Stichprobe von 19.031 fleischessenden, 4608 vegetarischen und 791 vegan lebenden aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Partnerbörse gleichklang.de umfasst, teilte ein Sprecher mit.
Fleischesser seien konfliktfreudiger
Gesellschaftlich würden sich Vegetarier und Veganer mehr für Politik interessieren, legen weniger Wert auf Traditionen und seien umweltbewusster. Sie würden außerdem mehr auf ihre Gesundheit achten. Sie würden weniger rauchen, trinken weniger Alkohol und würden morgens früher aufstehen. In partnerschaftlichen Beziehungen legen Vegetarier und Veganer einen größeren Wert auf Harmonie. Fleischesser seien dagegen konfliktfreudiger.
So seien Vegetarier sozial verträglicher, während Veganer sich sozial eher abgrenzen würden, dafür aber gewissenhafter und zuverlässiger seien. Veganer legen außerdem noch weniger Wert auf gesellschaftliche Traditionen als Vegetarier, haben ein höheres Verständnis für sozial abweichendes Verhalten und streben ungebundenere Formen partnerschaftlicher Beziehungen an.

18:26
1. Muss Tierfleischessen aggressiv machen - nur so lässt sich über die Begleitumstände der Fleischherkunft sich skrupellos hinwegsetzen.
2. Steht "introvertiert" doch auch für "angepasst". Und das bin ich wahrlich überhaupt nicht!
Also, als Vegetarier bin ich nicht angepasst, auch nicht still, und fröne meinen Status nicht im stillen Kämmerlein. Vegetarier (oder Veganer), die meinen, unauffällig und in sich selbst zurückgezogen das einzig Vernünftige nur so tun zu sollen, üben sich zwar in vornehmer Zurückhaltung, sind aber keine Impulsgeber. Und derer bedarf es aber, wenn entwicklungswillige Menschen endlich zu Überläufern im positiven Sinn, im Sinne einer moralisch gerechtfertigten Ernährungskultur werden sollen.
Wenn wir auch nicht so geistreich sein können wie Albert Schweitzer oder Albert Einstein - aber wir müssen deshalb ja nicht so dumm oder dümmer sein als unsere Vorfahren aus der Steinzeit. (kdr)
15:46
Schließlich ist Vegetarier das indianische Wort für "der der nicht jagen kann". Kein Wunder das die scih schamhaft verbergen *rofl*
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Hier spricht wohl die fleischfressende Unwissenheit!
Ist das wohl schon eine Vorstufe zum Rinderwahn?
Rinderwahn
sag mir wo die Rinder warn
bevor sie in eure Münder kamen
als Kotlett!
15:02
Unser Betriebsveganer ist deutlich introvertierter als die anderen Mitarbeiter. Das liegt aber daran, daß nach seinen rabiaten Missionierungsversuchen so gut wie niemand mehr ausserdienstlich mit ihm spricht.
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Was seid Ihr den für eine Firma? Mannohmann. Alles Schwächlinge?
Mobbing ist ein Ausdruck von Schwäche, also moralisch geistiger Unreife. In meiner Firma sollte mal ein junger Russland-Deutscher kollektiv gemobbt werden (er fiel durch besonderen Fleiß auf). Daran hätten sich sogar Vorgetzte (siehe dumpfer Herdenzwang) beteiligt. Nach einer klaren Ansage meinerseits wurde davon Abstand genommen. Mobbern muss entschieden entgegen getreten werden. Nötigenfalls auch in den Hintern.
herzlich - Klaus R.
Antwort leider erst so spät
Den Vorwurf des Mobbings kann ich so nicht stehen lassen. Ich habe nicht umsonst von "rabiaten Missionierungsversuchen" geschrieben. Regelmässig mussten sich die übrigen Kollegen anhören, daß sie "Leichenfresser" seien oder sich simulierte Kotzgeräusche anhören, wenn sie etwas nicht veganes aßen. Nicht zu vergessen lange und völlig bescheuerte Vorträge über eine alternative Evolution (die gängige Evolution ist ja von der Metzgerinnung erfundenn). Um sich diesen Mist nicht jeden Tag reinzuziehen, herrst eben ausserdienstlich Funkstille. Mit Mobbing hat das überhaupt nichts zu tun.
ArchieLeach, ohne jetzt eine Endlos-Debatte über Mobbing-Merkmale anschieben zu wollen, aber was Ihr da treibt, heißt nun mal "Mobbing". Wenn Euer Kollege so penetrant ist, wie Du es schilderst, dann ist das zwar nicht kleinzureden, aber eben doch kein Grund zu mobben. Ich kenne Mobbing übrigens nicht nur aus dem angedeuteten beruflichen Umfeld. Auch im Kast (Das berüchtigte Gelbes Elend in Bautzen) ist mir so etwas unter Schwerkriminellen untergekommen. Aber selbst die waren positiv beeinflussbar. In diesem Umfeld allerdings sich dagegen zu stemmen, erforderte sicherlich einiges mehr an Energie und Risikobereitschaft, wie Du Dir denken können wirst. - Meine Erkenntnis aus solchen Erfahrungen - die ich sogar als selbst davon Betroffener infolge meiner Bemühungen um andere gemacht hatte, wie sich denken lässt, glücklicherweise aber dem Übel durch konsequentes Entgegenwirken beikommen konnte - reagieren Menschen zu oft oberflächlich und unter einem gewissen Herdenzwang. Und sie wissen
14:41
Diese Studie bringt ja bahnbrechende Erkenntnisse!
"Dabei seien sich vor allem Vegetarier und Veganer ähnlicher als Fleischesser."
Wer hätte das gedacht, ob es wohl am Fleischfressen liegt?