Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Panorama

Technische Panne: "Spiegel Online" sendet Nachruf auf George Bush senior

30.12.2012 | 16:22 Uhr
Foto: /AP/Charles Krupa

Das Nachrichtenportal "Spiegel Online" hat aus Versehen einen Nachruf auf den ehemaligen US-Präsidenten George Bush senior online gestellt. Der Text sei am Sonntagmorgen aufgrund eines technischen Fehlers publiziert worden, sagte Chefredakteur Rüdiger Ditz auf dapd-Anfrage. Nach wenigen Minuten sei der Fehler bemerkt worden.

Hamburg (dapd). Das Nachrichtenportal "Spiegel Online" hat aus Versehen einen Nachruf auf den ehemaligen US-Präsidenten George Bush senior online gestellt. Der Text sei am Sonntagmorgen aufgrund eines technischen Fehlers publiziert worden, sagte Chefredakteur Rüdiger Ditz auf dapd-Anfrage. Nach wenigen Minuten sei der Fehler bemerkt worden.

Der Nachruf sei aber nicht auf der Homepage aufgetaucht, sondern lediglich über Kanäle wie den RSS-Feed oder Twitter verbreitet worden. Im Netz machte die Panne schnell die Runde. Auch andere Texte wurden Ditz zufolge unfreiwillig "live geschaltet". Er bat die Leser um Verzeihung. "Wir versuchen gerade nachzuvollziehen, wie das passieren konnte", erklärte der Chefredakteur.

Bush war vor einem Monat wegen einer Bronchitis in eine Klinik gebracht worden. Nachdem er kurz vor Weihnachten Fieber bekam, wurde der 88-Jährige auf der Intensivstation behandelt. Inzwischen befindet sich Bush aber wieder auf dem Weg der Besserung: Am Samstag wurde er in ein normales Krankenzimmer verlegt. Der Republikaner ist der älteste noch lebende Ex-Präsident der USA.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Schalke-Boss Clemens Tönnies hat einen Besuch der Mannschaft im Kreml in Aussicht gestellt. Wie sehen Sie das: Darf Schalke öffentlichkeitswirksam Herrn Putin besuchen?

Schalke-Boss Clemens Tönnies hat einen Besuch der Mannschaft im Kreml in Aussicht gestellt. Wie sehen Sie das: Darf Schalke öffentlichkeitswirksam Herrn Putin besuchen?

 
Aus dem Ressort
"Wegeheld" - neue App für Hardcore-Radler und Denunzianten?
Apps
Im Straßenverkehr herrscht eine Zweiklassen-Gesellschaft. So sehen es jedenfalls die Macher einer neuen Smartphone-App. Nutzer sollen rücksichtslose Autofahrer an den Online-Pranger stellen. Wer sie nutzt, wird zum "Wegeheld" stilisiert. Juristisch ein fragwürdiges Verhalten.
Formel-1-Chef Ecclestone weist Bestechungsvorwürfe von sich
Bestechungsprozess
Zum Auftakt des Bestechungsprozesses gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gab sich der Brite zuversichtlich. Begleitet von seinen Anwälten ließ der Milliardär eine Erklärung vorlesen, in der er alle Vorwürfe bestritt. Stattdessen sei er von einem Bankenmanager erpresst worden.
Formel-1-Chef Ecclestone weist Bestechungsvorwürfe von sich
Bestechungsprozess
Zum Auftakt des Bestechungsprozesses gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gab sich der Brite zuversichtlich. Begleitet von seinen Anwälten ließ der Milliardär eine Erklärung vorlesen, in der er alle Vorwürfe bestritt. Stattdessen sei er von einem Bankenmanager erpresst worden.
Merkel wieder auf Time-Liste der mächtigsten Menschen
Top 100
Vor einem Jahr hieß es: Merkel ist raus. Das US-Magazin "Time" sah sie nicht mehr unter den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Jetzt ist sie wieder drin. Die Laudatio auf die Kanzlerin hielt Fußball-Ikone Jürgen Klinsmann. Er nannte Merkel "Verwandlerin Deutschlands".
Twitter-Kampagne der New Yorker Polizei geht schief
PR-Reinfall
Die PR-Kampagne ging nach hinten los: Via Twitter hat die Polizei in New York Bürger aufgerufen, Fotos mit Polizisten im Online-Netzwerk hochzuladen. Doch der Hashtag #myNYPD entwickelte sich zum "Bashtag" - zum Schimpf-Stichwort. Statt freundlicher Fotos gab's Bilder von prügelnden Cops.