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Neue Vogelinsel taucht "plötzlich" im Wattenmeer auf

04.01.2013 | 10:45 Uhr
Innerhalb von nur zehn Jahren entstand diese Düneninsel an der Spitze von Norderoogsand.Foto: dpa

Norderoogsand/Tönning.   Innerhalb von wenigen Jahren hat sich vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins eine neue Vogelinsel hervorgehoben. Vor zehn Jahren bot eine Sandfläche nur wenigen Möwen Platz, nun nisten dort weit über 200 Vögel. Die höchsten Dünen sind bereits über vier Meter hoch.

25 Kilometer vor Schleswig-Holsteins Nordseeküste ist im Wattenmeer eine neue Vogelinsel entstanden. "Wie eine Vulkaninsel" habe sich die Nordspitze des Norderoogsandes binnen weniger Jahre erhoben, berichtet die Tönninger Nationalparkverwaltung in ihrer Zeitschrift "SH Nationalpark Nachrichten" (Ausgabe Januar 2013).

Wo vor zehn Jahren auf der platten Sandfläche nur einzelne Silbermöwen und Austernfischer brüteten, haben jetzt nach dem Artikel rund zehn Vogelarten eine Kinderstube für ihren Nachwuchs. Im Frühsommer 2012 wurden 149 Paare Silbermöwen, 74 Heringsmöwen, je 4 Paare Austernfischer und Graugänse, je 2 Mantelmöwen, Eiderenten und Sandregenpfeifer sowie ein Wanderfalken-Paar gezählt. Die höchsten Dünen des Gebietes seien nun über vier Meter hoch.

Eisvogel trifft Sturmmöwe

Inselartige flache Sandflächen vor der Küste, sogenannte Außensände, verschieben sich häufig seitwärts. Manche wachsen auch in die Höhe wie nun der Norderoogsand. (dpa)



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