Das aktuelle Wetter NRW 1°C
Japan

Fast 20 000 Tote bei Tsunami im März 2011

11.01.2012 | 09:55 Uhr
Fast 20 000 Tote bei Tsunami im März 2011
Eine Fähre liegt zwei Tage nach Erdbeben und Tsunami im März 2011 in Otsuchi in der Präfektur Iwate in Japan auf einem Haus . (Foto: The Yomiuri Shimbun, Motoki Nakashima / dapd)

Tokio.  Japans Behörden legen zehn Monate nach dem verheerenden Erdbeben und dem folgenden Tsunami eine neue Opfer-Bilanz vor. 19 300 Menschen sollen demnach getötet worden sein. 3450 Menschen werden noch immer vermisst. Das Unglück war zudem Auslöser der fatalen Atomkatastrophe von Fukushima.

Bei dem verheerenden Tsunami in Japan sind im vergangenen März einer neuen Bilanz zufolge vermutlich fast 19 300 Menschen ums Leben gekommen.

In dem Katastrophengebiet im Nordosten der Hauptinsel Honshu sei seit dem Erdbeben und der anschließenden Flutwelle am 11. März der Tod von insgesamt 15 844 Menschen bestätigt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Zehn Monate nach der Katastrophe werden demnach noch immer 3450 Menschen vermisst. Die Suche nach Leichen, viele von denen vermutlich ins Meer hinaus geschwemmt wurden, dauere an.

Eine Folge: die Atomkatastrophe von Fukushima

Am 11. März 2011 hatte zunächst ein Erdbeben der Stärke 9.0 Japan erschüttert. Das Beben, dessen Epizentrum sich unter dem Meer östlich der Küste befand, löste eine riesige Flutwelle aus. Sie zerstörte ganze Dörfer und Städte entlang der Küste und drang bis weit ins Landesinnere vor. Zudem beschädigte sie die Kühlsysteme des Atomkraftwerks von Fukushima. Dies führte dazu, dass sich mehrere Reaktoren überhitzten. Große Mengen radioaktiver Stoffe gelangten in die Umwelt. Das Unglück gilt als die schwerste Atomkatastrophe seit Tschernobyl 25 Jahre zuvor. (afp)

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6234503/create

Umfrage
Die Finalistinnen bei „Germanys next Topmodel“ stehen fest . Wer ist Ihre GNTM-Favoritin?
 
Fotos und Videos
Die schönsten Leserbilder
Bildgalerie
C-L-Finale
Die stärksten Bilder der Woche
Bildgalerie
Rückblick
Tödliche Familientragödie
Bildgalerie
Mord
Süße Alpaka-Babys
Bildgalerie
Tierisch
Aus dem Ressort
Pakistanischer Flieger von Kampfjets nach London umgeleitet
Zwischenfall
Mitten im Anreisetrubel vor dem Champions-League-Finale ist am Freitag ein pakistanisches Passagierflugzeug auf dem Weg nach Manchester von Kampfjets nach London-Stansted eskortiert worden. Zwei Männer wurden festgenommen - an Bord habe es einen Zwischenfall gegeben, hieß es.
Matthäus muss Insolvenzverwalter 140.000 Euro zahlen
Gerichtsurteil
Teures Urteil für Lothar Matthäus: Als früherer Mitbesitzer eines Rathauses in Velbert muss der Ex-Nationalspieler 140.000 Euro an den Insolvenzverwalter einer Baugesellschaft zahlen. Der Prozess hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt, weil die Klage zunächst nicht zugestellt werden konnte.