Das aktuelle Wetter NRW 18°C
Panorama

Bubble Tea: Bundesinstitut sieht Gesundheitsrisiko für Kleinkinder

03.08.2012 | 11:06 Uhr
Foto: /dapd/Paul Zinken

Das Trendgetränk Bubble Tea kann nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) für Kleinkinder bis vier Jahre ein Gesundheitsrisiko darstellen. Bubble Tea werde mit einem breiten Strohhalm getrunken, durch den die Bubbles - mit süßer Flüssigkeit gefüllte Kügelchen, die dem Getränk beigefügt sind - in den Mund gesaugt würden.

Berlin (dapd). Das Trendgetränk Bubble Tea kann nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) für Kleinkinder bis vier Jahre ein Gesundheitsrisiko darstellen. Bubble Tea werde mit einem breiten Strohhalm getrunken, durch den die Bubbles - mit süßer Flüssigkeit gefüllte Kügelchen, die dem Getränk beigefügt sind - in den Mund gesaugt würden. Vor allem kleinere Kinder könnten sie versehentlich in die Lunge verschlucken, sagte BfR-Präsident Andreas Hensel am Freitag in Berlin. Das BfR empfiehlt, dass beim Verkauf von Bubble Tea deutlich auf dieses Risiko hingewiesen wird.

Bereits am Donnerstag hatte sich das Verbraucherschutzministerium für einen solchen Sicherheitshinweis ausgesprochen. Sowohl BfR als auch Ministerium betonten, dass bislang keine von Bubble Tea verursachten Komplikationen gemeldet worden seien. Das BfR bezeichnete sie als "jedoch vorhersehbar".

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Wer soll Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft werden?

Wer soll Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft werden?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Promi-Nacktfotos- Apple prüft möglichen "iCloud-Hack"
Sicherheit
Dutzende Nacktfotos von Prominenten kursierten in den vergangenen Tagen im Internet — die Quelle ist bislang unklar. In Foren wurde Apples iCloud ins Gespräch gebracht. Jetzt prüft Apple vorsichtshalber die Sicherheit des Speicherdienstes.
Brutale Räuber schneiden 29-Jährigem in Leipzig die Haare ab
Überfall
Erst traten und schlugen sie ihn, dann klauten sie ihm die Lederjacke und sein Bargeld und schließlich wurden ihm auch noch die langen Haare abgeschnitten. Ein 29-Jähriger wurde am Montag Abend von vier Tätern besonders rabiat misshandelt, wie die Polizei berichtet. Der Mann kam ins Krankenhaus.
Debatte über Sicherheit nach tödlichen Schüssen im Finanzamt
Kriminalität
Am Tag nach dem Angriff auf einen Beamten im Rendsburger Finanzamt will die Staatsanwaltschaft heute gegen den mutmaßlichen Todesschützen Haftbefehl beantragen. Man gehe nach ersten Erkenntnissen von einem Mord aus, sagte der Kieler Staatsanwalt Axel Bieler. Unterdessen wird über die Sicherheit in...
Atomarbeiter verklagen Fukushima-Betreiber Tepco
Fukushima
Japanische Atomarbeiter aus dem Kernkraftwerk in Fukushima, das bei Erdbeben und Tsunami stark beschädigt worden war, klagen gegen Kraftwerksbetreiber Tepco. Er soll ihre Gefahrenzulage unterschlagen haben.
Klinik gibt Entwarnung bei Ebola-Verdachtsfall in Leipzig
Gesundheit
Der Ebola-Verdacht bei einem 45 Jahre alten Patienten auf der Isolierstation einer Klinik in Leipzig hat sich nicht bestätigt.