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Amoklauf

Amokläufer in USA tötet drei Menschen und sich selbst

20.02.2013 | 06:58 Uhr
Amokläufer in USA tötet drei Menschen und sich selbst
Ein Amokläufer in den USA hat drei Menschen getötet, danach richtete er die Waffe gegen sich selbst.Foto: dapd

Los Angeles.  Bei einem Amoklauf sind in den USA vier Menschen gestorben, darunter der Amokläufer selbst. Der 20-jährige Mann hatte zuhause eine Frau erschossen, danach tötete er auf seiner Flucht anscheinend wahllos zwei weitere Menschen. Bevor die Polizei ihn stellen konnte, tötete er sich selbst.

Nachdem er Zuhause eine Frau erschossen hatte, hat ein junger Mann in den USA auf seiner Flucht wahllos zwei weitere Menschen getötet und sich schließlich selbst das Leben genommen. Der 20-jährige arbeitslose Ali S., der den Behörden bislang nicht durch Vergehen aufgefallen war, habe zunächst im Haus seiner Familie im kalifornischen Ladera Ranch eine Frau getötet, teilte die Polizei am Dienstag (Ortszeit) mit. Seine Familie kenne das Opfer nicht, die Identität müsse noch geklärt werden.

S. floh danach in einem Geländewagen nach Tustin, rund 55 Kilometer von Los Angeles entfernt, wie der dortige Polizeisprecher Paul Garaven mitteilte. Dort habe S. ein Auto geklaut. Dabei habe er sich sehr höflich verhalten, berichtete Tustins Polizeichef Scott Jordan. S. habe zu dem Besitzer des Wagens an einer Tankstelle gesagt: "'Ich möchte Ihnen nicht weh tun. Ich habe jemanden getötet und heute ist mein letzter Tag. Geben Sie mir Ihre Schlüssel.'" Mit dem geklauten Wagen sei er auf eine nahe gelegene Schnellstraße gefahren. Dort habe er angehalten und auf vorbeifahrende Autos geschossen.

Motiv für den Amoklauf ist noch unbekannt

Später zwang S. einen Autofahrer zum Aussteigen, erschoss ihn und fuhr mit dem Wagen davon, wie die Polizei von Santa Ana mitteilte. Schließlich fuhr S. in die Nähe von Orange, stieg aus und erschoss sich. Bei dem Amoklauf wurden nach Angaben des Sprechers des Sherriffs von Orange County auch zwei Menschen verletzt. Das Motiv für den Amoklauf sei noch unbekannt. Der Sprecher beschrieb S. als "eine Art Einzelgänger", der nicht viele Freunde gehabt habe. (afp)



Kommentare
20.02.2013
09:16
Vielleicht hat der auch Prosac von der Pharmafirma Lilly genommen?
von nachdenken | #1

Das Antidepressivum soll ja so Wirkungen haben... laut ARD Sendung vom 18.02.2013.

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