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Murdoch-Anwalt hält bis zu 500 Klagen für möglich

01.06.2012 | 20:35 Uhr

Der Zeitungsgruppe des Medienunternehmers Rupert Murdoch könnten nach Aussage eines Anwalts bis zu 500 Klagen im Zuge des Abhörskandals drohen. "Wir haben es mit 500 Streitfällen zu tun - möglicherweise", sagte der Anwalt der Zeitungsgruppe, Michael Silverleaf, am Freitag bei einer Anhörung vor Gericht.

London (dapd). Der Zeitungsgruppe des Medienunternehmers Rupert Murdoch könnten nach Aussage eines Anwalts bis zu 500 Klagen im Zuge des Abhörskandals drohen. "Wir haben es mit 500 Streitfällen zu tun - möglicherweise", sagte der Anwalt der Zeitungsgruppe, Michael Silverleaf, am Freitag bei einer Anhörung vor Gericht. So viele Leute nämlich beklagten nach eigener Aussage, dass ihre Sprachboxen von Mitarbeitern des mittlerweile eingestellten Boulevardblattes "News of the World" gehackt worden seien, sagte Silverleaf.

Der Medienkonzern hat bereits Millionen bezahlt, um Prozesse mit 60 Personen aus Sport, Politik und Unterhaltung beizulegen, deren Mobilboxen ebenfalls abgehört worden waren. Nach einem öffentlichen Aufschrei der Empörung hatte Murdoch die "News of the World" vergangenen Juli eingestellt.

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dapd

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