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EZB erteilt Spanien offenbar Abfuhr für Bankia-Rettungsplan

30.05.2012 | 09:04 Uhr

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einem Pressebericht zufolge die von Spaniens Regierung angestrebte Sanierung der Großbank Bankia mittels Staatsanleihen abgelehnt. Die EZB habe den Plan sehr deutlich als nicht akzeptabel zurückgewiesen, berichtete die Londoner "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf EU-Beamte auf ihrer Internetseite.

London (dapd). Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einem Pressebericht zufolge die von Spaniens Regierung angestrebte Sanierung der Großbank Bankia mittels Staatsanleihen abgelehnt. Die EZB habe den Plan sehr deutlich als nicht akzeptabel zurückgewiesen, berichtete die Londoner "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf EU-Beamte auf ihrer Internetseite. Die Regierung in Madrid wollte der Muttergesellschaft der angeschlagenen Bankia Anleihen im Wert von 19 Milliarden Euro zuschießen. Diese hätte die Bank als Sicherheit einsetzen sollen, um von der EZB Geld zu bekommen.

Die Zentralbank widersetzte sich jedoch dem ungewöhnlichen Vorhaben und stellte klar, dass eine richtige Finanzspritze nötig sei, wie die Zeitung schrieb. Die Bankia hatte bereits eine milliardenschwere Stütze von der spanischen Regierung erhalten.

Faule Kredite der Bankia hatten der Mutter Banco Financiero y de Ahorros (BFA) im vergangenen Jahr hohe Verluste eingebrockt. Insgesamt machte die BFA 2011 ein Minus von 3,3 Milliarden Euro, von dem allein rund 1,6 Milliarden Euro auf das Konto der Bankia gingen.

dapd

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