SAT1 zeigt kecke Komödie mit Yvonne Catterfeld und Max von Thun : Es weihnachtet
München. Weihnachten wird durch ein bisschen Kitsch erst schön: Wer diesen Satz unterschreiben würde, der wird die Romantikkomödie Engel sucht Liebe (1. Dezember, SAT 1, 20.15 Uhr) ins Herz schließen.
Der märchenhafte Adventsspaß quillt vor kecken Ideen über, hält sich aber auch beim Gefühlslametta nicht zurück.
Max von Thun spielt den Engel Uriel, der sich in die blinde Künstlerin Laura (Yvonne Catterfeld) verliebt und Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um mit ihr glücklich zu werden - der Film variiert die Geschichte des Kinodramas „Stadt der Engel” und bastelt daraus eine spritzig-witzige Komödie, die Laune macht.
Die himmlischen Heerscharen sind im Film nichts anderes als Beamte mit Astralleib und himmelblauen Mänteln, in der Berliner Zweigstelle geht es kaum anders zu als beim Finanzamt, und der Umgangston ist auch noch reichlich unchristlich.
Beamte mit Astralleib
Weil Zweigstellenchef Gabriel (Heikko Deutschmann) unbedingt den Titel als Filialleiter des Jahres gewinnen will, heizt er seinen Angestellten ordentlich ein, vor allem Uriel. Der fühlt sich kurz vor Heiligabend dummerweise total ausgebrannt: „Irgendwie frage ich mich, was das Ganze überhaupt für einen Sinn macht”, jammert der Himmelsbote, der gerne mal Autorennen schaut und dabei vorm Fernseher einschläft.
Eines Tages wird Uriel auf die unglückliche Laura angesetzt, und siehe da: Anders als alle anderen Menschen kann sie ihn hören und berühren. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch leider gibt es da noch zwei Hindernisse: Erstens verbieten himmlische Paragrafen, dass Engel sich mit Menschen einlassen, zweitens ist im göttlichen Terminplan Lauras baldiges Ableben vorgesehen. Aber auch wenn nie ernsthaft in Frage steht, dass die beiden am Ende trotzdem ein glückliches Paar werden, hält der Film stets die Neugier wach, wie die Story denn nun weitergeht.



















