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Zwiebel schälen und Spinat rühren als neue Disziplinen

17.03.2010 | 20:31 Uhr

Hagen. In einem ungewohnten Rahmen trafen sich die jungen Leichtathleten des TSV Hagen 1860. Es ging daran, gemeinsam gesunde und leckere Gerichte zuzubereiten.

Leichtathletik TSV Hagen 1860 Sportler kochen

 

Schneidbrett zurechtlegen, Messer schärfen und Kochschürze umbinden waren andere Vorbereitungen auf den „Start” als das gewohnte Einpacken von Trikots, Spikes und Sportgeräten.

Eher skeptisch, was da wohl auf sie zukommt, war nicht nur Hürdensprinterin und Hochspringerin Vivian Gregg: „Als ich die selbst entworfene Speisekarte gelesen habe, wußte ich bei einigen Sachen gar nicht, wie die schmecken könnten. . .”

Die Küche der Trainerin Claudia Brenscheidt wurde zum Übungsgelände für ein „Kochduell” der besonderen Art: Physiotherapeut, angehender Osteopath und Hobbykoch Uli Terlau vom Therapie-Centrum Terlau in Haspe hatte sich bereit erklärt, den jungen Sportlern anhand praktischer Übungen und theoretischer Erklärungen eine gesunde, sportgerechte – aber eben auch leckere Ernährung nahezubringen.

So traten zwölf Athleten an - sechs Mädchen und sechs Jungen - in „Disziplinen” wie Zwiebeln schälen, Knoblauch schneiden, Spinat rühren und Oliventapenade mischen, Möhren karamellisieren, Saltimbocca braten und dergleichen, um später am Abend gemeinsam ein tolles, mediterranes Büffet zu genießen.

Neue und teilweise überraschende Erkenntnisse, wie: „Ich mag eigentlich gar keine Pilze, aber diese hier schmecken sogar richtig lecker”, oder: „Jetzt weiß ich, dass man ein gutes Öl erst über die fertigen Nudeln schüttet und nicht ins Nudelwasser”, zogen sich durch den Abend.

„Es ist zwar viel Arbeit gewesen, aber es hat ziemlich Spaß gemacht und total gut geschmeckt”, meinte Hürdenläufer Christian Hofmeister, „und viel gelernt haben wir auch. Ich weiß jetzt zum Beispiel, was ich am Abend vor einem Wettkampf essen sollte und was so circa drei bis vier Stunden vor einem Lauf noch sinnvoll ist.”

„Echt coole Aktion”, urteilte Hochspringer Alexander Speckmann, der sich mit diversen gefüllten Tupperdosen auf den Weg nach Hause macht. „Das muss meine Mutter unbedingt probieren!”

„Ich konnte ganz nach meinem Geschmack würzen”, berichtet Tim Kürti rückblickend und Nele Hollmann ergänzt: „Ich habe Sachen probiert und gemocht, die ich vorher nie gegessen hätte.”

„Der Uli ist echt klasse! Er weiß soviel über Ernährung, was der Körper wie verarbeitet und auch, was man lieber nicht oder zumindest ganz selten essen sollte”, freut sich Werfer Jacco Grasemann jetzt schon auf den Sommer: „Uli hat versprochen, dass wir im Sommer selbst Burger grillen und zubereiten!”

„Und zum Nachtisch soll es dann Obstsalat mit Zabaione geben - den haben wir am Freitag nämlich nicht mehr geschafft”, ergänzt Tatjana Surowiec. „Ich bin sicher, da sind alle wieder dabei!”

Die Rezepte gibt es demnächst unter www.leichtathletik-tsvhagen.de im Internet.

Rainer Hofeditz

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Kommentare
19.03.2010
19:00
Zwiebel schälen und Spinat rühren als neue Disziplinen
von L.Meier | #2

Was ist daran denn bitte Blödsinn? Jugendliche,die nicht nur ihre Leidenschaft für den Sport teilen, sondern diese nun auch für das Kochen entdeckt haben, sind meiner Meinung nach immer seltener zu finden und hat mit Blödsinn wirklich nichts gemeinsam.

17.03.2010
22:09
Zwiebel schälen und Spinat rühren als neue Disziplinen
von S.Sauer | #1

Wer will so etwas wissen? Gibt es nichts wichtigeres für die WAZ Gruppe als so einen Blödsinn?

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