Sicherheit wie bei Formel Eins
04.08.2008 | 18:56 Uhr 2008-08-04T18:56:17+0200Büschergrund. (hep) Der leichte Klaps auf den Vollvisierhelm signalisiert der 9-jährigen Pauline, dem einzigen Mädchen, dass der Rennstart erfolgen kann. ...
... Mutig und das Ziel nicht ganz im Auge, denn die Zieldurchfahrt endet auf dem Betriebsgelände des Abschleppdienst von Ralf Heinrich, rauscht die selbst gebaute Seifenkiste die Zufahrt zum ehemaligen NATO-Lager hinunter.
Im Rahmen des Technik-Camps der Firma IBF GmbH aus Büschergrund haben ein Mädchen und dreizehn Jungen während ihrer Sommerferien eine Woche lang geplant und gebaut. In den Räumen des Automations-Spezialisten IBF-Ingenieurbüro an der Bruchstraße wurden vier schnelle Seifenkisten geschraubt. Auch dieses Sommer-Technik-Camp wurde wieder betreut von Studenten vom Fachgebiet Techniklehre der Universität Koblenz-Landau. "In der Planungsphase wurden zunächst einmal kleine Modelle geschaffen", erklärt IBF-Geschäftsführer Jens Bitterlich den Ablauf in der Rennwerkstatt. Wie schon in der Formel Eins ist bei den rasenden Kisten aus der IBF-Werkstatt auch die Sicherheit oberstes Gebot. "Wenn da eine Schraube fehlt, könnte das fatale Folgen haben", so Jens Bitterlich über den eigenen Technik-Camp-TÜV.
Nach fast einer Woche kam dann der große Augenblick. Die Fahrzeuge wurden zu einem echten Vergleichsrennen auf den "Löffelberg" gebracht. Wie auf einer echten Rennstrecke wurde durch die Kurve im Zielbereich die Startposition versetzt. Das erreichte Renntempo ist nicht so hoch, dass bei der regennassen Fahrbahn von Trocken- auf Regenreifen gewechselt werden musste.
Die Teams "Herbie 53", die "Supertuners", sowie die "Kings" und die "Runners". Nach gelungenem Rennen und sicherer Zieldurchfahrt bekam jedes Mitglied aus den Seifenkisten-Rennteams eine Urkunde. Der Freudenberger Abschleppunternehmer Heinrich hatte nicht nur seine Firmenzufahrt zur Verfügung gestellt, sondern auch den benötigten Auslauf für die Seifenkisten gesichert.

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