Schalke-Ultras verteidigen Neuer-Plakat
21.09.2011 | 12:14 Uhr 2011-09-21T12:14:44+0200
Gelsenkirchen. Der Schalke-Fanklub "Ultras GE" beschimpfte Ex-Torwart Manuel Neuer als "charakterlose Marionette" und wurde dafür scharf kritisiert. Nun haben sich die Ultras geäußert. "Wir wollen unsere Trauer und Wut ausdrücken", schrieben die Ultras.
Die Schalker Fangruppe "Ultras GE" hat das umstrittene Protestplakat gegen Bayern-Torwart Manuel Neuer verteidigt. Die Ultras begründeten ihre Wortwahl in ihrer Klubzeitung "Blauer Brief". Große Teile der königsblauen Anhänger hatten ihren Ex-Keeper nicht nur mit lauten Pfiffen und Beschimpfungen ("Judas" ) begrüßt, sondern auch mit dem von den Ultras angefertigten Riesenplakat: „Wir trauern um M. Neuer – † zwischen 2005 & 2011 – wiederauferstanden als charakterlose Marionette“. Dieses Transparent und die Erlaubnis der Schalker Vereinsführung waren bundesweit stark kritisiert worden.
"Mit diesem Spruchband wollen wir unsere Trauer und Wut darüber ausdrücken, wie sehr wir uns offenbar in einem ehemaligen Freund getäuscht haben. Irgendwann zwischen seiner Berufung in den Profikader 2005 und seinem Wechsel in diesem Jahr 2011 wurde er vom Schalker zum egoistischen Fußballprofi. Die Werte, für die er einst kämpfte, verrät er nun oder noch schlimmer, er heuchelte sie jahrelang nur vor, um unser aller Rückhalt zu bekommen. Jeder außerhalb des Gästeblocks muss selbst wissen, wie er mit diesem Charakterschwein umgeht, wir hoffen allerdings, dass er keinen Beifall bekommt. Spart Euch Vergleiche mit anderen Transfers aus der Vergangenheit. Manuel Neuer war nicht einfach Fan, er gab vor, ein Schalker zu sein - ein Unterschied, den man erst verstehen muss, bevor man seinen Senf dazu ablässt", heißt es im "Blauen Brief".
Schalke-Manager Heldt verteidigt Vorgehen des Klubs
Schalke-Manager Horst Heldt hatte am Dienstag ebenfalls das Vorgehen des Klubs verteidigt: „Das große Transparent erlaubten wir nach langer Überlegung, weil der Vorwurf von Charakterlosigkeit keine Beleidigung im juristischen Sinne ist. Außerdem wollten wir durch ein Verbot die Emotionen nicht weiter anheizen und andere Baustellen aufmachen.“ Kritik kam von den Ex-Schalke-Trainern Felix Magath („Ich glaube, es haben Anfeindungen bei einem Fußball-Spiel nichts verloren“) und Mirko Slomka ("Diese Begrüßung hat der Manuel Neuer nicht verdient"). Auch der aktuelle Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes und Neuers Torwart-Nachfolger Ralf Fährmann kritisierten die eigenen Fans.
Manuel Neuer ließ sich während des Münchener 2:0-Erfolges in der Schalker Arena nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Spiel sagte er : „Ich weiß ja, dass das Schalker Publikum sehr emotional ist. Wenn man sich richtig darauf einstellt, geht einiges auch hier rein und dort raus.“
Zu einem YouTube-Video mit Bildern von Neuers Empfang geht es hier.
21:29
Der Fußball soll die Defizite des Lebens ausgleichen. Dabei ist es im richtigen Leben die Regel wie es Jürgen Marcus in seinem Schlager besungen hatte:
Eine neue Liebe
ist wie ein neues Leben
Nananananana
Was einmal war ist vorbei
und vergessen und zählt nicht mehr
Eine neue Liebe
ist wie ein neues Leben
Nananananana
Mir ist als ob ich durch Dich neu geboren wär
Heute fängt ein neues Leben an
Deine Liebe die ist Schuld daran
Alles ist so wunderbar
daß man es kaum verstehen kann
Fans sollten sich nicht so ernst nehmen und an ritterliche Tugenden erinnern. Hilflos finde ich auch die juristische Argumentation von Heldt.
21:12
canglu #131 hat recht. Hinzu kommt noch seine Beziehung zu seiner Münchner Freundin und das hat auch einen erheblichen Einfluß. Wo die Liebe hinfällt. Menschen aus München trennen sich höchst ungerne von ihrer Heimat, weil München für sie das größte und viel schöner ist als zum Beispiel Gelsenkirchen.
Das einzige was vorgeworfen werden kann, waren seinen falschen Bekenntnisse mit dem langen Hin und Her. Wer kennt aber die wirklichen Hintergründe. Vielleicht wurde er aus taktischen Gründen von der Vereinsführung darum gebeten, um keine unnötige Unruhe aufkommen zu lassen, weil der "Kessel" so oder so hochgegangen wäre.
22:53
#110 RealRaul
Vorausgesetzt du arbeitest (in GE)... Wenn dir jemand einen besser bezahlten und interessanten Job (mit Dienstreisen etc.) z.B. in Essen oder Düsseldorf anbieten würde: natürlich würdest du ablehnen, weil du GE / Schalke (falls du dort wohnst/arbeitest) soooo toll findest bzw. deinen Arbeitgeber dort, oder ?
Mensch, lüg dir doch nichts in die eigene Tasche !
Fußballvereine sind Arbeitgeber wie jeder andere auch und Fußballspieler sind ebenfalls Arbeitnehmer wie andere auch...
So what ???
17:33
Die Ultras haben völlig recht bei Ihren Aktionen gegen Manuel Neuer,egal was sie gemacht haben,alles war richtig!!!!!!!!!! Und wer das nicht versteht,der ist auch kein richtiger Schalkefan!!!! Wenn ich schon höre,das Neuer viel für Schalke getan hat...! Was denn? Außer gegen Dortmund beim 0:0,und im Hinspiel gegen Manu hat er keine außergewöhnlichen Spiele gezeigt! Zudem hat er Schalke mehr zu verdanken,als Schalke ihm! Schließlich wurde er hier zum Nationaltorwart! Aber das hat dieser charakterlose Bauerntorwart wohl vergessen!!!!!!!!11
16:01
Hallo 1909,
kann man toll vergleichen , die Situation von Libuda und Neuer , sollen wir Rüssmann, Bittcher,
Abramczik noch dazu nehmen? Mir geht es um den Herrn Kroth und warum dazu geschwiegen wird.
06:57
@mum1904 Respekt ein Ex-Schalker der was im Kopf hat und sagt was Fakt ist!
20:00
Hallo libudafan,
am 5.Mai 1966, hat der gute Stan (die schwarzgelbe Zecke) dem aktuellen Meister den
Europapokal gebracht.
Ich schätze du kommst aus Ge. Bismarck.
GlückAuf!
18:42
an alle Schalker, der Berater von Neuer ist Thomas Kroth..... ein waschechter schwarz gelber!! Glaubt bitte nicht ,daß ist ein Scherz. Er hat übrigens den Zecken nicht nur den Kagawa besorgt. Diesen Herrn Kroth, hätte unser Manangment , schon vor Jahren entsorgen müssen. Leider haben die Medien nie über diese eigenartige Situation berichtet.
18:35
d
12:39
...warum in Gottes Namen erhalten nun auch noch pöbelnde Fußballfanatiker hier ein Forum, um sich zu erklären?