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Nach zehneinhalb Jahren bei SG Oestinghausen: "Auf zu neuen Ufern"

29.05.2008 | 21:31 Uhr
Nach zehneinhalb Jahren bei SG Oestinghausen: "Auf zu neuen Ufern"

WP-Interview mit Michael Bremser, der Abschied auf der Oestinghauser Bank nimmt.

Nach zehneinhalb Jahren sitzt Michael Bremser am Sonntag zum letzten Mal auf der Trainerbank des Fußball-Landesligisten SG Oestinghausen. Er wird in der nächsten Saison den SV Hilbeck betreuen und von Holger Bosmans abgelöst. Gegner sind um 15 Uhr die abstiegsbedrohten Sportfreunde Warburg. Die WESTFALENPOST sprach mit Bremser.

WP: Wird am Sonntag ein bisschen Wehmut aufkommen?

Michael Bremser: Es ist ja so, dass die Situation länger bekannt ist und sich jeder damit vertraut machen konnte. Von daher glaube ich nicht, dass ich in Wehmut verfalle. Es war eine erfolgreiche und schöne Zeit, aber das Kapitel neigt sich nun einmal dem Ende entgegen. Wie heißt es so schön: Auf zu neuen Ufern.

Frage: Oestinghausen spielt im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage: Gewinnt SGO gegen Warburg und Stukenbrock in Sundern, ist Warburg abgestiegen. Haben Sie Mitleid mit dem Warburger Trainerkollegen Burkhard Sturm?

Michael Bremser: Ob ich Mitleid habe oder nicht, hilft ihm nicht weiter. Natürlich wäre es für Warburg schade, zumal ich immer im ständigen Kontakt mit Burkhard stand. Aber wenn man sich die Tabelle anguckt, sieht man, dass wir mit einem Sieg unser Saisonziel — Platz fünf — noch erreichen können. Ich denke, dass die Zuschauer ein vernünftiges Spiel sehen wollen, und rechne fest mit drei Punkten.

Frage: Steigen die Sportfreunde Warburg dann ab?

Michael Bremser: Ich denke eher, dass Stukenbrock nicht in Sundern gewinnen wird. Dann bleibt Warburg sowieso in der Landesliga.

Frage: Fällt es schwer, die Jungs zu dem letzten Saisonspiel noch zu motivieren?

Michael Bremser: Nein. Wir haben die letzten beiden Partien super gespielt und wollen mit einem Sieg daran anknüpfen. Die Jungs sind heiß, das letzte Heimspiel zu gewinnen.

Frage: Vielleicht treffen Sie in zwei Jahren mit Hilbeck wieder auf Oestinghausen?

Michael Bremser (lacht): Wieso? Steigt Oestinghausen ab? Im Ernst. Einen Aufstieg kann man nicht fest einplanen. Damit haben schon Mannschaften wie Heessen oder Bockum-Hövel schlechte Erfahrungen gemacht.

Mit Michael Bremser sprach WP-Redakteur Alexander Bange.

Alexander BANGE

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Nach zehneinhalb Jahren bei SG Oestinghausen: "Auf zu neuen Ufern"
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2008-05-29 21:31
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