Mitmachen, entdecken, erleben
04.05.2010 | 21:30 Uhr 2010-05-04T21:30:00+0200
Arnsberg. „Schnittstellen - Kunst erlebbar machen”. Unter diesem Titel will der Kunstsommer vom 19. bis 28. August wieder mit einer ganz besonderen Atmosphäre Leichtigkeit und Lebendigkeit ins Rampenlicht rücken. Und die Menschen mitnehmen. Zur Kunst und zum Entdecken der eigenen Kreativität.
Auch wenn in diesem Jahr erstmals das Wort „International” im Titel fehlt, hat die Veranstaltung - inzwischen das Markenzeichen der Stadt - nichts an Internationalität verloren. „Im Gegenteil, er ist internationaler denn je”, so Peter Kleine als Leiter des Kulturbüros. Dafür sorgen schon allein renommierte Künstler als Workshopleiter. Wie Ignacio Uriarte oder Macke-Preisträgerin Leiko Ikemura.
Bei der Vorstellung des Programms machte Bürgermeister Hans-Josef Vogel gestern in der Handwerkskammer noch einmal deutlich, wie wichtig der Kunstsommer „als Zusammenhalt für die Stadt” sei. Deshalb sei es auch überhaupt keine Frage gewesen, diese Veranstaltung der akuten finanziellen Krise zu opfern, „wie es in vielen anderen Kommunen mit vergleichbaren kulturellen Aktionen geschehen ist.” Schon allein, weil hier eine Stadt als Ganzes auftrete und so gerade „in einer schwierigen Zeit mit vielen verschiedenen Kräften künstlerisches Potenzial mobilisiert. Auch die Sponsoren haben uns nicht im Regen stehen lassen”.
57 Kurse
Erstmals mit dabei ist der Aeroclub Arnsberg, altbewährter Partner wieder die Handwerkskammer Südwestfalen. „Weil Handwerk und Kunst”, so deren Geschäftsführer Meinolf Niemand, „seit Jahrhunderten eng zusammengehören.”
So konnte das Team des Kulturbüros ein Angebot gestalten, das Menschen aller Altersstufen und Bildungsgrade anspricht. Mit immerhin 57 Kursen - darunter 15 Workshops allein für Kinder und Jugendliche. Das Programm des 14. Kunstsommers, das ab heute öffentlich ausliegt, wurde in einer Auflage von 10 000 Exemplaren gedruckt, ein Plus von 3 000 gegenüber dem Vorjahr. „Geblättert” werden kann auch im Internet unter www.kunstsommer-arnsberg.de. Für Frühbucher bis 31. Mai gibt es einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent.
Festival-Programm folgt
Natürlich werden die Workshops wieder von einem Festival-Programm - mit unter anderem Weltmusik auf dem Neumarkt - begleitet. Doch was da noch an Überraschungen kommt, das will das Kulturbüro erst Anfang Juli präsentieren.

01:17
Auch in der Westf. Rundschau (Print / 05.05.2010) erschien ein Artikel zum Kunstsommer. Oskar Eichhorst schreibt u.a.:
Das Programm der 54 Workshops (. . .) ist in einer Auflage von 10000 Stück gedruckt worden. - (. . .) - 5000 werden heute an Interessenten aus der Kartei verschickt, der Rest liegt in Geldinstituten, Stadtbüros etc. aus. - (. . .) - Seit vier Wochen stehen die Kurse schon auf den Internetseiten www.kunstsommer-arnsberg.de, die wegen ihrer Übersichtlichtkeit allgemein gelobt wird.
Sorry: warum werden 5000(!) Programme verschickt? Agiert der Zusteller der Heftchen kostenfrei? Wahrscheinlich nicht. Angenommen, die Zustellungskosten für ein Programm liegen bei 20 Cent, schaukeln sich diese bei 5000 Sendungen zu 1000 Euro auf.
Wie viele Bürger aus Groß-Arnsberg sind in der Kartei vertreten und lassen sich das Programm zur Bestätigung der eigenen Wichtigkeit zusenden, obwohl sie es sich auch in öffentlichen Verteilerstellen abholen könnten?
Eine derartige Datei bzw. der daraus generierte Output muss zwingend auf kontextuelle Zweckmäßigkeit überprüft werden. Sonst wird leichtfertig ein immer knapper werdendes Gut - nämlich Geld - verbrannt!
Und überhaupt: Ist die KuSo-Website wirklich so toll, wie im Artikel suggeriert wird, sollte es ausreichen, das zusammengefasste Workshop-Angebot dort als PDF-Datei zu hinterlegen.
Auf die Frage, wie er zu seinen Schlüssen gekommen sei, antwortete A. Einstein i.d.R.: Weiteres Nachdenken ergab . . .
Diese Vorgehensweise ist offensichtlich im institutionalisierten Kulturbetrieb nicht vorgesehen.
10:20
... der Bürgermeister, Karin Hahn, Andreas Witte, Peter Kleine, Kathrin Überholz, Ulrike Stratmann - das war eine teure Stunde (voller Eitelkeiten)...
09:20
Gibt es eigentlich nicht ein einziges Foto, auf dem der Bürgermeister sich nicht irgendwie reinmogelt?
07:44
Ich freue mich drauf!
07:19
Für son Kack is Kohle da! -.-
06:53
Stoppok im letzten Jahr war großartig. Hoffentlich kann man dieses Jahr etwas ähnliches präsentieren.