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Einbruch der TSV-Mädchen kann folgenschwer sein

15.03.2010 | 20:49 Uhr

Hagen. Während die die beiden männlichen Hagener Jugend-Basketball-Bundesliga-Teams in der Relegation erfolgreich waren, patzten die Mädchen des TSV Hagen 1860 zum Play-off-Auftakt in der weiblichen Jugend-Basketball-Bundesliga, was folgenschwer werden kann.

WP-Bild Martin Prehl: Hagen, 24.10.2009; Sporthalle Altenhagen; 2. Bundesliga Nord; Phoenix Hagen; Phoenix Ladies - BG Dorsten; Lara Froese WAZ-Autoren-Nummer.: 243133 Martin Prehl Kirchender Dorfweg 20 58313 Herdecke Tel.: o177-8227446 e-Mail: martinprehl@aol.com WP-Foto: Martin Prehl

 

JBBL: Phoenix Hagen Youngsters - Team Göttingen 106:84 (65:43). Mit einer weitgehend guten Leistung gelang den Schützlingen von Coach Matthias Grothe der dritte Sieg in Folge. Von Beginn an setzte man die Gäste unter Druck und diktierte ihnen ein hohes Tempo auf, dem sie auf Dauer nicht gewachsen waren. Besonders Mahmut Toptan konnte im ersten Viertel mit 16 Punkten, darunter vier Dreier, überzeugen.

Nur im drittel Viertel ließ bei den Jung-Feuervögeln die Konzentration nach, wodurch die Gäste auf 66:78 verkürzen konnten. Der starke Ruben Dahmen ließ den Vorsprung danach wieder anwachsen. Wermutstropfen waren das verletzungsbedingte Ausscheiden von Marc Erlat (Gehirnerschütterung) und Pascalis Galios (Fingerbruch), die morgen ab 19 Uhr im vorgezogenen Spiel beim UBC Münster wie die langzeitverletzten Schrage und Hildebrand fehlen werden.

Phoenix Youngsters: Dahmen (33), Neuhaus (2), Frey (19), Mayer (7), Schneider, Wosnik (4), Galios (2), Ma (3), Erlat, Toptan (30), Kökce (6).

Team Hannover - BBV Hagen 84:97 (41:56). Die BBVer, die früh angereist waren und die Müdigkeit bei einem kleinen Spaziergang aus den Knochen geschüttelt hatten, starteten sehr konzentriert und führten nach sieben Minuten mit 23:11. Zwar leisteten sich die Gäste einige Unkonzentriertheiten in der Verteidigung, doch im Angriff lief es mit den starken Sören Fritze und Moritz Krume gut.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste auf 69:49, ehe ein kleiner Bruch ins Spiel kam und Hannover auf 62:77 verkürzen konnte. Im letzten Spielabschnitt war die Konzentration wieder da und die Schützlinge von Trainer Falk Möller, die insgesamt eine gute Mannschaftsleistung zeigten, zogen auf 91:66 davon.

BBV: P. Dukatz, Perry (12), Reinhardt, Fritze (25), M. Dukatz (7), Schuster, Nang (6), Krume (34), Gomes (9), Frey (4).

WNBL: Rhöndorfer TV - TSV 1860 Hagen 67:53 (32:34). Nach fünf Wochen Pause sah es zum Play-off-Auftakt lange gut aus für die TSV-Mädchen. Nach 30 Minuten führten die Schützlinge von Trainer Uli Overhoff mit 49:41.

Doch plötzlich riss bei den Gästen völlig der Faden. Trotz zweier TSV-Auszeiten konnten die Rhöndorferinnen, die mit Felicitas Graßhoff eine Spielerin extra aus den USA eingeflogen hatten, nicht nur verkürzen, sondern sogar auf 57:49 davonziehen. In den Schlussminuten kam es noch schlimmer. Die Hagenerinnen verteilten weiter „Geschenke”, so dass der Rückstand auf 14 Punkte anwuchs.

Da es in der weiblichen Basketball-Nachwuchs-Bundesliga kein drittes Spiel in den Play-offs gibt, sondern das Korbverhältnis entscheidet, braucht der TSV am kommenden Sonntag ab 13 Uhr im Rückspiel in der Halle Altenhagen einen 15-Punkte-Sieg zum Weiterkommen. Ein Ausscheiden wäre bitter, da die Hagenerinnen Ausrichter des „Final-Four-Turniers” sind.

TSV 1860: Grunau (16), Froese (11), van der Lugt (10), Knura, Kourtoglou, Fahnert (2), Eicken (2), Sickmann (4), Karaveli, Schweiss, Hermes (8).

Rainer Hofeditz

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