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1969: Armstrong landet auf dem Mond - Horst Müller in Olpe

08.03.2010 | 09:56 Uhr

Olpe. 1969 landet Neil Armstrong auf dem Mond und der junge Horst Müller als Praktikant bei der Kreisverwaltung in Olpe.

Tradition ist es bei der Stadt Olpe, Dienstjubilaren und Ruheständlern für ihr langjähriges berufliches Engagement zu danken und in festlicher Runde einander auszutauschen und mit etwas Zeit und Muße zu begegnen. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Olpe in Person des Ersten Beigeordneten Peter Wurm, des Technischen Beigeordneten Bernd Knaebel sowie Kämmerer Thomas Bär, begrüßte seine Ehrengäste im Restaurant der Stadthalle.

Selbstverständlich war auch Bürgermeister Horst Müller zugegen. Jedoch nicht an erster Stelle von Amts wegen, sondern weil er 2009 sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiert.

Peter Wurm warf einen Blick zurück auf das Jahr 1969, das insbesondere durch zwei epochale Ereignisse geprägt sei: „Erstmals landeten Menschen auf dem Mond, im Übrigen auf Schützenfestsonntag. Und Horst Müller landete bei der Kreisverwaltung Olpe”. Aus dem damaligen Praktikanten wurde der heutige Bürgermeister der Stadt Olpe, seit 1997 im Amt und mit den Wahlen 1999, 2004 und 2009 bestätigt.

1975 trat Müller endgültig in den Dienst der Stadt Olpe, 1980 erfolgte die Bestellung zum Kämmerer, 1985 die Bestellung zum Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Olpe. 1988 wurde Müller zum Allgemeinen Vertreter des Stadtdirektors bestellt und 1991 durch die Stadtverordnetenversammlung zum städtischen Verwaltungsdirektor ernannt. 1997 erfolgte die Ernennung zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Olpe.

„Dein Werdegang ist eine Erfolgsgeschichte für Dich und die Stadt Olpe. Es waren gute Jahre, die Olpe nach vorne gebracht haben und vieles trägt deine Handschrift, wie die Olper Mitte, Hüppchenhammer, der Biggerandweg, die Martinstrasse, die Kreisel, über die sich nicht nur die Olper Schützen freuen”, so Peter Wurm, der Horst Müller für die nicht einfache Gegenwart und die Herausforderungen der Zukunft „Mut, Tatkraft, Visionen und vor allem eine Dich immer liebende Frau” wünschte.

Frontalunterricht und

ein verschütteter Hund

Neben Horst Müller feierten Stefan Kühr (Baubetriebshof) und Hermann Finke (Bauamt) ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Bernd Knaebel erinnerte daran, dass Stefan Kühr seine theoretische Ausbildung als „Frontalunterricht” am Schreibtisch des damaligen Tiefbauamtsleiter Liebert erlebte, dessen Stimme manchmal auf den Fluren zu hören gewesen sei. Zu Herrmann Finke berichtete Knaebel, seine Kompetenz, seine Loyalität und sein Schalk seien nicht nur in der Bauaufsichtsbehörde sehr geschätzt, was unlängst die Wahl zum Vorsitzenden des Sportvereins Hützemert gezeigt habe.

In den Ruhestand verabschiedet wurden 2009 Manfred Gipperich, Günter Ohm, Martin Kirsch und Renate Richter. Knaebel hielt Rückschau auf das Jahr 1980, als Martin Kirsch beim Baubetriebshof der Stadt Olpe anstellig wurde und auf das Jahr 1981, als Manfred Gipperich dort anfing. Nicht ohne die Geschichte von dem Hund, der einst von Gipperich beim Schneeräumen versehentlich verschüttet wurde, erzählen.

Knaebel erinnerte auch an die Vielzahl von Plänen, die Renate Richter seit ihrem Eintreten als technische Zeichnerin in die Planungsabteilung 1991 erstellt hat und an das Jahr 2000, als Günter Ohm zur Stadtverwaltung kam. Ihnen allen wünschte Knaebel im Namen des Verwaltungsvorstandes viele schöne Jahre im Ruhestand bei guter Gesundheit genießen zu können.

Birgit Engel

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