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Winter macht Deutsche zu Sportmuffeln

14.02.2012 | 11:45 Uhr
Laut KKH-Allianz ist Sport an der frischen Winterluft problemlos möglich und gut für die Gesundheit. Dennoch sind die Deutschen im Winter wahre Sportmuffel.

Essen.  Die Deutschen bewegen sich im Winter weniger als sonst. Das hat eine Umfrage ergeben. Gut ein Drittel der befragten Personen gaben an, in der kalten Jahreszeit häufiger das Auto zu nutzen und weniger Sport zu treiben. Dabei kann man im Winter sehr gut Sport machen - wenn man einige Tipps beachtet.

Die Menschen hierzulande bewegen sich im Winter weniger als sonst. Allein wegen der niedrigen Temperaturen treibt rund jeder Dritte (31 Prozent) seltener Sport. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz.

Aus der Untersuchung geht hervor, dass ein gutes Drittel der insgesamt 1006 befragten Personen (36 Prozent) in der kalten Jahreszeit häufiger das Auto nutzt, fast zwei Drittel (59 Prozent) lassen bei Kälte, Schnee und Eis lieber das Rad stehen. Jeder Vierte (25 Prozent) geht darüber hinaus seltener draußen spazieren.

„Unter gesundheitlichen Aspekten ist diese Entwicklung nicht nachzuvollziehen“, bewertet Daniel Alföldy vom KKH-Allianz Serviceteam die Umfrageergebnisse. „Sport ist an der frischen Winterluft nicht nur problemlos möglich, sondern auch gut für die Gesundheit.“ Allerdings sollten Sportler sich dazu warm genug – am besten nach dem Zwiebelprinzip, also mehrere Schichten übereinander – anziehen und vor allem eine Mütze tragen. Schließlich geht am meisten Körperwärme über den Kopf verloren.

Gesundheitsirrtümer

Außerdem sorgen Reflektoren an der Kleidung dafür, auch bei schwierigen Sichtverhältnissen und Dunkelheit gesehen zu werden und somit Unfällen vorzubeugen. Grundsätzlich sollten Höchstleistungen bei extremer Kälte aber besser vermieden werden. Gleich nach dem Sport empfiehlt es sich zudem, die verschwitzte Kleidung abzulegen und in trockene Klamotten zu schlüpfen.

Benjamin Nelles



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