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VW Golf 7 Fahrbericht - Das Maß aller Dinge?

14.11.2012 | 15:02 Uhr

Essen. Seit dem Wochenende (10.11.) steht der neue VW Golf 7 bei den deutschen Händlern. Der Kompaktklasse-Wagen in der mittlerweile siebten Generation soll die Erfolgsgeschichte des VW-Bestsellers fortschreiben. Ob ihm das gelingen könnte und ob der Golf erneut das Maß aller Dinge wird, zeigt der Test.



Seit der Einführung des ersten Golf-Modells im Jahr 1974 wurden knapp 30 Millionen Exemplare des Kompaktwagens gebaut - damit rangiert er auf Rang drei der meistgebauten Autos der Welt. Kein Wunder also, dass an die neue, siebte Generation des Bestsellers hohe Erwartungen herangetragen werden. Der neue VW Golf soll nämlich nicht nur Volumenmodelle wie den Ford Focus, Opel Astra, Kia Ceed oder Hyundai i30 hinter sich lassen, sondern auch in Konkurrenz zu Premiummodellen wie dem BMW 1er, der Mercedes A-Klasse oder dem Audi A3 treten.

Der erste Eindruck, den das Testfahrzeug - der VW Golf 7 1.4 TSI mit 140 PS und Zylinderabschaltung (ACT) - hinterlässt, ist wenig überraschend. Die Optik wurde leicht aufgewertet, doch der Kompakte ist sofort als Golf zu erkennen. Im Innenraum setzt sich dieser Eindruck fort. Alle Schalter und Knöpfe sind dort, wo man sie erwartet. Dadurch findet sich wirklich jeder auf Anhieb im neuen Golf zurecht. Veränderungen im Vergleich zum Vorgängermodell betreffen vor allem das Platzangebot sowie das Gewicht. Der Raumgewinn macht sich hauptsächlich im Fond bemerkbar - Kopf- und Beinfreiheit sind für einen Kompaktwagen ordentlich.

Der Motor des getesteten VW Golf 7 1.4 TSI macht einen kraftvollen Eindruck. Der turboaufgeladene, 140 PS starke Benziner ist drehfreudig und laufruhig. Ansonsten hält der neue Golf 7 auch hier keine Überraschungen bereit: Die Autofahrt im Kompaktwagen lässt sich als komfortables Dahingleiten beschreiben. Das Fahrwerk ist gut abgestimmt und das Fahrzeug zieht sauber um jede Kurve. Dank der Gewichtsersparnis von bis zu 100 Kilogramm liegt der Normverbrauch des getesteten VW Golf 7 1.4 TSI bei nur 4,7 Litern Superkraftstoff - das entspricht Dieselniveau.

Der VW Golf ist und bleibt vorerst das Maß aller Dinge in seiner Klasse. Der neue Golf 7 ist ein solides Auto, mit dem man als Käufer nichts falsch machen kann. Nur der Preis ist wie gewohnt recht üppig. Die dreitürige Basisvariante ist ab 16.975 Euro, der getestete 1.4 TSI ab 22.525 Euro erhältlich.

sw

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Kommentare
18.12.2012
15:38
VW Golf 7 Fahrbericht - Das Maß aller Dinge?
von benzman | #6

Mich würde mal interessieren, ob alle Autoportale einen durchweg positiven Golf 7 Fahrbericht präsentiert haben oder ob es auch mal wirklich kritische Töne gab.

18.12.2012
13:44
VW Golf 7 Fahrbericht - Das Maß aller Dinge?
von SuperSilvie | #5

@ illo...: Da kann ich ihnen nur recht geben. Viel hat der Golf 7 Fahrbericht nicht zu Tage geführt und das Maß aller Dinge ist er nur bei den Verkaufszahlen....

13.12.2012
16:30
VW Golf 7 Fahrbericht - Das Maß aller Dinge?
von Robert_K | #4

Es geht ja wohl nichts über einen BMW 3er. Der ist einfach wesentlich stylischer.

13.12.2012
15:25
VW Golf 7 Fahrbericht - Das Maß aller Dinge?
von illo23456789 | #3

Das Maß aller Dinge ist der Wagen nun wirklich nicht. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und verlässt sich einfach auf altbewertes. Das ist beim Golf sehrschön zu beobachten.

13.12.2012
11:47
VW Golf 7 Fahrbericht - Das Maß aller Dinge?
von yolo1981 | #2

Dem kann ich nur beipflichten. Den Golf 7 Fahrbericht hätten sich die Journalisten auch sparen können. Es ist und bleibt einfach ein stinknormaler, etwas aufgehübschter Golf.

13.12.2012
11:44
VW Golf 7 Fahrbericht - Das Maß aller Dinge?
von freakboy765 | #1

Viel überraschendes hat der Golf 7 Fahrbericht ja nicht hervorgezaubert. Gewohntes Auto nur halt neu......

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