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Bei Kauf von Gebrauchtwagen auf ABS und Airbags achten

31.12.2012 | 09:14 Uhr
Foto: /ddp/Henning Kaiser

Fahranfänger sollten keine Autos kaufen, die vor dem Jahr 2000 zugelassen wurden, nur weil solche Fahrzeuge preislich günstig sind. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin hin. Denn erst ab 1997 hätten sich Crashtests etabliert, die zu mehr passiver Sicherheit führten. Auch gebrauchte Autos sollten unbedingt mit ABS, Airbags und ESP gekauft werden.

Berlin (dapd). Fahranfänger sollten keine Autos kaufen, die vor dem Jahr 2000 zugelassen wurden, nur weil solche Fahrzeuge preislich günstig sind. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin hin. Denn erst ab 1997 hätten sich Crashtests etabliert, die zu mehr passiver Sicherheit führten. Auch gebrauchte Autos sollten unbedingt mit ABS, Airbags und ESP gekauft werden. Wer sich vor der Anschaffung informieren will, ob ESP für das betreffende Modell verfügbar ist, kann das auf der UDV-Website unter www.udv.de/esp tun.

"Wer in älteren Fahrzeugen verunglückt, erleidet häufiger schwere Verletzungen als in modernen Autos. Das trifft überdurchschnittlich oft junge Menschen, da sie aus finanziellen Gründen meist in alten, preisgünstigeren Fahrzeugen unterwegs sind", sagt UDV-Leiter Siegfried Brockmann. Alte Autos hielten bei einem Unfall deutlich weniger aus als die neueren, "deshalb sind deren Insassen häufig schwerer verletzt".

Laut Brockmann waren im Durchschnitt die Autos unfallverursachender 18- bis 24-Jähriger in der Unfalldatenbank der UDV mit 7,5 Jahren eineinhalb Jahre älter als die der anderen Autofahrer. Überproportional stark vertreten waren bei den jungen Fahrern die Unfälle in über sieben Jahre alten Fahrzeugen.

"In Autos mit Baujahr vor 1997 ist das Risiko für junge Fahrer, schwer verletzt zu werden, viermal so groß wie in neueren Fahrzeugen", sagte der Unfallforscher.

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