Mein Gott, Walter!
02.08.2009 | 19:55 Uhr 2009-08-02T19:55:00+0200Steinmeier verspricht Arbeitsplatz-Wunder
Frank-Walter Steinmeier gilt als vernünftiger Mann. Als holzenden Wahlkämpfer kann man sich den SPD-Kanzlerkandidaten schwer vorstellen. Umso mehr erstaunt, dass er jetzt das Blaue vom Himmel verspricht. Vier Millionen neue Jobs soll es in den nächsten Jahren geben und bis zum Jahr 2000 Vollbeschäftigung. Wenn er Kanzler wird. Mein Gott, Walter! Das ist unter seinem Niveau und belegt, wie verzweifelt die Sozialdemokraten nach einem Strohhalm zur Rettung aus dem Umfragetief suchen.
Fast könnte man Mitleid mit Steinmeier haben. Er ist bemüht, aber auf scheinbar verlorenem Wahlposten. Zu weit ist Angela Merkel in Volkes Gunst enteilt, als dass ernsthaft mit einer erfolgreichen Aufholjagd gerechnet werden kann. Ein „Kompetenzteam” ohne große Ausstrahlung, die Gewerkschaften verzichten auf eine SPD-Empfehlung, der Parteivorsitzende Müntefering strahlt nicht mehr die Kraft früherer Jahre aus, mit der Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt kommt Pech hinzu. Woher soll der Umschwung kommen?
Mit dem Arbeitsplatz-Wunder dürfte der Kandidat die Wähler kaum überzeugen, es ist unseriös. „Allianz für den Mittelstand”, das klingt als Programm zunächst gut. Steinmeiers Nachteil: Gegen falsche Weichenstellungen in Berlin kann er schlecht poltern. Schließlich gehört er seit elf Jahren zu den Regierenden.
21:38
„Alle Politik, die nicht den Menschen dient, ist des Teufels!“
(Frank Walter Steinmeier vor wenigen Tagen)
Wie wahr – wie wahr!
11 Jahre diabolische Politik der SPD, haben einen Großteil unserer Bevölkerung schweren Schaden zugefügt. Ausgenutzt, ausgeplündert und dem Kapital zur weiteren Verwendung ausgeliefert, ahnt das Volk, dass die Zukunft sogar noch größere Schrecken bereit hält. Das Vertrauen ist verspielt – die Kassen leer – zu Verteilen gibt´s nichts mehr!
Auch wenn das „Deutschlandprogramm“ angeblich nicht Hartz 5-20 enthalten soll(obwohl kaum noch Geld vorhanden!!!) und in einigen Punkten durchaus interessant scheint, wie will die SPD, ohne dass Vertrauen von großen Teilen der Bevölkerung, ein Projekt von diesen Ausmaßen, über 2 Wahlperioden lang durchziehen?
„Wer das Ende der Krise besingt, ohne die Ursachen der Krise konsequent beseitigt zu haben, der ist unglaubwürdig.“
(Frank Walter Steinmeier vor wenigen Tagen)
Um die Ursache zu begreifen, sollte er noch einige Semester Volkswirtschaftslehre nachholen. Der Lehrstoff sollte jedoch unbedingt die Geschichte und Theorie des Geldes beinhalten.
Alles andere ist Schall und Rauch. Vorher braucht der liebe Frank Walter gar nicht erst anzufangen.
Wie wenig Herr Steinmeier die Menschen kennt, ist auch an einer der nächsten Aussagen, über den Pflegebereich, zu erkennen:
„Wir werden uns deshalb dafür einsetzen, dass für diese körperlich und seelisch schwere Arbeit auch angemessene Löhne gezahlt werden. Mindestens der Mindestlohn, besser deutlich mehr.“
Die Fachkräfte werden sich bedanken, wenn sie in Zukunft mit weiteren Lohnsenkungen rechnen dürfen.
11 Jahre hatten die Genossen Zeit – verlorene Jahre – diabolische Politik - Tschüss SPD – ab geht’s in die Hölle der Bedeutungslosigkeit.
12:20
Elf Jahre in der politischen Verantwortung und das große Finanz- und Wirtschaftsdesaster mit herbeigeführt! Mitgewirkt an Hartz iV, Rentnerbetrug, Mehrwertsteuerlüge und Kriegseinsatz in Afghanistan. Die betrogenen Stammwähler können die SPD nicht mehr wählen. Und die Zukunftslaberei glaubt sowieso niemand.
10:30
Das sind die Blühenden Landschaften des Möchtegern-Kanzlers. Und im Unterschied zum Original, welches die Lüge in die Welt setzte und Kanzler blieb wird die Kopie noch nicht mal Vize bleiben.