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Das Ziel heißt Umsatz-Milliarde

30.09.2011 | 09:00 Uhr
Das Ziel heißt Umsatz-Milliarde

Ennepetal. Angesichts der weiterhin latenten Terrorgefahr in der Welt erwartet der Ennepetaler Türschließ-Spezialist Dorma vom wachsenden Geschäftsfeld Zugangskontrollen in Gebäuden den Sprung über die Umsatz-Milliardengrenze. Bereits 2010/11 erzielte Dorma den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte.

So zeigte sich Thomas P. Wagner, Vorsitzender der Dorma-Geschäftsführung, bei der Bilanzvorlage gestern erstmals in Ennepetal auch vollauf zufrieden: „Wir haben Marktanteile in fast allen Märkten weltweit und in allen Produktbereichen gewonnen. Auch deshalb sind wir zuversichtlich, im laufenden Geschäftsjahr erstmals die Umsatzmilliarde zu übertreffen.“ Der Nettoumsatz wuchs nach seinen Worten um 10,3 Prozent auf den Rekordwert von 944,4 Millionen Euro - bereinigt um Währungseffekte immer noch um 6,5 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsjahr 56,6 Millionen Euro und lag damit um 5,4 Prozent höher als im Vorjahr.

Als Basis für den Erfolg sieht Wagner einerseits die nach der großen Wirtschaftskrise wieder in Fahrt gekommene Baubranche, aber auch die Neuausrichtung der Strategie mit der Beschränkung auf fünf Vertriebsregionen. „Wir entwickeln uns vom reinen Produktanbieter zum Serviceanbieter rund um die Tür“, erläuterte der Geschäftsführer. Also Verkauf inklusive Planung, Beratung und Installation. Die größten Umsatzzuwächse erzielten im vergangenen Geschäftsjahr erwartungsgemäß die Regionen Asien-Pazifik/Australien (+28,6 Prozent) und Mittelmeer/Mittlerer Osten/Afrika (+13 Prozent). Moderater fiel das Umsatzplus in den Regionen Amerika (+7,5 Prozent) und Nord- und Osteuropa (+6,2 Prozent) aus. Das Schlusslicht bildet der Heimatmarkt Deutschland mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent. Wachstumstreiber war Wagner zufolge überall die Glasbeschlagtechnik.

Von den wieder anziehenden Dorma-Investitionen soll nach seinen Worten vor allem der Hauptsitz in Ennepetal profitieren, wo 50 Prozent der Wertschöpfung erwirtschaftet werden. Hier geht es vor allem um Investitionen in Werkzeug- und Bearbeitungsmaschinen, wie Produktions-Vorstand Oliver Schubert erläuterte: „Hier haben wir eine hohe Eigenfertigungstiefe.“

Dennoch: Unter dem Strich kommen die Wachstumsimpulse aus dem Ausland. So ist Dorma am Bau von Spielstätten und Hotels sowie an Infrastrukturprojekten für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 beteiligt, die beide in Brasilien stattfinden. So liefert Dorma für das Fußballstadion von Sao Paulo Glasschiebetüren, Schiebewände und Türschließer mit einem Auftragswert von 300 000 Euro, wie Wagner erläuterte. Die Hafenspitze von Düsseldorf erhält Fensterbeschläge für eine Million Euro. Zudem werden das Ulleval Krankenhaus in Oslo beliefert (1,2 Mio. Euro), die Prinzessin Noura-Universität in Riad (1,2 Mio.), und Raumtrennsysteme sowie Glas- und Schiebetüren baut Dorma auch im Flughafen Mumbai ein (2,3 Mio. Euro Auftragswert).

Dorma ist umsatzmäßig in den Bereichen Türschließtechnik, mobile Raumtrennsysteme und in der Glasbeschlagtechnik Weltmarktführer. Auch bei automatischen Türsystemen gehört Dorma zur Weltspitze.

Stefan Pohl



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