Wohn-Riester soll barrierefreies Wohnen fördern
22.10.2012 | 12:10 Uhr 2012-10-22T12:10:10+0200Berlin. Für barrierefreies Wohnen im eigenen Haus ist oft ein teurer Umbau nötig. Dafür sollen Eigentümer in Zukunft auch die Wohn-Riester-Förderung nutzen können - das plant die Bundesregierung laut einem Bericht von "Haus und Grund Deutschland".
Der Bundestag hat jetzt über das Altersvorsorge -Verbesserungsgesetz beraten, das nach Plänen der Bundesregierung vorsieht, den altersgerechten und barrierearmen Umbau von Häusern und Wohnungen verstärkt zu fördern. Demnach sollen Haus- und Wohnungseigentümer die Mittel, die sie in einem Riestervertrag angespart haben, künftig nicht zur zum Neukauf nutzen können, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch für den Umbau ihres Hauses oder ihrer Wohnung auf barrierefreies Wohnen .
Vorgesehen ist laut dem Gesetzentwurf auch eine geringere Verzinsung des für Um- oder Neubau entnommenen Kapitals auf dem Wohnförderkonto. Diese Pläne begrüßt "Haus und Grund"-Präsident Rolf Kornemann. „Zusammen mit der jüngst beschlossenen Erhöhung der KfW-Mittel für den altersgerechten Umbau ist dies ein wichtiger Schritt, um privaten Eigentümern die Modernisierung ihrer Wohnung zu erleichtern“, so Kornemann. Im Rahmen des KfW-Programms zum altersgerechten Umbau will die Bundesregierung nach Angaben von "Haus und Grund" ab 2013 insgesamt 20 Millionen Euro zusätzlich bereitstellen.
21:42
ich finde beiwohnriester muss noch viel verbessert werden. Momentan gibt es viele Nachteile wie man in web viel nachlesen kann z.B. http://wohnriesternachteile.de ich ahbe mich erst einmal Angebote erstellen lassen und warte den Abschluss noch ab.
Viele Grüße
Daniel
10:31
Es muß doch gelingen die Versicherungswirtschaft zu noch größeren Gewinnen zu verhelfen, dafür scheint Politik alles zu tun.
Warum schafft man diesen ganzen Riester und Rürupmist nicht komplett ab und läßt die Milliarden Fördereuros, aus Steuergeldern, nicht in die Gesetzliche Rentenversicherung einfliessen ?
23:42
Offenbar reichen der Bau- u. Immobilienlobby die Hunderte Milliardenumsätze durch die Energiespar- u. Verschimmelungsmaßnahmen noch nicht aus. Seit einiger Zeit muss nun Tag für Tag dieser Barrierfreiheitspopanz durch alle Medien getrieben werden.
Als wenn die Mehrheit von uns in den nächsten Jahren allesamt zu rollstuhlfahrenden Schwerstbehinderten mutieren würden. In der Realität sieht man die Mehrheit fern der 70 oder sogar 80 relativ fit, beim Walking, Rennradfahren, manche sogar beim Marathon. Wie groß ist der Prozentsatz derer wirklich, die barrierefreie u. altersgerechte Wohnungen existentiell benötigen, wenn man die Zahl der speziellen Alten- u. Behinderteneinrichtungen abzieht, die es sowieso gibt. Wie wirtschaftlich es gesamtgesellschaft überhaupt, Gebäude aufwendig umzubauen, wenn nur eine kleine Minderheit derartige Maßnahmen - längerfristig - benötigt?