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Wie Sie mit einfachen Tricks den Frühling ins Zimmer holen

12.01.2013 | 08:45 Uhr
Wie Sie mit einfachen Tricks den Frühling ins Zimmer holen
Frühlingsblumen wie Hyazinthen lassen sich mit einfachen Tricks bereits im Winter in der Wohnung ziehen und können dann bei den ersten warmen Sonnenstrahlen einfach nach draußen gepflanzt werden.Foto: ddp

Neustadt.  Wer auch im Winter nicht auf Gartenarbeit und verzichten möchte, kann sich auch zur kalten Jahreszeit mit einfachen Tricks den Frühling in die Wohnung holen. Wie das geht und was man dabei unbedingt beachten sollte.

Wer Blumenzwiebeln in Gläsern treiben lässt, kann seine Wohnung schon im Winter mit Frühlingsblühern schmücken. Darauf weisen die Gartenexperten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin. Dafür würden spezielle Gläser mit eingeschnürtem Hals und ausladender Mündung eingesetzt, worauf dann die Zwiebel gesetzt werde: zum Beispiel Hyazinthen-, Krokus- oder Amaryllisgläser in den entsprechenden Größen.

Zwiebeln, die sich für die Blumentreiberei eignen, gibt es im Fachhandel. Sie werden zuvor mehrere Wochen lang im Kühlhaus gelagert und sind außen fest und prall sowie frei von Schimmel und Nebenzwiebelchen. Die Experten raten zu einfachen, kurzstieligen Sorten, da diese nicht so leicht kippen könnten.

Wasser regelmäßig kontrollieren

Die Gläser sollten möglichst mit kalkfreiem Wasser und etwas Aktiv- oder Grillholzkohle befüllt werden. Dabei sollte ein Freiraum von einem halben bis zu einem ganzen Zentimeter zum Zwiebelboden bleiben. Anschließend würden die Gläser bei etwa zehn Grad für einige Wochen kühl und dunkel gestellt.

Hobbygärtner sollten das Wasser regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls nachgießen oder es komplett austauschen. Haben sich kräftig Wurzeln gebildet, sollte man die Gläser in der warmen Wohnung an ein Ost- oder Westfenster stellen, damit die Wurzeln vor Sonne geschützt sind.

Die Experten empfehlen, die Zwiebeln mit Papierhütchen zu überdecken. Diese sollten erst abgenommen werden, wenn die austreibende Pflanze das Hütchen selbst deutlich angehoben hat. Die Zwiebeln eigneten sich später nicht erneut zur Blumentreiberei, die stark erschöpften Pflanzen könnten jedoch in den Garten gepflanzt werden. (dapd)

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