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Wie man mit dem Shabby-Chick seine Wohnung günstig aufpeppt

28.08.2012 | 16:04 Uhr
Wie man mit dem Shabby-Chick seine Wohnung günstig aufpeppt
Karo, Streifen, Rosenmuster sind der Inbegriff für den Shabby-Chick.Foto: Thinkstock

Schwäbisch Gmünd.  Wenn bei der Gestaltung des Wohnraumes fast alle Stile miteinander verbunden werden dürfen, handelt es sich um den Vintage- oder Shabby-Chick. Einige Grundregeln sollten trotzdem beachtet werden. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Stilmischung auch in Ihren Räumen gut hinbekommen.

Ornamente, Punkte, Karos, Streifen und Rosenmuster sind der Inbegriff für den Vintage- und Shabby Chic-Stil. "Inzwischen sind die verschiedenen Stile so miteinander vermischt, dass im Prinzip alles bei der Gestaltung erlaubt ist", sagt Patricia Morgenthaler, Autorin von "Das große Werkbuch Shabby Chic".

Es gibt ihr zufolge nur wenige Grundregeln, die man beim Einrichten in der Stilmischung von gewollt abgenutzt und chic beachten sollte. Nicht passend seien glänzender Chrom oder zu moderne Formen. "Materialien wie Holz, Metall, Email und Keramik eignen sich am besten für den Shabby Chic-Stil", sagt die Expertin aus Schwäbisch Gmünd.

Dezent oder geschwungen

Wer es dezent mag, wählt lieber den kühleren nordischen Stil, bei dem gradlinige Möbel ohne große Verzierungen zum Einsatz kommen. Romantiker setzen eher auf geschwungene Möbelstücke mit kleinen aufgesetzten Ornamenten, wie es beim französischen Shabby Chic üblich ist.

Kombiniert man verschiedene Muster miteinander, sollte man nicht mehr als zwei bis drei Farbtöne verwenden. "Sommerlich frisch wirkt zum Beispiel ein blau-weißer Mix aus karierten und gestreiften Kissen in Kombination mit einigen wenigen floralen Mustern in blau-weiß."

Kissen aus Omas alten Spitzendeckchen

Dominierten bereits Möbel oder Tapeten in floralen Mustern den Raum, sollten die Textilien eher dezenter gemustert sein - etwa im Streifen- oder zarten Vichy-Muster - ein Karomuster mit Webeffekt. Sonst wirke ein Raum sehr schnell überladen.

Um den romantischen Effekt zu unterstreichen, kombiniert man gemusterte Stoffe mit altem Leinen, feiner Häkelspitze, dekorativen Bändern oder verspielten Bordüren. "Sehr hübsch und einfach anzufertigen sind zum Beispiel Kissenhüllen, auf denen eine Spitzenbordüre oder ein kleines Spitzendeckchen aus Omas Beständen aufgenäht wird", sagt die Kreativ-Expertin. (dapd)

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Wie man mit dem Shabby-Chick seine Wohnung günstig aufpeppt
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2012-08-28 16:04
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