WG-Zimmer sind in München am teuersten

In der bayerischen Landeshauptstadt ist Wohnraum für Wohngemeinschaften immens teuer.
In der bayerischen Landeshauptstadt ist Wohnraum für Wohngemeinschaften immens teuer.
Für ein WG-Zimmer müssen Studenten in München besonders viel Miete zahlen, günstig wohnen sie dagegen in Göttingen oder Leipzig. Das hat jetzt ein Preisvergleich eines WG-Portals ergeben. Verglichen wurden die Mietpreise in den größten und beliebtesten deutschen Studentenstädten.

Berlin.. München ist teuer: Was für Mietpreise im Allgemeinen gilt, zeigt sich nach Angaben von "noknok", einem Angebot des Portals "Immobilienscout24", auch bei den Wohngemeinschaften. Rund 470 Euro müssen Studenten in der bayerischen Landeshauptstadt für ein durchschnittliches WG-Zimmer an Warmmiete zahlen. Zugrunde gelegt wurde eine Muster-WG mit drei Zimmern und 80 Quadratmetern Wohnungsgröße.

Relativ teuer ist das Wohnen in WG-Zimmern auch in Stuttgart (383 Euro), Heidelberg (382 Euro) und Frankfurt am Main (381 Euro). Die Hauptstadt lockt mit vergleichsweise niedrigen Mietpreisen für ein WG-Zimmer: Rund 279 Euro zahlen Studenten in Berlin für die Warmmiete. In Nordrhein-Westfalen wohnen Studenten recht günstig in Siegen (221 Euro) und Duisburg (224 Euro). Nicht zu schlagen sind im bundesweiten Preisvergleich jedoch Göttingen mit rund 208 Euro und Leipzig mit rund 212 Euro.

Nach Angaben von "Immobilienscout24" hat der doppelte Abiturjahrgang dazu geführt, dass bei der Suche nach WG-Zimmern größere Engpässe als in den Vorjahren aufgetreten sind. Die günstigen Zimmer in Studentenwohnheimen sind daher schnell vergeben. Da bleibt vielen nur die Suche nach einem WG-Zimmer auf dem freien Wohnungsmarkt.