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Schlechte Energiebilanz drückt Immobilienpreis

13.09.2012 | 08:45 Uhr
Schlechte Energiebilanz drückt Immobilienpreis
Energetische Sanierungsmaßnahmen steigern den Immobilienpreis.Foto: Getty

Nürnberg  Laut einer Studie der Hochschule Nürtingen-Geislingen und eines Immobilienportals steigern energetische Sanierungsmaßnahmen den Verkaufspreis von Immobilien. Mit einem Preisabschlag von durchschnittlich 21 Prozent müssen dagegen investitionsunwillige Immobilienbesitzer rechnen.

Investitionsunwillige Immobilienbesitzer riskieren Abschläge beim Verkauf ihres Hauses. Bereits der Anschein eines energetischen Sanierungsrückstands drückt den Marktpreis, wie eine Studie des Immobilienportals immowelt.de in Zusammenarbeit mit der Hochschule Nürtingen-Geislingen ergab.

Fehlende Dämmung und alte Fenster führen demnach zu Preisabschlägen von durchschnittlich 21 Prozent. Immobilien, deren Eigentümer dagegen in energetische Sanierungsmaßnahmen investiert haben, erzielen der Studie zufolge höhere Preise und lassen sich auch schneller verkaufen.

Für die Studie wurden über 500 Makler befragt. Immobilienbesitzern , die einen Verkauf planen, raten die Experten in erster Linie zur nachträglichen Dämmung des Daches. Es folgen der Tausch alter Fenster gegen moderne Wärmeschutzverglasung und die Dämmung der Fassade. (dapd)

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Kommentare
14.09.2012
11:38
Mit anderen Worten ...
von Partik | #1

... erst dürfen die Mieter mit saftigen Mieterhöhungen die Sanierungen bezahlen, und beim anschließenden Verkauf ist die Immobilie dann durchschnittlich 21% mehr wert.

Klingt nach dezent einseitiger Vorteilsnahme ...

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