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Wintercheck am Haus - Frostschäden vermeiden

06.11.2012 | 12:19 Uhr

Essen. Zum Wintercheck am Haus gehört, ringsherum alles auf mögliche Schadstellen zu untersuchen und die Haustechnik auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Diese Maßnahmen sind dringend zu empfehlen, um Frostschäden zu vermeiden.

Am besten beginnen Sie mit dem Wintercheck, bevor der erste Schnee fällt oder es nachts durchgehend friert. Erste Station ist das Dach, das besonders anfällig für Frostschäden ist. Herbert Gottschalk, Leiter Bautechnik beim TÜV Süd, empfiehlt in einem Bericht des Senders "n-tv" die Kontrolle aus nächster Nähe - das heißt, Sie sollten am besten aufs Dach steigen, um es auf lose Dachziegel oder Risse am Kamin untersuchen. Dort kann leicht Wasser eindringen und Feuchtigkeits- oder Frostschäden verursachen. Investieren sollten Sie auch alle fünf Jahre in eine gründliche Inspektion des Dachstuhls durch eine Fachfirma. Sie kann feststellen, ob Wasserschäden oder Korrosion vorliegen.

Als Nächstes kommen Dachrinnen, Abflussrohre und Fassade an die Reihe. Entfernen Sie Laub und Moos aus Dachrinnen und Abflüssen, damit sich das Wasser nicht stauen kann. Kann etwa bei einem Flachdach das Wasser nicht abfließen, dann kann es durch die Mehrbelastung einstürzen. Sind die Rohre beschädigt, müssen sie repariert oder ausgetauscht werden. Feuchte Stellen auf der Fassade deuten in Fensternähe darauf hin, dass die Fenster oder Rollläden nicht richtig schließen. Hier sollten Sie die Dichtgummis kontrollieren und gegebenenfalls nachrüsten.

Wasserleitungen, die außen oder in ungeheizten Teilen des Hauses verlaufen, sollten vor dem Wintereinbruch entleert werden, um Frostschäden zu vermeiden. Den Wintercheck rundet schließlich eine fachkundige Wartung der Heizungsanlage und der Haustechnik ab, damit Sie bei Minusgraden nicht plötzlich im Kalten sitzen müssen.

sw

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