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Reiche Südeuropäer kaufen verstärkt deutsche Immobilien

19.12.2012 | 13:51 Uhr

Essen. Immobilien in deutschen Großstädten stehen bei wohlhabenden Käufern aus Spanien, Italien oder Griechenland hoch im Kurs. Die Südeuropäer suchen nach einer möglichst stabilen Wertanlage für ihre Invesitionen - außerhalb der kriselnden Märkte. Berlin ist bei ausländischen Käufern besonders beliebt.

Berlin ist bei Immobilienkäufern schon lange gefragt, entsprechend hoch sind die Preise vor allem in Vierteln wie Kreuzberg, Mitte oder Prenzlauer Berg. Durch die wachsende Nachfrage der Südeuropäer dürften diese nun noch weiter steigen. Wie mehrere Medien berichten, kommt in Berlin nach Maklerangaben derzeit rund ein Drittel der Kaufgesuche aus dem Ausland. Auch Makler und Immobilienverbände in Städten wie München, Frankfurt und Hamburg berichten von einem gesteigerten Interesse ausländischer Investoren gerade in Innenstadtlagen.

Nicht selten kaufen die Interessenten die Immobilien sogar ungesehen. "Wir sind international neben der Schweiz oft der letzte Rettungsanker", zitiert "Spiegel Online" dazu den Analysten Thomas Beyerle vom Immobilienverband IVG das Interesse für Deutschland. Für das Versprechen von Sicherheit bei der Geldanlage und die Aussicht auf Wertsteigerung seien wohlhabende Südeuropäer oft bereit, hohe Preise zu akzeptieren. Berlins Attraktivität gründet dabei nicht nur in der starken Nachfrage nach Wohnungen, sondern auch in der Tatsache, dass die Immobilienpreise im Vergleich mit anderen europäischen Metropolen wie zum Beispiel Paris immer noch relativ niedrig sind.

sw

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Kommentare
26.12.2012
09:59
#1 im Ruhrgebiet sind Sozualwohnungen oft teurer als frei finanzierte.
von meigustu | #2

Und bei der Lage in München wäre ein Investor dumm auf staatliche Mittel zurückzugreifen.

19.12.2012
19:48
Da tun sie recht dran, die Wohnungspolitik verknappt den Wohnraum
von vantast | #1

so daß die Gewinne stark steigen werden, besonders auf Kosten der ärmeren Schichten . München ist das Traumziel: kaum bezahlbarer Wohnungsraum für Normalverdiener. Eine Art Wohnungsdarwinismus oder: Wer hat, dem wird gegeben. Schwarz/Gelbe Traumziele, kein Sozialwohnungsbau mehr aus ideologischen Trieben.

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