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Rauchmelder

Rauchmelderpflicht ist beschlossene Sache

08.11.2012 | 11:45 Uhr
Rauchmelderpflicht ist beschlossene Sache
Rauchmelder sind nun bald in allen Neubauten Pflicht.Foto: WAZ FotoPool

Düsseldorf  Die rot-grüne Landesregierung hat sich auf eine Rauchmelderpflicht geeinigt. Diese sieht als Kompromiss ein ausgeglichenes "Vermieter-/Mietermodell" vor. Wann die Gesetzesnovelle in Kraft tritt, ist noch nicht geklärt.

 Die rot-grüne Landesregierung hat sich auf die Details der geplanten Rauchmelderpflicht verständigt. Ein Sprecher des zuständigen Bauministeriums bestätigte am Montag eine Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion, wonach es ein "Vermieter-/Mietermodell" geben soll: Die Vermieter werden für die Erstausstattungen der Wohnungen verantwortlich sein, die Mieter müssen sich um die Wartung der Rauchmelder und um Batteriewechsel kümmern.

Rauchmelderpflicht bereits ab Januar?

Mit dieser Lösung sind nach Angaben des Bauministeriums Bedenken aus dem Sozialministerium vom Tisch, dass die Belange von Hartz-IV-Empfängern und Geringverdienern nicht ausreichend berücksichtigt würden. Ob die Rauchmelderpflicht wie geplant bereits ab Januar 2013 für Neubauten gelten wird, ist noch unklar. Die Gesetzesnovelle soll zwar noch 2012 in den Landtag eingebracht werden. Die Verabschiedung könnte aber ins kommende Jahr fallen. (dapd)


Kommentare
09.11.2012
07:41
Rauchmelderpflicht ist beschlossene Sache
von supertina | #4

Endlich.....habe sehr lange gewartet...

08.11.2012
19:33
@Pampersbomber,
von mspoetnik | #3

machen ses mal nicht so kompliziert.
Wie Sie Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus
miteinander vernetzen wollen,würde mich "brennend" interessieren.

08.11.2012
12:10
Rauchmelderpflicht ist beschlossene Sache
von Pampersbomber | #2

Na, dieses Gesetz wird wohl auch wieder x-mal nachgebessert werden müssen.
Der Betreiber einer Anlage ist auch immer für deren Wartung zuständig, welche meist auch von Fachfirmen übernommen werden muss.
ebenfalls sehe ich gerade für Senioren das Problem diese Melder zu "Pflegen und Warten" wie es dieser Entwurf vorsieht. Wie will ein Laie, dem der Melder bei einem Batteriewechsel aus der Hand fällt, dessen weitere Tauglichkeit feststellen?
Welche Prüfungen muss ein solcher Melder absolviert haben, ist dieser nach VdS zugelassen?
Wer trägt die Kosten für z.B. der Feuerwehr bei einer Fehlalamierung, wenn man im Urlaub ist und die Melder wegen des Batteriestatus automatisch alarmiert und dies von den Nachbarn als echter Alarm empfunden wirrd?
Müssen die Melder in einem Mehrfamilienhaus alle miteinander vernetzt werden?
Wer ersetzt die Kosten wenn Melder defekt sind und ausgetauscht werden müssen, der Vermieter könnte dann behaupten dass der Melder nicht richtig gepflegt wurde... usw.

1 Antwort
Rauchmelderpflicht ist beschlossene Sache
von Juelicher | #2-1

Rauchmelder benutzen wir seit inzwischen 12 Jahren. Die ersten hielten nur rund 5 Jahre. Auch die günstigen Baumarktgeräte zwischen 5 u. 10 Euro sind i.d.R. nach VdS zugelassen. Dies lässt sich im Internet durch die Gerätebezeichung kontrollieren.
Eine besondere Wartung oder Pflege ist nicht erforderlich. In Küchen, wo eine Fettverschmutzung möglich wäre, sollte man - laut Gebrauchsanweisung - sowieso keine Melder installieren. Allerdings sollte alle paar Wochen die Testtaste gedrückt werden, um die Funktion zu überprüfen. Sollte die Batterieladung zur Neige gehen, meldet der Rauchmelder sich mit einem recht leisen Pfeifton alle paar Minuten. Dieser ist außerhalb der Wohnung aber kaum zu hören, sodass Feuerwehralarmierungen eher unwahrscheinlich sind. Die Batterien halten meiner Erfahrung nach zwei oder drei Jahre. Teurere Geräte mit Lithiumbatterien, dass allerdings aufgrund seiner Begrenztheit u. katastrophalen Förderbedingungen problematisch ist, halten wohl bis zu 15 Jahre.

08.11.2012
12:07
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1

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