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Private Altersvorsorge - viele Modelle, wenig Überblick

19.09.2012 | 08:45 Uhr
Private Altersvorsorge - viele Modelle, wenig Überblick
Wer im Alter über ausreichend Geld verfügen möchte, kann zwischen etlichen Vorsorgemodellen wählen.Foto: dapd

Berlin.   Wer aus eigenen Mitteln Altersvorsorge betreiben will, hat die Qual der Wahl: Die Anzahl der Versicherungs- und Sparmodelle ist kaum überschaubar, die Bedingungen und die Qualität der Verträge sind extrem unterschiedlich. Die Möglichkeit zur staatlichen Förderung sollte in jedem Fall geprüft werden.

Nur fünf von 29 Riester-Rentenverträgen verdienen laut einem aktuellen Vergleich von "Finanztest" die Note "gut". Das Angebot an staatlich geförderten Riester-Versicherungen ist vielfältig, die Qualitätsunterschiede immens. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, privat für das Alter vorzusorgen. Dabei ist nicht jedes Modell für jeden geeignet.

Welche Möglichkeiten der Altersvorsorge gibt es überhaupt?

Der klassische Weg ist der Abschluss einer Rentenversicherung, bei der schon bei Vertragsabschluss bekannt ist, welche Mindestrente einmal ausgezahlt wird. Die Ertragschancen sind wegen der zuletzt stetig gesunkenen Überschussbeteiligung aber als mäßig einzustufen.

Wenig risikobehaftet aber auch ertragsarm sind Bankprodukte wie Sparpläne, Einmalanlagen mit Festzins oder Bundesschatzbriefe. Höhere Erträge versprechen Aktien- und Rentenfonds, vor allem bei ersteren besteht allerdings ein hohes Verlustrisiko durch Kursschwankungen.

Und wie sieht es mit Wohneigentum aus?

Wer über ausreichendes Eigenkapital und ein regelmäßiges Einkommen verfügt, der kann durch den Kauf einer Immobilie oder den Bau eines Häuschens fürs Alter vorsorgen. Die Investition in ein selbstbewohntes Haus oder eine Wohnung lohnt sich wegen der Kosten und Gebühren rund um den Immobilienkauf aber nur als langfristige Anlage.

Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der durch die Finanzkrisen ausgelösten Unruhe an den Börsen haben die Immobilienpreise gerade in Großstädten zuletzt ein hohes Niveau erreicht. Anleger müssen sich fragen, ob sie ihre Investition durch einen Weiterverkauf wieder hereinbekommen würden.

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