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Strompreise

Ökostrom-Umlage - Strom 2013 rund zehn Prozent teurer

15.10.2012 | 12:19 Uhr

Berlin. Die Ökostrom-Umlage wird 2013 deutlich steigen - und jetzt sind auch die konkreten Zahlen bekannt: 5,277 Cent fallen im kommenden Jahr pro verbrauchter Kilowattstunde an, das sind 47 Prozent mehr als 2012. Das gaben die vier Betreiber der deutschen Stromübertragungsnetze bekannt. Für Verbraucher bedeutet das um rund 10 Prozent höhere Strompreise.

Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von jährlich 3500 Kilowattstunden verteuert sich nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa allein die Ökostrom-Umlage 2013 von 125 auf knapp 185 Euro - plus 19 Prozent Mehrwertsteuer. Daraus ergibt sich für den durchschnittlichen Privathaushalt nach dpa-Angaben eine Strompreiserhöhung von rund 10 Prozent, zu der auch die höheren Netzentgelte und weitere Kosten beitragen.

Das bedeutet vor allem für finanzschwache Haushalte und Verbraucher eine erhebliche Mehrbelastung. Verschiedene Lösungsvorschläge wurden bereits diskutiert, unter anderem plant Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) einen Ausbau des Angebots für kostenlose Energieberatung. Diese soll Haushalten helfen, Strom zu sparen. Auch eine Deckelung des Ausbaus erneuerbarer Energien sowie eine Senkung der Stromsteuer - Letzteres ein Vorschlag der FDP - stehen im Raum. Dem ZDF-"Morgenmagazin" sagte Altmaier am Montag, dass er auch die Entlastungen für Unternehmen bei der Ökostrom-Umlage überprüfen werde.

sw

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Kommentare
15.10.2012
16:04
Ökostrom-Umlage - Strom 2013 rund zehn Prozent teurer
von dumper | #1

Atomstrom,nein Danke! Das ist jetzt die Quttung dafür .Es hat doch wohl keiner ernsthaft geglaubt das die Ökostromumstelleung für die Verbraucher Kostenneutral vor sich gehen würde .
Die Rechnung bezahlen immer die ,die eh schon nichts haben .

1 Antwort
Ökostrom-Umlage - Strom 2013 rund zehn Prozent teurer
von Pit01 | #1-1

Nein, das hat auch keiner geglaubt, aber dass die Preise postwendend so drastisch erhöht werden, das ist dreistes Abzocken der Monopolisten. Und die Politik windet sich mit schönen Worten heraus. Atomausstieg, so wie er ursprünglich beschlossen war hätte diese Preisexplosion sicher nicht verursacht.

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