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Maklerrecht

Maklerprovision - Immer mehr Bundesländer für Reform

24.10.2012 | 08:05 Uhr

Hamburg. Das Maklerrecht könnte bald vor einer Neuregelung stehen: Der Hamburger Initiative im Bundesrat zum Thema Maklerprovisionen schließen sich immer mehr Bundesländer an. Der Reformvorschlag sieht vor, dass den Makler derjenige bezahlen soll, der ihn beauftragt - also im Regelfall der Vermieter oder Verkäufer einer Immobilie.

Das Bundesland Hamburg will eine entsprechende Initiative im kommenden Jahr in den Bundesrat einbringen. Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg haben sich nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung der Neuregelung des Maklerrechts gegenüber aufgeschlossen gezeigt.

Auch Nordrhein-Westfalen hatte sich bereits für die Initiative ausgesprochen. Der "Rheinischen Post" sagte der nordrhein-westfälische Wohnungsminister Michael Groschek: "Wer den Makler bestellt, der bezahlt ihn auch: Das ist ein faires Prinzip." Die Grünen in NRW haben bereits eigene Pläne erarbeitet, um das Maklerrecht entsprechend zu reformieren. Hamburg kann also im Bundesrat mit breiter Unterstützung rechnen.

Nach einem Bericht der "Welt" dürfen als Maklerprovision bisher bis zu zwei Monatskaltmieten plus Umsatzsteuer anfallen. Wer diese Gebühr tragen muss, ist nicht eindeutig geregelt. Besonders auf umkämpften Wohnungsmärkten, zum Beispiel in Ballungsgebieten, ist es üblich, dass Vermieter die Maklerprovision vom Mieter zahlen lassen. Eine gesetzliche Neuregelung könnte dies bald verbieten.

sw

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